In der Hoffnung, dass die Geschenke verpackt und vor allem natürlich gekauft sind, dass der Baum (so vorhanden) steht und leuchtet wie ein Las-Vegas-Hotelimitat zur besten Saisonzeit, dass die Weihnachtsmärkte trotz früh- oder spätsommerlichen Wetters abgeklappert wurden, dabei trotzdem ein, zwei Glühweinbecher geleert werden wollten, und ins Gemüt ein wenig Ruhe eingekehrt ist, wünsche ich allen hier Mitlesenden ein frohes Weihnachtsfest. Mögen die Gans üppig und der Weihnachtsmann großzügig sein – gern auch umgekehrt, je nach Belieben. Und auch wenn’s bei alldem an Schnee mangelt, seid gewiss, im Januar, wenn ihn keiner mehr brauchen kann, kommt er bestimmt!
Den guten Rutsch gibt’s demnächst hinterhergeworfen, denn zwischenzeitlich finde ich sicher noch mal den einen oder anderen Grund, mich über irgendwas zünftig zu ärgern.
In letzter Zeit, wo ja die Nachrichten so schlecht sind und die monetäre Welt mal wieder am Abgrund zu stehen scheint, also in letzter Zeit halt, da frage ich mich ein wenig, wie’s wohl wäre, auf unserer weiten Welt, wenn selbige von Denkern gelenkt werden würde.
Generell unterscheide ich die Menschen nämlich in Denker und Macher. Die Welt wird regiert – ganz klar – von den Machern. Die Macher, das sind die, die voranpreschen, die was bewegen wollen, die an sich selbst glauben und so viel Arsch in der Hose haben, ihrem Gegenüber selbst dann ins Gesicht zu pinkeln, wenn selbiges durchaus in Faustschlagreichweite vor ihnen steht und bereits vor Wut kocht.
Die Macher denken nicht allzu viel, das ist klar, denn sonst wären sie ja Denker. Sie lassen sich beraten von Beratern, die auch eher Hybriden als Denker sind, denn Denker, die will keiner haben, die sind unbequem. Die stellen Fragen, hinterfragen, machen Gegenvorschläge. Denker sitzen zu Hause, an Stammtischen vielleicht noch, ja, aber nicht in Parlamenten. Denker schreiben Manifeste, bzw. bloggen sie heute wohl eher. Sie hauen hier und da ein Buch auf den Markt, das alle sehr schön finden, sehr durchdacht, sehr patent und durchaus brauchbar. Das sollten die mal lesen, die da oben, denken sich die Leser dann.
Die Macher aber, die lesen die Bücher selbstverständlich nicht, weil sie sie erstens nicht verstehen und zweitens so dermaßen in ihrem Kosmos des Machens eingepfercht sind, dass sie sich ohnehin für die wahren Sonnenkönige halten. Und weil Macher zu beschäftigt und zu egozentrisch sind, um mal über den Tellerrand zu blicken, wird das nichts mit dem Lesen. Sie sind nicht ungebildet, mitnichten, aber sie denken eben nicht. Sie machen. Und weil das Machen immer nur im Hier und Jetzt stattfindet und niemals im Morgen, ist irgendwann die Kacke am Dampfen. So wie jetzt halt.
Und man muss das gar nicht auf die Politik beziehen. In der freien Wirtschaft klappt das genauso gut: Denker sitzen selten in Chefetagen, denn die Plätze dort oben werden gewärmt von Machern. Denker wollen aber auch gar nicht da sitzen.
Dennoch, ich frage mich nun eben, um den Bogen mal nicht zu weit zu spannen, wie die Welt wohl wäre, wenn Denker sie lenken würden und Macher zwar machen könnten, jedoch ohne gleichzeitig Entscheider zu sein.
Ob diese Welt, diese Denkerwelt, wohl eine bessere wäre?
Ein Problem in meinem Google-Konto hat dazu geführt, dass zuerst alle meine Blogs (inklusive des gesamten Kontos) gesperrt waren und im Nachgang dafür gesorgt, dass mein »Haupt«-Blog immer noch verschwunden ist. Argh!
Ich hatte ein Back Up vom Mai dieses Jahres – bisschen alt, ich weiß. Mehr oder weniger glücklicherweise war ich in letzter Zeit etwas blogfaul und habe darauf verzichtet, allzu viel um mich zu posten, weshalb die Posts seither zumindest aus einem RSS-Feed wiederhergestellt werden konnten. Die Kommentare ab Mitte Mai aber leider nicht. Zudem ist jetzt vermutlich an so mancher Stelle das Layout etwas vernudelt, aber damit muss ich leben.
Erschreckend an der Sache ist, dass ich weder weiß, was das sollte, noch ist es möglich, den Support zu kontaktieren. Zwar gibt es ein Forum mitsamt hilfsbereiter Mitglieder, doch Google an sich besteht scheinbar aus Robotern. Man ist insgesamt also einem Wust aus Algorithmen ausgeliefert. Gut, als hätte ich das nicht längst gewusst!
In Anbetracht dessen spiele ich mit dem Gedanken, zumindest den Content dieser Seite auf eine Webhosting-Lösung umzuziehen, auf der dann vermutlich WordPress laufen sollte. Wahrscheinlich stelle ich die Frage hier an der falschen Stelle, aber hat damit irgendwer Erfahrung? Gibt’s tolle Angebote, die man da nutzen kann? Ich möchte mir nun nicht gerade einen Server in die Bude stellen, aber wenn es dafür einen zuverlässigen und günstigen Hoster gäbe, wäre ich schon zufrieden.
Ich glaube, ich freue mich auf Weihnachten. Es ist nicht so, als stünde in meiner Wohnung ein Weihnachtsbaum, der … Moment … Okay, also noch mal: Sogar ein Weihnachtsbaum steht in meiner Wohnung, und sei er auch nur knappe vierzig Zentimeter groß (Er heißt Ephraim.), immerhin gibt es einen und er leuchtet sogar ein bisschen.
Uh, ich glaube, dies wird ein Text ohne Hand und Fuß und ohne jegliche stilistische Raffinesse. Ach, sei’s drum!
Was jetzt banal klingt, ist schon irgendwie ein Ding. Ich weiß nicht, wann ich mich das letzte Mal auf ein Weihnachtsfest gefreut habe. Ich hätte es noch vor gar nicht allzu langer Zeit nur ungern zugegeben, aber Zweisamkeit kann etwas sehr Schönes sein. Ach, und das sage ich, wo ich doch eigentlich über die Vorzüge des Chrome-Browsers bloggen wollte. (Man kann »Plants vs. Zombies« in ihm spielen!) Es gab Feiertage, die habe ich in abgedunkelten Zimmern verbracht, auf dass sie spurlos an mir vorübergehen würden und bei alledem fragte ich mich doch tatsächlich nie (nie wirklich jedenfalls), ob das nicht seltsam war, ob es nicht sein konnte, dass ich in die falsche Richtung steuerte. Mann und Pferd in der weiten einsamen Prärie mögen ein durchaus abenteuerromantisches Motiv sein, doch nachts bei Mondschein fühlen sich kalte Sattel besonders einsam an. Und kalte Hintern sind besonders, nun, kalt.
Da mir um die Feiertage herum nicht danach sein wird, eine Jahreszusammenfassung zu schreiben (Familiengedöns, Liebste und Kekse warten.), kann ich diese hier gleich mit hineinwürfeln. Geht ganz schnell, versprochen!
Ich denke, 2011 war ein gutes Jahr. Sicher, es gibt immer Optimierungspotenzial und so manches Tief blieb nicht aus, aber wäre das anders, dann könnte ich ja getrost sterben. Es war ein ruhiges Jahr, so ganz ohne Aufregung, ohne die Rastlosigkeit der Vorjahre, ohne andauernde Wut im Bauch als Motor für einen erfolgreichen Tag. 2011 war kein Jahr großer Veränderungen, wie es noch 2010 der Fall war, in dem sich so ziemlich alles veränderte und ich ein wenig den Draht zu mir selbst verlor. Es gab eigentlich nur eine große Veränderung, die dafür aber auch gleich zum Jahresanfang, eine Veränderung die andauert und die mich – Ich gestehe es mir selbst ein, äußere es aber nicht oft. – sehr glücklich macht. Das Gefühl, gelandet zu sein, eine emotionale Bleibe zu haben, beruhigt mich tatsächlich ungemein. Emotionale Bleibe – auch eine Errungenschaft dieses Jahres. Ein Platz am Kamin ist doch gemütlicher als ein Platz am Lagerfeuer, um die ausgelatschte Cowboyromantik noch einmal am schütteren Haar herbeizuzerren.
War ich in den Vorjahren am Jahresende irgendwie von allem ein bisschen, bin ich gegen Ende dieses Jahres doch vor allem eines: dankbar.
Ein Grund eben, sich auf Weihnachten zu freuen und heute dann doch nicht über die Vorzüge des Chrome-Browsers zu bloggen (in dem man auch prima »Angry Birds« spielen kann).
Vor ein paar Tagen berichtete ich vom Motörhead-Konzert in der Columbiahalle, hier in Berlin. Und dabei wurde auch die durchaus brauchbare Vorband Graveyard erwähnt, ein rockender Tross mit Haaren bis zum Arsch und Siebzigerjahregedenkschnauzbärten. Dass der Vierer, übrigens aus Schweden, durchaus brauchbar ist, hatte ich schon erwähnt, aber dass er so brauchbar ist, vermutlich nicht. Der neugierige Musikhörer, also ich, hat sich nämlich mal eingehender mit der Materie auseinandergesetzt und sich den aktuellen Longplayer-Auswurf »Hisingen Blues« gegeben und – huh, sind die gut!
Zur gleichnamigen Single gibt’s folgendes charmante Video. (Ja, die sehen echt so aus.) Die Nummer steht stellvertretend für all die anderen Songs auf der Scheibe und ist mehr als hörbar.
Schöne neue Technikwelt halt, wie’s da oben schon steht. Soeben lümmelte sich ein Gutschein für einen namhaften Online-Versand – nein, nicht Amazon, in meinem Postfach, der natürlich verbraten werden wollte. Ein Schlag Bücher für kalte Tage war schnell gefunden, das Feld für den Gutscheincode dann weniger schnell, aber ‘nem geschenkten Gaul schaut man bekanntlich ja nicht hinter die Kauleiste. Drum schnell, schnell, auf zum Bezahlen.
Nun bin ich jung und hipp oder fühle mich zumindest hin und wieder so und zahle per Click&Buy. Schon deswegen, weil ich es so ausgesprochen cool finde, wie all die neumodischen Dienste zusammenarbeiten, einer Löschkette gleich, und so meinen Kontostand schmälern. Klar, irgendwann räumt jemand wegen einer ziemlich üblen Sicherheitslücke mein Konto komplett leer und dann ist das Geschrei groß, aber das wird eine andere Geschichte sein. Zurück zum Bezahlverfahren also: Click&Buy bietet an, die Kreditkarte zu verwenden. Mach ich gern, schließlich geht nichts über eine hübsch schimmernde Kreditkarte, auf der jede, aber auch wirklich jeeede Information vermerkt ist, um ordentlich Geld auszugeben. Ganz ohne Sicherheitsmechanismus, versteht sich.
Doch da, mein geschultes Auge erkennt am Gültigkeitsdatum sofort, dass meine Karte nicht die hinterlegte ist. Stimmt, meine Bank hatte das Ding mal ausgetauscht. Gut, gebe ich eben die neue an. Klickerdiklick, tipperditipp, fertig. Bäm! Geht nicht, Karte schon hinterlegt. Ah ja, die Kartennummer ist also dieselbe geblieben. Gut, passiert, probier ich’s eben doch mit der schon hinterlegten. Prüfziffer eingegeben und … Bäm! Geht nicht, Kartenzahlung nicht möglich, vermutlich wegen verkehrter Prüfziffer (die sich ja durchaus geändert hat).
Oha. Was wäre noch zur Auswahl? Ah, Sofort-Überweisung, ein ebenso feiner Dienst, der auf Click&Buy Direktüberweisung ermöglicht, ohne dass ich manuell auf mein Bankkonto wechseln müsste. Feine Sache. Sogar eine Mobile-TAN meiner Bank erhalte ich. Wow! Begeistert von so viel Integration gebe ich das Ding also ein und … Bäm! Geht nicht, warum auch immer. Die Zahlungsmethode wird schlichtweg nicht akzeptiert. Live with it! Ah ja, klar, logisch.
Was bleibt noch? Hmmm, der gute alte Freund Lastschrift. Ohne Dienstintegrationsgefrickel und Konsorten, funktioniert ohne zu murren, gerne wieder. Ach.
Wo bin ich denn nun schon wieder?
Du wühlst auf iThought 2 gerade in den Archiven zum Dezember, 2011.
Phan-Who?
PhanThomas ist der nicht ganz anonyme Autor dieses Weblogs. Er befasst sich laienhaft mit allem, was gesellschaftspolitisch oder sonst wie von Interesse sein könnte. Sein schlecht recherchiertes Halbwissen kaschiert er durch die willkürliche Einstreuung von mäßig verschnörkelten Artikeln zu seiner eigenen Wenigkeit, die er mit Vorliebe in der dritten Person verfasst.