So war das damals: Morrowind und ich

Mittwoch, 25. Januar 2012 § 3 Kommentare

morrowind So war das damals: Morrowind und ichAch, packt einen schon nicht die Muse, dann doch wenigs­tens die Muße, ein biss­chen aus dem Näh­käst­chen zu plau­dern. Dass ich eine recht, öhm, üppige Video­spie­le­ver­gan­gen­heit habe, sollte ja gemein­hin bekannt sein. Kürz­lich musste ich an Mor­ro­wind den­ken, den drit­ten Teil der inzwi­schen fünf­tei­li­gen The-Elder-Scrolls–Serie. Irgend­wie schwirrte mir der gran­diose Sound­track durch den Kopf und — wie das eben so ist -, da waren sie wie­der, all die Erin­ne­run­gen an eine selige Zeit vor dem röh­ren­den grauen Kasten.

Sei­ner­zeit, das war so 2002, meine ich, also fast schon Retro­ware, war Mor­ro­wind ein ziem­li­cher Augen­öff­ner. Also das wurde es, sobald ich mal über den Punkt hin­weg war, dass das Spiel direkt nach dem Start sang– und klang­los abstürzte. Nach etli­chen Trei­ber­neu­in­stal­la­tio­nen und ein­ge­büß­ten Ner­ven lief es dann. So ver­ließ ich also zu Beginn des Spiels nach einer dra­ko­nisch lan­gen Lade­zeit das Unter­deck eines Boo­tes und stand mit­ten in die­ser rie­si­gen Welt.

Hach, und da war sie, diese erwähnte zau­ber­hafte Musik! Für mich übri­gens bis heute der schönste Titeltrack in einem Spiel über­haupt, ganz knapp vor dem aus Final Fan­tasy X. Uh, und diese Gra­fik! Zuge­ge­ben, die Cha­rak­ter­mo­delle waren pott­häss­lich, aber der Rest … Ich konnte mich gar nicht satt­se­hen an der Land­schaft. An die­sem Was­ser vor allem! Wo hatte man je zuvor so rea­lis­tisch dar­ge­stell­tes Was­ser gese­hen? Spie­ge­lun­gen, feinste Wel­len, man wollte sich sofort in die Flu­ten stür­zen. Die sei­ner­zeit aktu­el­len Gra­fik­kar­ten lie­ßen da ordent­lich die Mus­keln spielen.

Tja, und dann stand ich da. Das Spiel gab einem nicht viel vor, also schwamm ich erst ein­mal stun­den­lang durch die spie­geln­den Seen, klet­terte über aus­ge­dehnte Hügel­land­schaf­ten und genoss den Schauer, der mich durch­fuhr, wenn ich nach lan­gen Wan­de­run­gen ein lau­schi­ges Dörf­chen ent­deckte, in dem die Schorn­steine der Häus­chen idyl­lisch vor sich hin qualm­ten. Irgend­wann ent­deckte ich außer­dem, dass Mor­ro­wind tat­säch­lich auch so was wie eine Haupt­hand­lung besaß, der man fol­gen konnte, wenn man sich viel Mühe gab und nicht dau­ernd vom Weg abkam, weil irgendwo ein net­tes Wäld­chen zum Erkun­den einlud.

Und so sehr ich das Spiel damals liebte, wit­zi­ger­weise habe ich es nie­mals durch­ge­spielt. Mit all der spie­le­ri­schen Frei­heit kam näm­lich auch die Tücke: Es konnte tat­säch­lich pas­sie­ren, dass man sich in eine Sack­gasse hin­ein­spielte. Nicht, dass das ein Feh­ler der Pro­gram­mie­rer gewe­sen wäre, oh nein, das war durch­aus sadis­ti­sche Absicht: Wer sich allzu böse ver­hielt, und das tat ich wohl, als ich für irgend­ei­nen Auf­trag­ge­ber in einen Kel­ler ging und die dort leben­den Leute abmurkste, obwohl ich das nicht sollte (Die hat­ten ange­fan­gen! Echt!), kam, was ich nicht erwar­tet hatte: Der erwähnte Auf­trag­ge­ber hatte mich erwischt und gab mir anschlie­ßend nicht den Gegen­stand, den ich zum Fort­füh­ren der Haupt­hand­lung brauchte. Prompt warf mir das Spiel eine fre­che Text­mel­dung auf den Bild­schirm, die mir mit­teilte, dass ich’s gerade ordent­lich ver­bockt hatte. Man wünschte mir noch viel Spaß in Mor­ro­wind, ohne dass ich die Haupt­hand­lung noch hätte been­den können.

Hm, und dann wollte ich den Spiel­stand laden. Jenen, den ich das letzte Mal vor vie­len Stun­den gesi­chert hatte, weil ich vor lau­ter Erfor­sche­rei ein­fach ver­ges­sen hatte, zu spei­chern. Toll.

Anschlie­ßend gin­gen Mor­ro­wind und ich getrennte Wege. Kurzum: Das Spiel flog von der Platte. Aber gut, strei­chen wir die Erin­ne­rung noch ein biss­chen mit dem gol­de­nen Pin­sel. Drum hier noch schnell ein paar Impres­sio­nen, die mich in seli­ger Nost­al­gie schwel­gen lassen:

0 So war das damals: Morrowind und ich
button print gry20 So war das damals: Morrowind und ich

Verkaufte Brüder und teure, tote Fische

Donnerstag, 19. Januar 2012 § 8 Kommentare

wal2r Verkaufte Brüder und teure, tote FischeIch bin doch ein guter Mensch. Manch­mal. Es war ges­tern, der Mor­gen war schön, die Sonne wagte sich trotz Win­ters an den sonst so scheiß grauen Ber­li­ner Win­ter­him­mel und weckte offen­bar mein sonst gerade mor­gens unver­gleich­lich grum­me­li­ges Gemüt. Außen an der Haus­tür hing ein Paket­zet­tel, nicht von der Post, son­dern von einem die­ser ande­ren unmög­li­chen Ver­sand­dienste, die hier so her­um­wu­seln. Bereits seit dem Vor­abend hing der da und teilte dem Emp­fän­ger mit, dass seine »zooplus«-Lieferung in einem klei­nen Laden um die Ecke abge­ge­ben wor­den sei und dort auf ihn warte. Ich warf einen Blick auf den Namen des Emp­fän­gers und stellte fest, dass der­je­nige, dem der Wisch galt, ihn wohl kaum fin­den würde, wohnt die­ser doch im Hin­ter­haus, wäh­rend die Notiz an der Tür des Vor­der­hau­ses klebte. Die natür­li­che Faul­heit des Post­bo­ten eben. Oder viel­leicht auch nur das undurch­sich­tige Adress­sys­tem deut­scher Wohn­häu­ser, man weiß es nicht.

Ich ging also wei­ter, war schon auf der ande­ren Stra­ßen­seite und trot­tete Rich­tung Bus, als mir ein­fiel, dass »zoo­plus« ja wohl so was wie ein Online-Zoohändler ist. Herrje, dachte ich, was ist, wenn der­je­nige Fast­nach­bar Fische oder so bestellt hat? Meine Freun­din bestellt ab und an bei die­sem Ver­sand ihr selt­sa­mes Krebs­ge­tier, erin­nerte ich mich. Nun, dann wür­den die armen Vie­cher wohl in ihrer Trans­port­tüte ersti­cken, ver­hun­gern und ver­gam­meln, irgendwo in dem klei­nen Laden, in dem sie auf Abho­lung war­te­ten. Viel­leicht würde der Emp­fän­ger, der dann natür­lich ein klei­nes Mäd­chen mit gro­ßen Kul­ler­au­gen an sei­nem Geburts­tag wäre, fürch­ter­lich wei­nen, weil die bun­ten Fische nie bei ihm ankä­men, Fische die natür­lich so sel­ten und teuer wären, dass die Eltern bereits den klei­nen Bru­der des Mäd­chens dafür ins Aus­land ver­kauft hätten.

Nein, beschloss ich, das würde ich nicht zulas­sen. Kleine Brü­der soll­ten nicht unnö­tig ver­kauft wer­den und wehr­lose Fische durf­ten nicht in Tüten ver­en­den! Ich ging also tat­säch­lich zurück, nahm den Zet­tel, ging (ener­gisch) zum Hin­ter­haus und klin­gelte (ebenso ener­gisch … ver­mut­lich). Hm, nie­mand da, also klemmte ich das Ding hin­ters Klin­gel­brett (ener­gisch natür­lich) und machte mich erst anschlie­ßend auf zur Arbeit. Bestimmt hatte ich wäh­rend­des­sen zwei, drei Busse ver­passt, aber uh, das macht mir doch nichts, ich fühlte mich gut.

Und um die gute Tat ein wenig zu kom­pen­sie­ren, erzähle ich nun davon und preise mich selbst als Held des Tages.

button print gry20 Verkaufte Brüder und teure, tote Fische

Blackout

Mittwoch, 18. Januar 2012 § 3 Kommentare

schwarzp BlackoutOkay, okay, wir Deut­schen haben unse­ren Zen­sur­dis­kurs bereits hin­ter uns, ein Ereig­nis, das der Pira­ten­par­tei nach­wir­kend ordent­lich Auf­wind ver­lie­hen hat, nun sind eben auch die Amis dran. Soli­da­ri­scher­weise könnte ich heute so ein paar Zen­sur­schild­chen hier anbrin­gen, tue ich aber nicht, schließ­lich gibt es ers­tens ohne­hin nicht viel zu sehen und zwei­tens habe ich das Tem­plate nun end­lich so, wie ich es haben möchte und ich wäre ja irre, würde ich jetzt wie­der hier her­um­fri­ckeln. Na gut, zu einem klei­nen schwar­zen Vier­eck lasse ich mich noch hin­rei­ßen, der Gestal­tung wegen.

Inter­es­sant aber die­ser Link hier, den ich ohne freund­li­che Geneh­mi­gung frisch publi­ziert von kaliban.de geklaut habe und der ganz gut zusam­men­fasst, dass der ganze Mist, sollte aus dem Ent­wurf Ernst wer­den, durch­aus auch zu uns her­über­schwap­pen könnte. Das Ver­lin­ken des Pro­test­songs spare ich mir an die­ser Stelle. Keine Zen­sur, nur Faul­heit und zudem auch nur mäßig lustig.

Alter­na­tiv könnte man näm­lich auch, schließ­lich wur­den die Geset­zes­ent­würfe von der Unter­hal­tungs­in­dus­trie for­ciert, diese Folge der Serie South Park anse­hen, die Ursa­che und Wir­kung des gan­zen Brim­bo­ri­ums wie eigent­lich fast immer sehr prä­zise auf den Punkt bringt.

button print gry20 Blackout

Wenn De Niro und Pacino ein Eis essen wollen …

Dienstag, 17. Januar 2012 § 0 Kommentare

…, ja, dann sollte man ernst­haft in Erwä­gung zie­hen, eine andere Eis­diele auf­zu­su­chen.

button print gry20 Wenn De Niro und Pacino ein Eis essen wollen ...

Steine der Weisen #2

Sonntag, 15. Januar 2012 § 8 Kommentare

»Eine leere Gar­de­robe hat etwas sehr Trau­ri­ges. In gewis­ser Weise ähnelt sie einer alten Unter­hose. Sie hat eine Menge Auf­re­gung und das ganze Spek­trum der mensch­li­chen Lei­den­schaft erlebt. Und davon bleibt nichts wei­ter übrig als ein vager Geruch.«

–Terry Prat­chett, Rol­lende Steine

button print gry20 Steine der Weisen #2

Kaffeeklatsch

Samstag, 14. Januar 2012 § 2 Kommentare

kaffeekuchen2 KaffeeklatschPhan­T­ho­mas schreibt fik­tio­na­les Zeug über fik­tive Leute mit weni­ger fik­ti­ven Namen. Die Per­so­nen im Text erhe­ben übri­gens bereits von sich aus kei­ner­lei Anspruch auf his­to­ri­sche Kor­rekt­heit, haben sie mir gesagt. (Bild: wrw / pixelio.de; www.pixelio.de)

 

Kaf­fee­klatsch

»Das soll noch einer ver­ste­hen«, mur­melte Paul von Hin­den­burg und schüt­telte ver­är­gert den Kopf. Er legte die Zei­tung zur Seite, die auf dem Titel einen ver­knif­fen drein­bli­cken­den Chris­tian Wulff zeigte und den Leser in manns­ho­hen Let­tern fragte, wann die­ser uuun­be­lieb­teste Bun­des­prä­si­dent aaal­ler Zei­ten denn nun end­lich zurück­tre­ten würde.

»Zu mei­ner Zeit«, begann Hin­den­burg, nahm sich noch ein Stück von der Käse­torte und gab Schlag­sahne oben drauf, »da konnte ich Mil­lio­nen von Män­nern im Krieg ver­hei­zen und wurde anschlie­ßend zum Dank Prä­si­dent. Da musste man nichts ver­tu­schen, da reichte es, einen dicken Schnauz­bart zu tra­gen, sich in einen teu­ren Man­tel zu hül­len und immer einen opu­len­ten Geh­stock bei sich zu haben. Und es trat auch kei­ner zurück, man dankte ab!« Con­ti­nue rea­ding “Kaffeeklatsch” »

button print gry20 Kaffeeklatsch

Dieses Gefühl

Freitag, 13. Januar 2012 § 13 Kommentare

Jesus of Suburbia by Green Day on Grooveshark
Der Autor die­ses Blogs denkt nach, über die Zeit an sich, wie sie ver­geht und wie das Ver­gan­gene so klingt, wäh­rend er läuft und läuft — der Autor natür­lich, nicht der, äh, die Zeit.

Wie ich also meine Run­den drehe, immer um den Block, weil ich nicht so weit weg darf, schließ­lich habe ich Ruf­be­reit­schaft, höre ich Musik, denn es ist ja vier Grad kalt, die Hände dro­hen zu ver­ei­sen, es ist dun­kel und über­haupt ist das Dre­hen von Run­den ja nicht so rich­tig span­nend. Eine knappe Stunde, dachte ich zuvor, könnte ich lau­fen, also flugs ’nen adäqua­ten Longplayer aus der iPod-Liste gewühlt und losgehört.

Ame­ri­can Idiot, die 2004er Platte von Green Day ist meine Wahl, knapp 52 Minu­ten lang, sehr pas­send daher. Höre ich immer wie­der mal, so rich­tig bewusst aber eigent­lich nicht mehr. Heute tue ich das jedoch und singe im Stil­len mit, schließ­lich ist es ja kalt und … nun, frie­rende Hände und so. Und was mir auf­fällt, wäh­rend meine einst innig gelieb­ten Lie­der Jesus Of Sub­ur­bia, St. Jimmy und Kon­sor­ten durch die Kopf­hö­rer häm­mern: Das klingt, hm, anders, es klingt irgend­wie alles … alt. Und da wird mir bewusst, dass die Scheibe die­ses Jahr acht wird. Puh. Das Zeug IST alt! Fast schon retro.

Ich weiß noch, ich kaufte die CD damals in einem unver­schämt gro­ßen Plat­ten­la­den in der Stutt­gar­ter Innen­stadt. Ich war frisch zuge­zo­gen und gab so ziem­lich alles von dem Geld, das mir für den Start mit­ge­ge­ben wurde, für CDs aus. Ahem. Mama weiß das bis heute nicht. Aber hey, ich komme eben vom Dorf und wir hat­ten ja nichts. Ich war damals tat­säch­lich noch ein frisch geba­cke­ner Ersti an der Berufs­aka­de­mie, alles war über­haupt sehr neu und anders und irgend­wie wurde alles auf Ame­ri­can Idiot die Musik jener Zeit für mich. Wäh­rend ich also wei­ter­jogge, mich gedank­lich von der Kälte ablen­kend, und mir Bou­le­vard Of Bro­ken Dreams ins Gehör geht, sehe ich plötz­lich wie­der die König­straße in Stutt­gart mit all ihren Geschäf­ten vor mir, die bun­ten Leucht­re­kla­men über den Geschäf­ten, die von über­all­her auf mich her­ableuch­ten. Lange ist’s her! Stutt­gart 21 war damals noch ein hüb­sches Modell im Bahn­hof­sturm, das sich jeder gern anschaute., weil es so put­zig nach Modell­ei­sen­bahn aus­schaute. Und da waren all diese Zwei­fel, Die Sorge vor dem, was mich erwar­ten würde, die­ses all­ge­meine Unwohl­sein dort, ach … Ja, die Musik klingt nach 2004, denke ich so bei mir und falle tief in die­ses Gefühl hin­ein wie in ein gro­ßes klam­mes Kissen.

Bis ich an die­ser jun­gen Mut­ter samt klei­ner Toch­ter vor­bei­laufe. Das Kind starrt mich mit gro­ßen Augen an, hebt den Zei­ge­fin­ger und ruft: »Mama, Mama, der Mann da hat ja kurze Hosen an!«

Herrje, wer joggt denn bitte auch mit lan­gen Hosen? Und weg ist es, das selt­same Gefühl.

button print gry20 Dieses Gefühl

Mhhhhhmhhmh, Society

Dienstag, 10. Januar 2012 § 4 Kommentare

Zum Abend, weil ich so müde bin, und mich in etwa gerade so fühle, wie das fol­gende Lied klingt, öh, gibt’s eben fol­gen­des hüb­sche Lied vom Herrn Ved­der, den man übri­gens auch abseits der Num­mer hier ganz gut hören kann. Sehr schön gemacht auch das Video, das zwar nicht zum Lied gehört, den­noch aber sehr pas­send und sehens­wert ist.

button print gry20 Mhhhhhmhhmh, Society

Da isser!

Montag, 9. Januar 2012 § 11 Kommentare

wordpressw Da isser!Soll­tet ihr das hier lesen, hat die hin­ein­ge­frie­melte Umlei­tung höchst­wahr­schein­lich funk­tio­niert. Falls sich tat­säch­lich jemand wun­dern sollte: Ja, dies ist immer noch iThought (2), das Blog des wer­ten Herrn Phan­T­ho­mas. Es ist nur ein klein wenig »redu­zier­ter«, öhm, oder wie meine Freun­din kürz­lich meinte: »Wehe, das wird so ’ne weiße Seite!« Oder so ähnlich. Wäre sie beim Anblick des Resul­tats zuge­gen, würde sie mich min­des­tens mit dem BlickTM stra­fen. Huh, das gibt wie­der böse Post.

 

Letzt­lich jeden­falls hatte das alles hier zwei Gründe:

1. Google, die es bis­her nicht fer­tig­ge­bracht haben, mei­nen Blogger-Account wie­der anstän­dig zu säu­bern, nach­dem sie in mei­nem Konto fröh­li­chen Blog-Genozid ver­an­stal­tet hat­ten.  Nach annä­hernd einem Monat in die­sem Zustand war ich dann tat­säch­lich gewillt, zumin­dest diese Seite anderswo zu hos­ten — mit Word­Press als Con­tent Manage­ment System.

2. Ich wollte weg von über­bor­den­den The­mes mit dicken Bildhea­dern und aller­lei far­bi­gem Klick­werk. Eine Redu­zie­rung auf den Con­tent, den Text, sollte her, erwach­se­ner und zugleich irgend­wie ele­gan­ter. Nach (unglaub­lich) lan­ger Suche habe ich mich in das Theme Oulipo ver­liebt, könnte man sagen. Und auch wenn ich nun für den Rest des Jah­res wohl den BlickTM über mich erge­hen las­sen muss, garan­tiere ich, dass es zumin­dest 2012 keine gro­ßen Ände­run­gen mehr in der opti­schen Gestal­tung geben wird, denn — ich glaube es selbst kaum — ich bin zufrie­den! Und danach geht die Welt ja sowieso unter.

 

Update: Ah, uh, äh, also falls jemand RSS-Feeds benutzt, so müsste er sel­bi­gen even­tu­ell auf den neus­ten Stand brin­gen. Bin ich nicht ganz sicher, ob das sonst noch funk­tio­niert. Aber ansons­ten läuft’s doch schon geschmei­dig wie Schmierseife.

button print gry20 Da isser!

Blogging mal hartgesotten

Montag, 9. Januar 2012 § 0 Kommentare

boomb Blogging mal hartgesottenAch, es ist eine Crux mit die­ser ver­blö­de­ten Tech­nik! Nach­dem ich das Blog hier noch immer nicht auf die de-Domain zurück­set­zen kann, weil bei Blog­ger seit der will­kür­li­chen Account-Sperrung sei­tens Google irgendwo ein digi­ta­ler Furz quer sitzt, habe ich begon­nen, ein wenig mit Word­Press her­um­zu­spie­len. Mein Fazit: Ist wohl wirk­lich was für Bast­ler. Auf der einen Seite bin ich begeis­tert von der Plug-In-Vielfalt und den Mög­lich­kei­ten, das gesamte Ding so zu fri­sie­ren, wie’s einem passt, doch auf der ande­ren bin ich schon ein biss­chen ent­täuscht, was Optik und Kon­fi­gu­ra­ti­ons­hil­fen angeht. Ich will auch als Nicht-CSS-Geek ein hüb­sches Design haben, will mich nicht durch hin­gefri­ckelte Menüs kämp­fen, die mich an so manch scheuß­li­che Linux-Oberfläche erin­nern, um auch nur irgend­was am Lay­out eines The­mes zu ändern. Woah! Und nach­dem ich gefühlte fünf Fan­ta­s­til­lio­nen Fertig-Themes ange­schaut habe, die alle ent­we­der nach Fir­men­grün­dung, Mode­zeit­schrift oder Piz­za­lie­fer­dienst aus­schauen, bin ich drauf und dran, es auf­zu­ge­ben. Ich will doch ein­fach nur blog­gen, ver­dammt und zugenäht!

button print gry20 Blogging mal hartgesotten
  • Phan-Who?

    PhanThomasPhan­T­ho­mas ist der nicht ganz anonyme Autor die­ses Web­logs. Er befasst sich lai­en­haft mit allem, was gesell­schafts­po­li­tisch oder sonst wie von Inter­esse sein könnte. Sein schlecht recher­chier­tes Halb­wis­sen kaschiert er durch die will­kür­li­che Ein­streu­ung von mäßig ver­schnör­kel­ten Arti­keln zu sei­ner eige­nen Wenig­keit, die er mit Vor­liebe in der drit­ten Per­son verfasst.
  • Gib deine Mailadresse an und du bekommst alle neuen Posts bequem ans Sofa geliefert.

  • iThought Nano

  • Blogroll

  • Schubladen

  • Gestern

    • 2012 (11)
    • 2011 (105)
    • 2010 (144)
    • 2009 (254)
    • 2008 (238)
    • 2007 (144)
    • 2006 (49)

  • kos­ten­lo­ser Counter