Zum Jahreswechsel

Mittwoch, 31. Dezember 2008 § 0 Kommentare

Das Jahr in Worten

Da heute der letzte Tag des Jahres ist und, nun, alle es getan haben, will auch ich mich hiermit vom gerade noch so aktuellen Jahr verabschieden. Und da ich mich ja hier gerade immer noch in der von der Presse als neues Sprachrohr des Web gepriesenen “Blogosphäre” befinde, will ich auch genau hier beginnen. Daher danke ich an erster Stelle all jenen, die öfter bzw. vielleicht sogar regelmäßig hier vorbeischauen, um sich darüber aufzuregen, dass es nichts Neues gibt, denen, die meine geistigen Ergüsse in der Luft zerreißen und die längeren Passagen gar nicht erst lesen und jenen, die sich auch das längere Bla bla antun. Ich hoffe, dass das auch im kommenden Jahr, nun, zumindest so bleibt. Falls jemand tolle Vorschläge für diskussionswürdige Themen parat hat, kann er mir die gern mitteilen. Gibt hier so ‘ne tolle Kommentarfunktion. Wenn ich Zeit und Muße finde, mach ich mir gern Gedanken darüber. Weiter im Text: Ich danke auch allen, die mich dieses Jahr aus der tristen Einöde herausgerissen haben, in der ich sonst eventuell versunken wäre. Namentlich will ich da aber niemanden nennen. Außerdem danke ich auch Nele für die immer interessanten, ausufernden Mails und Lisa für ihre schier unendliche Leidensfähigkeit, was mein Gemecker und Klagen betrifft. Ach ja, außerdem Danke an Norman für die vielen witzigen Gespräche auf Bauarbeiterniveau. So.

Das Jahr in Zahlen

Noch ein paar Worte zum Blog vielleicht: Seit dem ersten Januar bis zum jetzigen Zeitpunkt wurden hier ganze 3.833 Zugriffe gezählt. Ein beträchtlicher Teil dessen geht auf die Stammleserschaft (inkl. mir selbst), aber ein nicht unwesentlicher Anteil fällt auch auf die “Sucher” da draußen, die sich hierher verirrt haben. Aus aller Welt sind sie gekommen, vor allem aber natürlich aus Deutschland. Die meisten von denen, nämlich 99,8% haben über Google gesucht – Überraschung! Top-Suchbegriffe waren: Auf Platz 1 “ubuntu desktop”, Platz 2 belegt der einstige Platzhirsch “rauchbombe bauanleitung”, und direkt dahinter reiht sich “fail picdump” ein. Aber auch skurile Dinge waren dabei, als da beispielsweise wären: “flachmann grünspan rum”, “ah venedig” oder “ab in die heier”. Übrigens surfen immer noch scheinbar nicht zu knackende 60% der Besucher mit dem guten alten Windows XP hier vorbei. Vista erreicht knapp 19%, direkt dahinter folgt OS X mit immer noch 16% (hust hust). Über 60% der Besucher verwenden den Firefox, was wenig überraschend ist. Den Rest nimmt quasi, bis auf minimale Abweichungen, der Internet Explodierer ein. Aber das soll’s zum statistischen Gedöns auch schon gewesen sein. Never forget: Tracker is watching you!

Das Jahr in Klängen

Musik spielt in meinem Leben, wie ich schon oft erwähnt habe, eine sehr wichtige Rolle. Daher soll auch ihr hier noch ein kleiner Abriss zugedacht. Dieses Jahr erschienen einige CDs, auf die viele Leute lange Zeit gewartet haben, auch ich. Das beste Album für mich war dieses Jahr “Death Magnetic” von Metallica. Hab ich nicht drauf gewartet, vorher nie gehört, nie gemocht. Jetzt halt schon. Wäre das Album nur nicht so eklig übersteuert! Das kann kein Mensch auf Dauer über Kopfhörer ertragen, ohne komplett wahnsinnig zu werden. Wahrscheinlich als Prototyp für ein neues Foltermittel auf Guantanamo gedacht. Zweite Positive Überraschung war auf jeden Fall “Rise & Fall, Rage & Grace” von “The Offspring”. Da ist nichts Spektakuläres drauf zu finden, aber es macht einfach Spaß, sich das Album um die Ohren zu ballern. Last but not least: “The Red Album” von “Weezer”! Damit hatte ich dieses Jahr gewiss nicht gerechnet, und schon gar nicht damit, dass es gut werden würde. Aber Lieder wie “The Greatest Man That Ever Lived” sind einfach zu genial, um nicht beachtet zu werden. Und “Pork & Beans” dürfte jetzt schon Kultstatus haben. Eher enttäuschend dagegen war, es ist zu erahnen, “Chinese Democracy” von der Axl-Rose-Band. Ich versteh immer noch nicht, wie die meisten Lieder davon so schnarchig geraten konnten. Na ja, kann man nichts machen… Nächstes Jahr gibt’s zudem genug Neues, auf das es sich zu freuen gilt: “Green Day” kommen wieder, “John Frusciante” ebenfalls, wohl sogar schon im Januar, und von “Rammstein” ist schon das nächste Gewitter im Anmarsch. Also: Stay tuned for more happy days!

Abschließend…

…möchte ich die Gelegenheit nutzen, allen einen guten Rutsch ins neue Jahr zu wünschen. Hoffen wir auf genug Schmiermittel, um über die Rezession hinwegzurutschen. Salute!

Der Herr der Masken

Dienstag, 30. Dezember 2008 § 0 Kommentare

Lange Abende bescheren lange Gedanken, so auch meinen sprachlich zurecht geschliffenen Beitrag zum Thema Identitätsfindung. An alle Lyrik-Allergiker: Achtung, weiterlesen nur unter Gefährdung von Leib und Leben möglich!

Der Herr der Masken

Mein Angesicht mag ich nicht zeigen,
Hab drum Masken hergestellt.
Verhüllt nun will ich zu euch steigen,
Tanz schon bald in eurem Reigen,
Gleich von Wert zu euch gesellt.

Soll erste doch der Freundschaft dienen,
Nenn ich sie ‚Gefälligkeit’.
Ich folg der Euren wie auf Schienen,
Stimme ein in eure Mienen,
Selbst bei Unverfrorenheit.

Ein jeder hier erkennt dein Spiel,
Du hüllst dich ein und wagst nicht viel.
Nun sieh dich an im Wahrheitslicht!
Solch Maß an Anstand gibt es nicht.

‚Gefälligkeit’ war nicht willkommen,
‚Spiegelbild’ führ ich denn vor.
Des Besten Bildnis wird erklommen,
Hab sein Wesen flink genommen.
Öffnet nun mir euer Tor!

Ein jeder hier erkennt dein Spiel,
Du hüllst dich ein und wagst nicht viel.
Dein Abbild, es bleibt unerreicht,
Weil nie ein Mensch dem andren gleicht.

Perfekt konnt’ keinem ich gar gleichen,
‚Anmut’ bring ich daher ein.
Mein Liebreiz soll das Herz erweichen,
Lässt mein Ziel mich rasch erreichen,
Euch kein Fremder mehr zu sein.

Ein jeder hier erkennt dein Spiel,
Du hüllst dich ein und wagst nicht viel.
Von innen her blüht wahre Pracht,
Dein Trug hat nicht dich schön gemacht.

Voll Trauer geh ich, doch mit Wissen:
Maskenspiel bleibt einzig Schein.
Dies achtend bin ich wohl beflissen.
Hab die Masken jüngst zerrissen,
Wahrlich will ich künftig sein!

Weltpolitik makes me feel gaga

Montag, 29. Dezember 2008 § 0 Kommentare

Zu gefreut hatte ich mich wohl, hält mich doch die Magen-Darm-Grippe immer noch in ihren Fängen. Wenngleich eigentlich mittlerweile alles schon etwas besser ist, geht wohlfühlen eben doch anders. Und so kann man gar nicht viel anderes tun, als sich von den Nachrichten berieseln zu lassen. Und jene werfen für mich mal wieder ein paar Fragen auf.

Ich hab ja keine Ahnung, was da unten bei den Israelis und Palestinensern so alles abgeht. Zumindest weiß ich nicht mehr als Wikipedia – ausreichend immerhin, um sich ein Urteil bilden zu dürfen. Jedenfalls schimpft die Welt gerade über Israels Militäroffensive, wie jeder mitbekommen haben sollte. Aber hey, hab ich da was falsch verstanden? Die anderen haben doch angefangen! Die Hamas-Anhänger ballern freudig ihre Kazam-Raketen rüber und lachen sich vom Gebüsch aus ins Fäustchen. Jetzt kriegen sie dafür was mit dem Hammer, schreien um Hilfe und wundern sich, dass keiner kommt. Dass auch mal wieder und wohl leider vor allem zivile Opfer zu beklagen sind, ist selbstverständlich wenig schön.

Aber ich würde es mir doch auch nicht auf Dauer gefallen lassen, wenn mein Nachbar mir ständig leere Glasflaschen in den Garten schmeißt. Ist doch letztlich genau das gleiche Ding, wie das, was im Sommer bei den Russen veranstaltet wurde. Ach, verstehe einer diese Welt.

Aus den Untiefen des Golem.de-Forums…

Sonntag, 28. Dezember 2008 § 0 Kommentare

Der Satz des Tages:

Es wird Zeit, die raubkapitalistischen Pseudodemokrateure in Blut zu baden.”

Na dann prost!

Nachträglich…

Sonntag, 28. Dezember 2008 § 0 Kommentare

Tja, so kann’s gehen, wenn’s Rudolph und Co. mal so erwischt hat wie mich zuletzt…

17891 weihnachtsmann mal anders unterwegs Nachträglich...

2008 – Ich hab’s ausgekotzt!

Samstag, 27. Dezember 2008 § 0 Kommentare

Man soll den Tag nicht vor dem Abend loben. Nein, das passt nicht. Man soll den Teufel nicht an die Wand malen? Ach, egal, irgendwas dazwischen. Wenn ich sage, schlimmer kann’s dieses Jahr nicht mehr kommen, dann denke ich natürlich nicht daran, dass mich augenblicklich ein Generalstreik meines Magens treffen wird, der dafür sorgt, dass sämtliche Verdauungsmechanismen ebenfalls ihre Arbeit niederlegen. Folglich musste der Firmenvorstand, also ich, die Nacht vor dem Klo verbringen. Da ich am selben Tag sportlich sehr aktiv war, hatte ich wohl eine Energieaufnahme im negativen Bereich und hab anschließend, hey, gerade mal locker 30 Stunden gepennt – mit kurrzeitigem Wachzustand, um die in der Bauchregion noch immer meuternde Belegschaft mit Zwieback- und Teepräsenten wieder zu besänftigen. Hat geklappt und yeah, da bin ich wieder – lebendiger denn je! Unkraut vergeht nicht. Oder so.

2008 – Ich hab’s ausgesessen!

Donnerstag, 25. Dezember 2008 § 0 Kommentare

Genau so lautet meine Lieblingsphase für dieses Jahr, die doch zugleich auch wirklich das ganze Jahr zusammenfasst (Danke an Lisa für den Spruch!). Hat meinen bisherigen Liebling “Bla bla makes the world go round.” gerade heute noch abgelöst. Nun, jedenfalls denke ich, Zusammenfassungen kann man jetzt schon mal machen, auch wenn noch ein paar Tage folgen. Schlimmer kann’s schließlich nicht mehr werden, besser letztlich auch nicht. So what!?

Und da mit der Überschrift auch schon wirklich alles für dieses grausige Jahr gesagt worden ist, kann ich mich zugleich mal an die Vorsätze für’s nächste machen. Ich weiß, Vorsätze sind dämlich. Aber das gilt eigentlich nur, wenn man aufhören will zu trinken oder zu rauchen. Beides tue ich so gut wie nie, von daher ist’s legitim, eine bescheidene Liste zu erstellen, die mir aber schon am Herzen liegt:

1. Berufliches: Na ja, sind eher Kleinigkeiten wie mehr Struktur im persönlichen Vorgehen. Hat zwar auch dieses Jahr schon gut geklappt, aber hey, da ist ungeheures Potenzial nach oben.

2. Wohnung aufhübschen: Bei mir daheim sieht’s so sterial aus wie in einem OP-Saal. Ich mag ja Schlichtheit – aber nur dann, wenn sie nicht zu Kosten der häuslichen Gemütlichkeit geht. In meiner Bude fehlt die weibliche Note, ganz eindeutig.

3. Mehr Disziplin im Privatleben: Ebenfalls bereits im letzten Jahr begonnen – weniger Ausraster (die ich eh nur noch selten habe), noch mehr innere Selbstkontrolle beim Essen und ach, jede Menge Sport. Ich denke, das sollte klappen.

4. Mehr Weiblichkeit: Was? Ach nee, nicht ich! Aber es wäre schon schön, 2009 nicht auch noch als Single durchwandern zu müssen. Kompromisse werden dabei aber nicht gemacht. Das gehört zum Vorsatz dazu.

Was auf die fetten Jahre folgt…

Mittwoch, 24. Dezember 2008 § 0 Kommentare

Warum gibt es eigentlich Jahre, in denen alles super läuft und auf der anderen Seite solche Jahre, in denen alles, aber auch wirklich alles vor die Hunde geht? Kann das nicht ein wenig gleichmäßiger verteilt werden? Kein Wunder, wenn man am Ende einen Sprung in der Schüssel hat. Ich sagte es schon im Post zuvor: Ich hasse Weihnachten! Ach, heute hasse ich einfach mal die ganze Welt. Fühl dich gehasst, Welt.

Abenteuer auf Schienen

Dienstag, 23. Dezember 2008 § 0 Kommentare

Irgendwie meint sie’s nicht gerade freundlich mit mir, die gute alte Deutsche Mehdorn-Bahn. Mit der Pünktlichkeit hat sie’s ja seit jeher nicht – geschenkt. Aber quasi als ausgleichende Gerechtigkeit könnte man doch wenigstens ein klein wenig Komfort erwarten. Doch leider beginnt das Martyrium ja schon beim Kauf eines Kaffees, der mit unverschämten 2,70 Euro zu Buche schlägt. Doch der Kommerz ist halt der Fels in der Brandung einer jeden Demokratie, daher: gekauft, getrunken, geärgert. Dass die werte Frau vom Service mein 2 Euro-Stück versemmelt und nicht wiedergefunden hat, hat mich dann aber doch ein wenig zufrieden gestimmt. Für mich änderte das nichts am Preis, aber der grausige Herr Mehdung, äh -dorn kriegt so wenigstens auch kein Kaffeegeld. Ich hoffe, die Servicedame muss sich deswegen jetzt nicht erklären, denn im Deutschen war sie leider auch nur wenig bewandert. Globalisierung rules!

Da sich mangelnder Komfort ja wie die Verspätung durch die ganze Unternehmung namens Bahn zieht, hatte ich auch anderer Stelle nur wenig Glück. Klar, die Sitze sind ziemlich unbequem, aber das weiß jeder, kennt, bis auf die Erste-Klasse-Bonzen, auch niemand anders, von daher hier ebenfalls: geschenkt. Doch wie wäre es denn mal mit einer netten Nebensitzerin, dachte ich noch heute Morgen bei mir. Gesagt getan: Kaum eingestiegen, hatte ich eine sehr gesprächsbereite Dame neben mir. Der Haken an der Sache war nur, dass sie geschätzte 70 Jahre alt, nur noch halb rüstig und zudem an Grippe erkrankt war, wie sie mir versicherte. Prompt roch’s neben mir auch schon nach Krankenhaus, während auf den Sitzen um mich herum, strategisch geschickt platziert, junge, hübsch anzuschauende Frauen saßen, die man sehen musste, egal in welche Richtung man auf die wie immer nach Tod und Vernichtung stinkende Toilette entschwand. Na ja, und da an meiner Situation eh nichts mehr zu retten war, konnte ich meiner Nebensitzerin dann auch anschließend beim Koffertragen helfen.

Die musste nämlich auch in Osnabrück raus, wo es übrigens sehr kalt war. Kein Problem, ich bin ja Bahn-Comfort-Kunde, setz ich mich doch in die Lounge und schlürfe Kaffee. – dachte ich verschmitzt. Wie, Osnabrück hat keine Lounge? Na wer hätte damit gerechnet? Am Gleis sitzend wartete ich dann auf meinen um 10 Minuten verspäteten Anschlusszug. Und auch hier hockte sich wieder, nun, mehr oder weniger prompt, eine Dame neben mich, mit dem Unterschied zur letzten, dass diese noch mal geschätzte 20 Jahre älter war, kaum mehr wusste, wer, wo und weshalb sie da war und deswegen von ihrer ebenfalls bereits betagten Tochter umsorgt werden musste. So etwas frustriert mich, verdammt, schliddere ich doch auch gerade in meine Ich-werde-bald-30-Krise hinein. Uh!

Aufheitern konnte mich nur der kleine Timmy. Was? Ach, keine Ahnung, ob der Bengel so hieß, aber Timmy klingt einfach gut. Timmy saß neben Papa auf der Reisetasche und erzählte stolz, er würde jetzt nach Berlin Spandau fahren – mit dem Papa. Da würde die Mama auf ihn warten, und auf den Papa wartet die Tine. Dann schloss er an, dass sie ja heute mit der Bahn führen, weil der Papa kein Auto mehr habe. Einfach zu süß, leider hat der Papa dem kleinen Timmy anschließend irgendwas Unverständliches ins Ohr gebrubbelt, so dass Timmy danach nicht mehr weiterreden wollte. Wahrscheinlich wurden die Weihnachtsgeschenke ersatzlos gestrichen. Aber mir war’s auch egal, denn Timmy made my day, und außerdem kam dann ja auch schon die Bahn.

Diese hatte übrigens einen Wagon weniger – nämlich meinen. Der ist angeblich irgendwo hinter der deutschen Grenze verloren gegangen, versicherte die Durchsage (Begründung im Zitat: Probleme im Betriebsablauf). Der Holländer war also schuld, na immerhin. Glück im Unglück, für mich war, dass ein Ersatzwagon gefunden wurde,, von dem aus ich jetzt schreibe und der übrigens die unbequemsten Sitze hat, die ich bisher erlebt habe. Eine eiserne Jungfrau kann nicht weniger gemütlich sein. Hinzu kommt, dass die (tatsächlich recht hübsche) Dame vor mir einen nervtötenden, weißen Moppaufsatz von einem Köter hat, der gerade frei rumläuft und just in diesem Augenblick zwischen meinen Beinen herumschnüffelt. Das Klingeln von Handys bringt den übrigens auf die Palme, wie ich gerade bemerkt hab. Da kann ich nur hoffen, dass Mama nicht anruft.

Was bin ich da froh, dass im Anschluss kein weiterer Zug auf mich wartet und auch keine Tine, sondern einfach nur das Papamobil, mit dem es dann ab in die Premnitz’sche Pampa geht – eine Woche weihnachtlicher Zwangsaufenthalt in der Strafkolonie des wirtschaftlichen Vollversagens, wo ich zumeist zwischen Rentnern und Nazis als Gesprächspartner wählen darf. Tolle Aussichten sind das. Ach, ich hasse Weihnachten! Uh, und jetzt muss ich aufhören und die Beine einziehen, denn Waldi rastet schon wieder aus…

Was man nicht alles lernt…

Dienstag, 23. Dezember 2008 § 0 Kommentare

… wenn man regelmäßig die Blogs dieser Erde absurft. Gerade wieder hinzugekommen ist die Weisheit, dass man niemals, aber auch wirklich niemals das “y” vergessen darf (z.B. weil klebrige Limonadenreste die Taste etwas störrisch gemacht haben), wenn man “youtube.com” besuchen will. Diese Information ist durchaus brauchbar, vor allem bei Firmenpräsentationen, oder wenn man der Freundin/Frau gerade kurz was Lustiges zeigen will. Zum Glück gibt’s mittlerweile auch eine de-Variante!

Wo bin ich denn nun schon wieder?

Du wühlst auf iThought 2 gerade in den Archiven zum Dezember, 2008.

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    PhanThomasPhanThomas ist der nicht ganz anonyme Autor dieses Weblogs. Er befasst sich laienhaft mit allem, was gesellschaftspolitisch oder sonst wie von Interesse sein könnte. Sein schlecht recherchiertes Halbwissen kaschiert er durch die willkürliche Einstreuung von mäßig verschnörkelten Artikeln zu seiner eigenen Wenigkeit, die er mit Vorliebe in der dritten Person verfasst.
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