Nachdem die Ärtze-Platte »auch« mehr als belanglos daherkam, hier was vom neuen Album der Konkurrenz aus Düsseldorf. Unbedingt hörbar und stellvertretender für den Rest der grandios gelungenen CD als die nette aber doch leicht seichte Vorabnummer »Tage wie diese«.
Ballast der Republik
Sonntag, 6. Mai 2012 § 2 Kommentare
Diese Tage
Samstag, 21. April 2012 § 9 Kommentare
Wenn es mal nichts zu erzählen gibt, dann sollte man unbedingt wenigstens schöne Musik hören. So wie diese hier.
Spiegel-Online-Allergie
Samstag, 14. April 2012 § 6 Kommentare
Auch ich fühle mich manchmal einfach nur overfordert. Wie gut, ja wie gut, dass man damit nicht allein ist.
Musikmottenkiste
Freitag, 3. Februar 2012 § 0 Kommentare
Zum Wochenausklang darf’s ein bisschen was Hörbares sein. Finde ich. Wer mich kennt, weiß, dass mein, öhm, Musikgeschmack der aktuellen Mode gern mal ein paar Jahr(zehnt)e hinterherhinkt. (Dieses neumodische Gelumpe kann sich ja auch kein Mensch anhören, schimpft dann der Großvater in mir und droht mit dem Gehstock.) Drum heute was von 1981, als meine Eltern mich quasi noch nicht mal erdacht, sich vermutlich auch noch gar nicht kennen gelernt hatten: »Dance With Me« von TSOL. Auch sehr hübsch das Musikvideo, das sicher nicht zum Song gehört, aber doch recht passend ist. Überhaupt, nichts gegen Skelette, wenn sie tanzen. So cool wie zeitlos.
Ah, und gleich noch ein bisschen Musikunterricht. Im Jahre 1989 brachten The Offspring ihr Debutalbum auf den Markt. Da war unter anderem das hier drauf:
Kann man Inspiration nennen.
Mhhhhhmhhmh, Society
Dienstag, 10. Januar 2012 § 4 Kommentare
Zum Abend, weil ich so müde bin, und mich in etwa gerade so fühle, wie das folgende Lied klingt, öh, gibt’s eben folgendes hübsche Lied vom Herrn Vedder, den man übrigens auch abseits der Nummer hier ganz gut hören kann. Sehr schön gemacht auch das Video, das zwar nicht zum Lied gehört, dennoch aber sehr passend und sehenswert ist.
Hisingen Blues
Samstag, 10. Dezember 2011 § 2 Kommentare

Vor ein paar Tagen berichtete ich vom Motörhead-Konzert in der Columbiahalle, hier in Berlin. Und dabei wurde auch die durchaus brauchbare Vorband Graveyard erwähnt, ein rockender Tross mit Haaren bis zum Arsch und Siebzigerjahregedenkschnauzbärten. Dass der Vierer, übrigens aus Schweden, durchaus brauchbar ist, hatte ich schon erwähnt, aber dass er so brauchbar ist, vermutlich nicht. Der neugierige Musikhörer, also ich, hat sich nämlich mal eingehender mit der Materie auseinandergesetzt und sich den aktuellen Longplayer-Auswurf »Hisingen Blues« gegeben und – huh, sind die gut!
Zur gleichnamigen Single gibt’s folgendes charmante Video. (Ja, die sehen echt so aus.) Die Nummer steht stellvertretend für all die anderen Songs auf der Scheibe und ist mehr als hörbar.
… and we play Rock’n'Roll!
Freitag, 25. November 2011 § 4 Kommentare

Uh, die Woche ist einem Gulli aus Arbeit versickert und hat weder Zeit noch Themen fürs heimische Blog hinterlassen. Abgesehen vom Mittwoch, denn da lud die Columbia Halle zum Motörhead-Konzert. Solange der olle Lemmy noch gerade stehen kann, dachte ich, sollte man die Gunst der Stunde nutzen und sich das Geschrammel mal live anschauen.
Gesagt, getan und überraschenderweise war gleich die erste Live-Band gar nicht eben verkehrt. Graveyard nannte sich der Tross aus langhaarigen Schnauzbartfetischisten, die aussahen, als hätte man eine Sechzigerjahre-Rockcombo seinerzeit eingefroren und just diese Woche wieder aufgetaut. Vorbandtypisch war der Sound natürlich ein wenig übersteuert, was sogleich die Ohren kräftig zum Klingeln brachte. Ein paar Ohropax sollte ich mir nicht das letzte Mal an diesem Abend wünschen.
Da dieser Abend anschließend immer noch frisch und die Lauscher noch funktionstüchtig waren, gab’s gleich noch ‘ne Vorband hinterher, nämlich Loaded, eine Rockkapelle unter der Führung von Duff McKagan, dem ehemaligen Guns N’ Roses-Bassisten. Da der auch früher weitestgehend nur Bass spielte und wohl keine Lieder schrieb, war die Klangsuppe relativ eintönig, auch wenn sogar ein paar alte GNR-Nummern gespielt wurden. Dafür war der Sound dieses Mal dermaßen basslastig, dass ich Angst hatte, mir würde entweder gleich die Hose hinfortflattern oder der Schließmuskel versagen. Info am Rande: Weder das eine noch das andere trat ein. Aber Ohropax wären schon gut gewesen.
Doch dann … Motörhead haben anschließend nicht lange auf sich warten lassen und so ging’s auch gleich ordentlich zur Sache. Hey, das kann nicht der echte Lemmy sein, dachte ich noch, sieht der Kerl doch auf Videomitschnitten deutlich größer aus, da war’s auch schon zu spät fürs Nachdenken, denn eine vernichtende Welle aus, hmm, nennen wir es mal Krach begrub mich unter sich. Wow, ich habe mal gehört, die Band wäre früher noch lauter gewesen, dennoch, zumindest mir ist bisher nichts vergleichbar Lautes zu Ohren gekommen. Die Löffel an einen aufheulenden Formel-1-Motor zu halten könnte vergleichbar sein. Unbeschreiblich cool! Und während Gitarrist Phil Campbell und Trommler Mickey Dee noch für Showeinlagen sorgten, versuchte Lemmy, bei dem man nie sicher war, ob man gerade seinen Bass oder seine Stimme hörte, es gar nicht erst. Man hätte ihn auch auf der Bühne festtackern können, stand der Altrocker doch wie ein abgestellter Kachelofen an seinem Mikro und donnerte eine Nummer nach der anderen runter. Dabei waren alte Klassiker wie »Metropolis« und natürlich »Ace Of Spades«, aber auch ein paar Songs vom letzten Album und die launige Akustiknummer »Whorehouse Blues« von der 2004er Scheibe »Inferno«.
Alles in allem ein wirklich gelungener Abend, rückbetrachtend vor allem seit ca. heute Vormittag, denn seitdem ist der Tinnitus gottseidank wieder verschwunden.
Klangholz #1
Mittwoch, 9. November 2011 § 2 Kommentare

PhanThomas versucht sich in Rubrikenblogging. Vielleicht so ab und an mal und jetzt halt versuchsweise in Sachen Musik, die vermutlich ohnehin niemanden interessiert. Aber dies ist ja ein Ich-Blog, also wird gebloggt, was mich interessiert. So denn … Hätte also irgendwer da draußen Interesse an dem, was derzeit über meine Lautsprecher, respektive Kopfhörer kommt, dann ließe sich daraus wohl folgende Top-5-Liste basteln:
Ach, wie ich sehe, streikt die Technik so einigermaßen. Ja, so gehört sich das, wenn man sie mal braucht.
Musikmiezen.
Mittwoch, 19. Oktober 2011 § 9 Kommentare

Habe ich schon erwähnt, dass die Damen von Katzenjammer ganz und gar grandiose Musik machen? Kann man auch schon mal ein ganzes Album hören und fühlt sich danach tatsächlich irgendwie, als hätte man ein Stündchen auf ‘ner angenehm warmen Kochplatte verbracht. Ähm, auf ‘ner sehr gemütlichen Kochplatte, versteht sich, eine, auf der sich’s aushalten lässt und die für meinen erbärmlichen Vergleich hier wohl erst noch in Gedanken definiert werden muss. Aber ach, sei’s drum. Here you go.
Einen von der Scheibe.
Montag, 26. September 2011 § 3 Kommentare

Ach, die akute Blogunlust mal wieder. Muss dieses ominöse Spätsommerloch sein, von dem man schon so viel gehört hat. Kann aber auch daran liegen, dass ich mich derzeit neben allerlei Zweisamkeit vorwiegend in eine gerade neu begonnene Sammel- und Leseleidenschaft verkrümelt habe. Kommt ja alle Jubeljahre mal vor. Nachdem mein Allzeitlieblingsautor Stephen King mit dem Schreiben nicht mehr so ganz hinterherkommt, habe ich mich kürzlich an einem Scheibenweltroman versucht.
Und nun habe ich Terry Pratchetts Bücher ja immer für stumpfsinnige Holzhammerparodien auf bekannte Fantasy-Schwarten wie »Der Herr der Ringe« gehalten, doch – Woah! – ich glaube, in der Hinsicht habe ich mich nie zuvor so geirrt. Denn vom genialen Wortwitz und dem schrulligen Humor der Bücher, von denen ich gerade erst ein drittes (»Mac Best«) hinter mich bringe, abgesehen, überzeugen sie doch vor allem durch ihre wunderbar gezeichneten Charaktere mit starkem Wiedererkennungswert, immer wieder auftauchende Satire auf unsere Gesellschaftswelt und durch wirklich durchdachte Handlungen.
Ich könnte mich vermutlich in Lobeshymnen ergehen, bis der Morgen graut, aber ach, die Zeit nutze ich lieber für Leserei, Schlaf und Zensurwürdiges. Warum hat mir bisher niemand gesagt, was ich verpasse? Oder hat es mir womöglich sogar jemand gesagt, und mein besonders stark ausgeprägtes Maß an Grundignoranz hat mich dazu verleitet, jegliche Empfehlung zu überhören? Man weiß es nicht.
Nun denn, wer jedenfalls ein bisschen was für wirklich gute Bücher übrig hat, wer so wie ich scheinbar jahrelang unter einem Stein gelebt hat und wer mein Maß an Grundignoranz nicht überschreitet, dem seien die Scheibenweltromane auf jeden Fall ans Herz gelegt. Und mögen alle anderen mit verkümmerten Lachmuskeln dahingehen.
PS: Nein, dies hier wird jetzt kein Bücherblog, versprochen. Demnächst gibt’s wieder Nerd-Gedöns, Politik und Titten.

PhanThomas ist der nicht ganz anonyme Autor dieses Weblogs. Er befasst sich laienhaft mit allem, was gesellschaftspolitisch oder sonst wie von Interesse sein könnte. Sein schlecht recherchiertes Halbwissen kaschiert er durch die willkürliche Einstreuung von mäßig verschnörkelten Artikeln zu seiner eigenen Wenigkeit, die er mit Vorliebe in der dritten Person verfasst.