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		<title>Dachdecken vs. IT-Projekt</title>
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		<pubDate>Tue, 21 Feb 2012 17:00:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>PhanThomas</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ach so traurig]]></category>
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		<description><![CDATA[Die Welt der IT ist eine seltsame. So zerbrechlich, so unkoordiniert, so völlig unverständlich. Unverständlich vor allem, wie sie überhaupt dauerhaft existieren, sich entwickeln kann. Aber ach, hierzu vielleicht ein kleiner Vergleich &#8230; &#160; Dachdecken vs. IT-Projekt also. Nehmen wir das Haus gegenüber. Okay, das sehe gerade nur ich, aber es ist halt ein großes [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em><img class="alignleft" title="IT'ler at work ..." src="http://img19.imageshack.us/img19/8596/roofun.jpg" alt="roofun Dachdecken vs. IT Projekt" width="150" height="150" />Die Welt der IT ist eine seltsame. So zerbrechlich, so unkoordiniert, so völlig unverständlich. Unverständlich vor allem, wie sie überhaupt dauerhaft existieren, sich entwickeln kann. Aber ach, hierzu vielleicht ein kleiner Vergleich &#8230;</em></p>
<p><span id="more-5715"></span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Dachdecken vs. IT-Projekt also.</p>
<p>Nehmen wir das Haus gegenüber. Okay, das sehe gerade nur ich, aber es ist halt ein großes Haus mit großem Ziegeldach. Dieses Dach wurde vor ein paar Monaten neu gedeckt. Es gab also ein abgedecktes Dach, zu dem dann die Dachdecker kamen. Der Dachdecker meiner Wahl, nennen wir ihn schlicht Knut, blickte vermutlich hoch und dachte so was wie: <em>Puh, ein großes Dach, viel zu tun. Fangen wir mal an.</em></p>
<p>Knut und seine Dachdeckerkollegen begannen also, das Dach zu decken. Man konnte dabei zuschauen, wie Tag für Tag weitere Teiles des Daches neu gedeckt wurden. Und irgendwann war es einfach, nun, fertig eben. Knut, der dachte sich womöglich so was wie: <em>Wow, das war ganz schön viel Dach.</em> Und weil wir ja durchaus vorurteilsbehaftet sind, dachte er ferner: <em>Jetzt erst mal ein Bier.</em></p>
<p>Übertragen wir dieses Beispiel des Dachdeckens nun mal auf ein IT-Projekt. Wir starten dabei wieder beim abgedeckten Dach. Morgens rücken also die Dachdecker an, eine ganze Kolonne gleich, angeführt von einem wild gestikulierenden Herrn mit besonders opulentem Helm. Wir wissen nicht, was er erzählt, denn wir sehen ihn nur und hören nichts, aber das Gestikulieren, das hat er drauf, der Herr mit dem schönen Helm. Außerdem hat er einen Satz Pläne dabei, schwingt einen langen Zollstock und ist überdies frisch rasiert.</p>
<p>Stunden später sind aus der Kolonne kleine Trauben geworden, die herumstehen und sich eifrig unterhalten. Einige zeigen aufs Dach, andere zucken mit den Schultern, hier und da steht einer abseits und raucht. Der Herr mit dem chicen Helm hastet von Traube zu Traube und koordiniert. Sehr engagiert tut er das. Schließlich ist der Feierabend da. Die Trauben lösen sich auf, verlassen den Ort des Geschehens mit viel Detailwissen und genießen den Feierabend. Ins abgedeckte Gebäude regnet es hinein.</p>
<p>Spulen wir ein wenig vor: Ein paar Tage später ist aus der morgens anrückenden Kolonne ein kleiner Tross übrig gebliebener Dachdeckerschergen geworden, der missmutig zum Bau schlurft. Missmutig, weil es einfach nicht vorwärts zu gehen scheint. Der Herr mit dem chicen Helm ist noch da, hat nun aber eine Riege aus weiteren Herren mit fast genauso hübschen Helmen um sich geschart. Sie alle gestikulieren wild und koordinieren vor allem ihr Gestikulieren und ihre Koordination. Sie schwingen Pläne, fuchteln mit Zollstöcken und gehen dabei ausgesprochen tüchtig vor. Der Auftraggeber kommt vorbei, sieht das und denkt: <em>Es tut sich was auf dem Bau.</em> Die wenigen verbliebenen Arbeiter schauen sich derweil fragend an und tun halt irgendwas. Hier und da steht einer abseits und raucht. Tag für Tag. Ins abgedeckte Gebäude regnet es hinein.</p>
<p>Wir spulen weiter vor: Die Herren mit den schönen Helmen haben immer neue Gesichter, während die wenigen Arbeiter aus Frustration schon ziemlich krumm gehen, weil die Herren mit den tollen Helmen auf ihre Schultern springen von dort aus mit Zollstöcken gegeneinander fechten. Sie möchten doch nur ein Dach decken, doch bis auf ein paar Ziegel hier und da hat sich nichts getan. Erste Arbeiter überlegen, das Handtuch zu werfen und künftig in Irland Schafe zu hüten. Einige stehen abseits und rauchen. Das Feld der Arbeiter dünnt aus, Arbeitskräfte werden durch externe Spezialisten ersetzt, die teurere Zigaretten mitbringen, während der Wasserkopf aus koordinierenden Helmträgern wächst. Ins abgedeckte Gebäude regnet es hinein.</p>
<p>Ein Jahr später. Das Dach des Gebäudes ist noch immer abgedeckt. Es gab Experimente mit andersfarbigen Ziegeln, aber bis auf einige Ansätze hier und da hat sich nichts getan. Das Dach sähe aus wie das Äquivalent eines gerupften Papageis, hätte die Dachdeckerfirma nicht inzwischen eine große Plane über den Tatort geworfen, der das Schlimmste verdeckt und ja auch irgendwie das Gebäude abdeckt und damit den Zweck eines Dachs erfüllt. Der Auftragnehmer guckt zwar komisch, unterschreibt aber schließlich zähneknirschend eine Abnahme mit Mängeln. Das Projekt ist damit im Wesentlichen beendet. Kleinere Nacharbeiten bleiben. Die Herren mit den hübschen Helmen strahlen zufrieden und werden befördert. Künftig werden sie wohl noch wunderbarere Helme tragen und goldene Zollstöcke schwingen. Ins Gebäude regnet es noch immer hinein, weil die Plane löchrig ist.</p>
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		<title>Abgedankt. Ein, zwei Worte &#8230;</title>
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		<pubDate>Sun, 19 Feb 2012 22:46:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>PhanThomas</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ach so traurig]]></category>
		<category><![CDATA[Dummes Zeug von oben]]></category>
		<category><![CDATA[HassHassArgh]]></category>

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		<description><![CDATA[Okay okay, die letzten Tage war&#8217;s hier etwas ruhig, obwohl ich mir doch vorgenommen hatte, häufiger zu bloggen. Öhm, vermutlich hatte ich mir das vorgenommen. Liegt jedenfalls hauptsächlich an trauter Zweisamkeit mit meiner Herzdame. Und nur zum Teil lag&#8217;s auch daran, dass mein Haushalt hier endlich in der Neuzeit angekommen ist. Soll heißen, statt der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em><img class="alignleft" title="Nix mehr zu lachen?" src="http://img707.imageshack.us/img707/7738/wulff.jpg" alt="wulff Abgedankt. Ein, zwei Worte ..." width="150" height="150" />Okay okay, die letzten Tage war&#8217;s hier etwas ruhig, obwohl ich mir doch vorgenommen hatte, häufiger zu bloggen. Öhm, vermutlich hatte ich mir das vorgenommen. Liegt jedenfalls hauptsächlich an trauter Zweisamkeit mit meiner Herzdame.</em></p>
<p><em>Und nur zum Teil lag&#8217;s auch daran, dass mein Haushalt hier endlich in der Neuzeit angekommen ist. Soll heißen, statt der alten tonnenschweren Röhre gibt&#8217;s hier jetzt einen formschönen LED-Fernseher in angemessener Größe. Ein optischer Dauerorgasmus quasi, der mir völlig unverständlich macht, wie ich es zuvor nur mit so einem uralten, hm, Ding aushalten konnte.</em></p>
<p>Aber nun ja, so ließ sich der Abgang des Christian Wulff auch gleich in neuer Bildqualität genießen. Ich kann mich nicht erinnern, wann ich das letzte Mal so froh über den Abgang einer, nun ja, »politischen Größe« war.</p>
<p>Obwohl man ja eigentlich auch ein wenig dankbar sein muss, wenn man ehrlich ist.</p>
<p>Dankbar dafür, dass ausgerechnet ein Bundespräsident das Abziehbild der gesamten empfundenen politischen Garde geworden ist. Ein Sinnbild für die unverschämte Raffgier derer, die mehr als genug haben und den Hals dennoch nicht voll bekommen, ein Gesicht für das Problem des Lobbyismus im Land und vor allem ein Name für die Arroganz und Ignoranz denen gegenüber, die sie doch eigentlich vertreten sollten. Vielleicht regt&#8217;s ja zum Nachdenken an. Vielleicht.</p>
<p>Und nicht nur habe ich mich selten so sehr über den Abgang einer einzelnen Person gefreut, nein, ebenso selten habe ich mich für einen Repräsentant dieses Landes geschämt. Na ja, mal abgesehen vom Noch-Außenminister vielleicht.</p>
<p>Es will mir einfach nicht in den Kopf, wo die Habgier in den Köpfen derer, die es nicht nötig haben, herkommt. Christian Wulff war sicher nicht der einzige Politiker mit Verfehlungen, nur war er selten ungeschickt dabei, seine fragwürdigen Handlungen zu verschleiern. Es will mir auch nicht in den Kopf, wo ein Politiker auf dem Weg an die Spitze den Anstand verliert, den Respekt vor dem Volk, ja, den Blick für die Realität, wenn man so will. Denn all das Selbstmitleid, die Falschaussagen und Verharmlosungen, die dieser ehemalige Bundespräsident in vergangenen Interviews in Worte verpackt hat, zeugen doch entweder von ausgesprochener Unverfrorenheit oder schlichtweg von Realitätsverlust.</p>
<p>Abschließend und weil ich es loswerden muss: Wie wunderbar ist es doch, dass dieser Schnorrer von der Bildfläche verschwunden ist. Eine Schande fürs Land ist gegangen. Gottseidank!</p>
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		<title>Was bleibt?</title>
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		<pubDate>Tue, 14 Feb 2012 17:00:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>PhanThomas</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Uh, acht Stunden Schlaf machen sich durchaus bemerkbar. Selten war ich so wach, was aber auch einfach am allgemein guten Wetter heute liegen könnte. Hat man in Berlin winters ja leider nicht allzu häufig. Ah ja, und die Kopfschmerzen nach dem Aufstehen, die wohl vom Kaffeemangel des Vortages herrühren, inzwischen dank zweier Tassen aber ausgemerzt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft" title="Was bleibt?" src="http://img823.imageshack.us/img823/2112/leavesm.jpg" alt="leavesm Was bleibt?" width="150" height="150" />Uh, acht Stunden Schlaf machen sich durchaus bemerkbar. Selten war ich so wach, was aber auch einfach am allgemein guten Wetter heute liegen könnte. Hat man in Berlin winters ja leider nicht allzu häufig. Ah ja, und die Kopfschmerzen nach dem Aufstehen, die wohl vom Kaffeemangel des Vortages herrühren, inzwischen dank zweier Tassen aber ausgemerzt sind, die muss man dabei auch vernachlässigen. Jedenfalls fühle ich mich topfit. Interessiert keinen, ist aber so. Kann natürlich auch daran liegen, dass meine bessere Hälfte gerade das Haus hütet und mir zu deutlich erholsamerem Schlaf verhilft. (Das Schnarchgeräusch, das letzte Nacht ab und an in mein Ohr kroch, lasse ich mal unter den Tisch fallen.) Ahem.</p>
<p>Frau <a href="http://www.marymalloy.de/">Malloy</a> verwies via Facebook auf folgenden Artikel: <a href="http://bloggingmeup.blogspot.com/2012/02/druber-hinwegkommen-damit-fertig-werden.html">»Drüber hinwegkommen, damit fertig werden und das, was bleibt&#8230;«</a>. Ein Thema, über das sich vermutlich hervorragend fabulieren lässt, wenn man nicht gerade ich ist, der sich verbal, wenn es um Herzensdinge geht, doch immer ein bisschen verkrüppelt vorkommt. Dennoch: Ein kleiner Versuch kann nicht schaden. Muss ja nicht zu persönlich werden, hier.</p>
<p>Was bleibt eigentlich nach einer gescheiterten Beziehung? Ein Haufen Devotionalien aus Zeiten glückseliger Zweisamkeit, eilig in Kisten verpackt, zugeklebt und nie wieder aus dem Schrank geholt? Ein dicker Packen Bilder, mal von Kameras, mal im Kopf, Erinnerungen an Dinge, die waren, die gut waren und eben auch an Dinge, an die man sich lieber nicht mehr erinnern möchte? Ein leichtes Schamgefühl, fußend auf der eigenen Naivität? Das alles, ja, das bleibt.</p>
<p>Aber was bleibt wirklich? Nun, hm, nichts. Letztlich bleibt nichts übrig. Es ist, als wären Dinge, die mal unendlich wichtig waren, nie gewesen. Seltsam auf den ersten Gedanken hin. Gefühle lassen sich eben nicht konservieren. Zumindest geht mir das so. Alles läuft ab wie ein Film, den man mal gesehen hat, an dessen Einzelheiten man sich aber nicht mehr wirklich erinnern kann, der deswegen wahrscheinlich auch gar nicht so gut war. Mittelmaß in der <a href="http://www.imdb.com/">IMDB</a> des Erlebten.</p>
<p>Was bei alledem jedoch erstaunlich gut überdauern kann, ist Wut. Keine bösartige, keine, die dazu führt, dass zunehmend über Axtmorde mit Beziehungshintergrund in irgendwelchen Zeitungen berichtet wird. Wut ist gesund, sie hilft beim Aufrappeln, beim Wiederentdecken des Selbst, sie hilft, überhaupt zu fühlen und gleichzeitig, sich vor Altem zu schützen. Heilsame Wut, ließe sich sagen.</p>
<p>Doch die Gefühle, die sind eben weg. Nicht mal mehr ein Schatten, sondern schlichtweg gelöscht. Die innere Festplatte ist formatiert. Vermutlich ist das ganze Thema gar nicht so komplex, wie es sich aufbauschen ließe. Ja, vermutlich ist es wie mit Schmerzen, die man erdulden musste und die im Nachhinein immer weniger schlimm in Erinnerung bleiben, als sie tatsächlich waren. Ohne das Schlechte abzustreifen, würden wir nichts Neues wagen. Ein natürlicher Schutzmechanismus, oder? Würden wir alles Erlebte in all seiner Intensität mit uns schleppen, die Last wäre doch kaum auszuhalten. Aus dem Jammern, dem Ächzen, dem Trauern wäre so gar nicht recht herauszukommen.</p>
<p>Und wer mag schon Jammerlappen?</p>
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		<title>Root Beer – Teil III</title>
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		<pubDate>Sat, 11 Feb 2012 14:00:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>PhanThomas</dc:creator>
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		<description><![CDATA[So wie dem Ingenieur nichts zu schwör ist, so treibt es auch den Forschergeist stets tüchtig voran. Und deshalb habe ich soeben die zweite Sorte Root Beer ausprobiert. Laut Dosenaufdruck »made with aged vanilla«. Aha. Schlimmer kann&#8217;s kaum werden, dachte ich jedenfalls, und öffnete todesmutig, nicht einmal einen Kotzkübel in Reichweite bereithaltend, die Dose, darauf gefasst, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft" title="Root Beer? Bah!" src="http://img32.imageshack.us/img32/2076/rootbeer.jpg" alt="rootbeer Root Beer – Teil III" width="150" height="150" />So wie dem Ingenieur nichts zu schwör ist, so treibt es auch den Forschergeist stets tüchtig voran. Und deshalb habe ich soeben die zweite Sorte Root Beer ausprobiert. Laut Dosenaufdruck »made with aged vanilla«. Aha. Schlimmer kann&#8217;s kaum werden, dachte ich jedenfalls, und öffnete todesmutig, nicht einmal einen Kotzkübel in Reichweite bereithaltend, die Dose, darauf gefasst, mir einen weiteren Schluck flüssiger Schuhsohle einzuverleiben.</p>
<p>Tja, und was soll ich sagen? Wenn man sich bereits vorher darüber im Klaren ist, dass man sogleich nicht etwa ein süßes Erfrischungsgetränk, sondern eben flüssige Schuhsohle trinken wird, dann schmeckt das Zeug gar nicht mehr so widerlich. Nur noch ein bisschen widerlich sozusagen und weder kräuseln sich, wie befürchtet, die Zehnägel, noch stellt sich das (natürlich nur metaphorische) Rückenhaar auf. Vielleicht liegt&#8217;s an der Sorte, vielleicht auch nur an meinen seit gestern abgestorbenen Geschmacksknospen, ich weiß es nicht.</p>
<p>Muss ich aber trotzdem nicht mehr haben. In einer Welt, in der es Cola gibt, hat Root Beer irgendwie keine so richtige Daseinsberechtigung. Finde ich. Kuhpisse füllt man ja schließlich auch nicht in Dosen ab und fügt Vanillearoma hinzu.</p>
<p>Experiment beendet.</p>
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		<title>Root Beer – Teil II</title>
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		<pubDate>Fri, 10 Feb 2012 19:08:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>PhanThomas</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wie gut, dass man in Berlin wirklich alles kaufen kann. Spätestens im KaDeWe findet man, was man sucht. Wenn auch zu horrenden Preisen. Aber ach, man lebt nur einmal. Zumindest so lange, bis man die erste Dose Root Beer geöffnet hat und tatsächlich von dem Drang befallen wird, eine Flasche Ajax in einem Zug ausleeren [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft" title="Root Beer? Bah!" src="http://img32.imageshack.us/img32/2076/rootbeer.jpg" alt="rootbeer Root Beer – Teil II" width="150" height="150" />Wie gut, dass man in Berlin wirklich alles kaufen kann. Spätestens im KaDeWe findet man, was man sucht. Wenn auch zu horrenden Preisen. Aber ach, man lebt nur einmal. Zumindest so lange, bis man die erste Dose Root Beer geöffnet hat und tatsächlich von dem Drang befallen wird, eine Flasche Ajax in einem Zug ausleeren zu wollen. Wahlweise reichte es vermutlich auch, an einem toten Stinktier zu lutschen, um den Geschmack im Mund aufzubessern. Bah!</p>
<p>Ich habe zwei Sorten von dem Gesöff hier. Wie ich gelesen habe, tut der Amerikaner wohl gern noch eine Kugel Vanilleeis in sein Wurzellimonadengetränk. Gut, Eis habe ich zwar keines da, aber es gab neben normalem Root Beer auch welches mit Vanillearoma. Gerade eben probiere ich das vanillefreie. Bah! Bah, bah, baaah! Wie mag da nur das mit Vanille schmecken? Da kräuseln sich mir jetzt schon die Zehnägel.</p>
<p>Hat was von Schuhcreme, die mit Zucker versetzt und anschließend liebevoll mit Teer verfeinert wurde. Ich sehe meinen eigenen Gesichtsausdruck gerade nicht, aber ich spüre, wie er versucht, einen Weltuntergang in Mimik zu pressen. Wie kann man so was nur gern trinken? Mir wird ja jetzt schon ganz schummrig.</p>
<p>Den Vanlletest gibt es dann vermutlich morgen. Sollte ich die Nacht überlebt haben, denn es würde mich nicht wundern, sollten sich meine Innereien in Kürze zersetzen.</p>
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		<title>Root Beer &#8211; Teil I</title>
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		<pubDate>Thu, 09 Feb 2012 20:39:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>PhanThomas</dc:creator>
				<category><![CDATA[Es ist ich]]></category>
		<category><![CDATA[Welt im Unverständnis]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich gebe es auf. Es ist einfach nicht herauszufinden, inwiefern eine UN-Resolution zum Frieden auf Erden, bzw. in Syrien beitragen könnte. Oder ich erwarte zu viel davon. Wie so oft quasi. Gut, beschäftige ich mich eben mit was anderem. Hat mal jemand Root Beer getrunken? Stephen King beschreibt das in seinem aktuellen Roman dermaßen schmackhaft, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft" title="Root Beer?" src="http://img32.imageshack.us/img32/2076/rootbeer.jpg" alt="rootbeer Root Beer   Teil I" width="150" height="150" />Ich gebe es auf. Es ist einfach nicht herauszufinden, inwiefern eine UN-Resolution zum Frieden auf Erden, bzw. in Syrien beitragen könnte. Oder ich erwarte zu viel davon. Wie so oft quasi. Gut, beschäftige ich mich eben mit was anderem.</p>
<p>Hat mal jemand Root Beer getrunken? Stephen King beschreibt das in seinem aktuellen Roman dermaßen schmackhaft, dass ich fast die Seiten abgeleckt hätte. Der Amerikaner an sich tut wohl sogar noch eine Kugel Vanilleeis zur Geschmacks-äh-verbesserung hinein. Ein Kollege meinte vorhin, das Zeug schmecke ziemlich widerwärtig. Und anderswo war zu lesen, ein Deutscher würde sich nach dem ersten Schluck mit hoher Wahrscheinlichkeit den Mund mit Fußbodenreiniger ausspülen wollen.</p>
<p>Gut, das ist mir Herausforderung genug. Ich werde versuchen, irgendwo hier Root Beer zu bekommen &#8211; in Berlin kriegt man ja irgendwie alles &#8211; und anschließend davon berichten. Ob das hier nun wen interessiert oder nicht! Man soll ja alles mal probiert haben.</p>
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		<title>Die Syrienfrage</title>
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		<pubDate>Mon, 06 Feb 2012 18:47:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>PhanThomas</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ach so traurig]]></category>
		<category><![CDATA[Dummes Zeug von oben]]></category>
		<category><![CDATA[Welt im Unverständnis]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich bin dieser Tage ein wenig irritiert. Ein wenig sehr. Ich versuche nämlich, hinter den Sinn der UN-Resolution gegen Syrien zu kommen, die von Russland und China bekanntlich blockiert wird. Und weil ich offenbar so gar nicht gebildet genug bin, habe ich mich erst einmal schlau gemacht und meinen Freund Wikipedia gefragt, was denn eine [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich bin dieser Tage ein wenig irritiert. Ein wenig sehr. Ich versuche nämlich, hinter den Sinn der UN-Resolution gegen Syrien zu kommen, die von Russland und China bekanntlich blockiert wird. Und weil ich offenbar so gar nicht gebildet genug bin, habe ich mich erst einmal schlau gemacht und meinen Freund Wikipedia gefragt, was denn eine UN-Resolution überhaupt genau ist. In den Nachrichten erklärt einem das ja niemand. Da steht im Wortlaut:</p>
<blockquote><p>UN-Resolutionen sind Beschlüsse der Vereinten Nationen, die das Ergebnis einer Aussprache bestimmter Hauptorgane schriftlich festlegen. Sie enthalten Bewertungen und Forderungen, die sich auf Interpretationen beziehungsweise den Wortlaut der UN-Charta beziehen.</p></blockquote>
<p>Okay, klar soweit. Bashar al-Assad, Despot des Landes, lässt reihenweise rebellierende Landsleute meucheln &#8211; Männer, Frauen, Kinder, ganz egal, Hauptsache, der Aufstand wird niedergeschlagen. Dagegen sollte im Namen der Menschlichkeit was getan werden, so viel ist mal klar.</p>
<p>Nun wollen Russland und China das nicht. Teils aus Gründen der außenpolitischen Stabilität, teils aber eben auch auf rein wirtschaftlichen Interessen beruhend.</p>
<p>Mal angenommen, die Großmächte hätten einer Resolution zugestimmt. Was wäre das Ziel einer solchen? Hm, gute Frage. Sagen die Nachrichten ja auch nichts zu. Die SZ zitiert dazu jedenfalls:</p>
<blockquote><p>Hauptziel sei es, &#8220;der Gewalt und dem Morden ein Ende zu setzen und die Zivilisten zu schützen&#8221;.</p></blockquote>
<p>Aha. Und, ähm, wieee macht man das? Dem ein Ende bereiten? Zivilisten schützen? Indem man Herrn al-Assad verbietet, teuren Cognac ins Land zu importieren und ihm die Zigarren wegnimmt? Indem man ihm auf internationaler Bühne die Buhmannkappe aufsetzt? Ihm seine Augenarztlizenz aberkennt? Hm.</p>
<p>Oder doch ein Militärschlag, der das Land vermutlich direkt in einen Bürgerkrieg hineinkatapultiert? Davon ist bisher aber nie die Rede. Scheint so recht also eh nicht zur Diskussion zu stehen.</p>
<p>Na, die UN-Resolution wurde ja ohnehin abgelehnt, wozu also weiter in den leeren Raum hineinfragen? Ob man nun also Exporte nach Syrien stoppt oder, wie üblich, das Regime, uh, <em>scharf kritisiert</em> (ein herrlicher Ausdruck), den syrischen Machthaber mit dem fliehenden Kinn wird es kaum kümmern und es wird fleißig weitergemeuchelt, bis Ruhe im Karton oder einfach keiner mehr übrig ist. Solange auf Schweizer Bankkonten ein paar Milliärchen schlummern, kann der Rest der Welt ohnehin poltern, wie er will.</p>
<p>Tja, Außenpolitik ist schon irres Zeug. Ich komm da nicht so ganz hinter, wie das jetzt alles funktionieren soll. Ach.</p>
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		<title>Kein Kaffee? Kein Kaffee!</title>
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		<pubDate>Sun, 05 Feb 2012 21:24:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>PhanThomas</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ach so traurig]]></category>
		<category><![CDATA[Am Lagerfeuer]]></category>
		<category><![CDATA[Es ist ich]]></category>

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		<description><![CDATA[Ach, kein Kaffee mehr da. Was in meinen schlimmsten Träumen nicht vorkommt, hat sich heute ereignet: Ein Blick in die Kaffeedose brachte nur gähnende Leere ans Tageslicht. Der Koffeinpegel ist inzwischen so weit runter, dass ich kurz davor bin, Tee zu trinken. Habe mich vorhin beim Bäcker sogar dabei erwischt, wie ich sehnsüchtig zum Kaffeeautomaten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft" title="Kein Kaffee, verdammt!" src="http://img718.imageshack.us/img718/4460/nocoffee.jpg" alt="nocoffee Kein Kaffee? Kein Kaffee!" width="150" height="150" />Ach, kein Kaffee mehr da. Was in meinen schlimmsten Träumen nicht vorkommt, hat sich heute ereignet: Ein Blick in die Kaffeedose brachte nur gähnende Leere ans Tageslicht. Der Koffeinpegel ist inzwischen so weit runter, dass ich kurz davor bin, Tee zu trinken. Habe mich vorhin beim Bäcker sogar dabei erwischt, wie ich sehnsüchtig zum Kaffeeautomaten linste. Aber einen Becher Ekelkaffee in der Eiseskälte auf dem Weg nach Hause schlürfen? Nee, auch nicht das Wahre. Spätis? Haben nur Bier, keinen Kaffee. Bier ist kein Kaffee, eine furchtbare Wahrheit, wie sie nur das Leben schreibt. Und wo ich schon beim Schreiben bin: Während ich in seliger Kaffeenostalgie schwelge und den Notstand ertrage wie ein Mann, hier noch ein wenig Uralt-Content zum Thema Kaffee. Quasi eine Geschichte aus meinem Leben. Ungelogen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Evolution des Kaffeekonsums</strong><br />
Spätestens, seit sich die pseudo-coole Kaffeekette Starbucks wie die Pest auch in Deutschland ausgebreitet hat, ist das eigentlich doch recht biedere Getränk Kaffee eine Art Kult geworden &#8211; quasi der iPod unter den Getränken. <span id="more-5671"></span>Starbucks selbst verfolgt da eine ganz einfache Masche: Die verpassen nicht nur ihrem &#8220;schwarzen Gold&#8221;, sondern sogar den Bechergrößen ziemlich sexy klingende Namen, schütten zusätzlich zum eigentlichen Kaffee ordentlich Sirup dazu, um den im Grunde doch recht langweiligen Schweiß-Geschmack zu übertünchen und ihre Mischung so für viele Teuros an das zahlende Kundenvieh verkaufen zu können. Sollte das mal nicht klappen wie erhofft, so kann man bei denen ja auch lecker Kuchen und Kekse nachstopfen. Und für die Sparfüchse unter den Kaffeetrinkern haben die auch eine Geheimwaffe: Wenn man nämlich genau hinsieht, steht auf den Tassen ganz dezent &#8220;Klau mich&#8221; drauf. Doch ach, eigentlich möchte ich hier gar nicht über Starbucks, sondern über Kaffee schreiben.</p>
<p>Warum Kaffee? Manchmal hab ich einfach das Gefühl, der hält mein Herz in Bewegung. Bis es so weit kam, war&#8217;s allerdings ein weiter Weg. Als Kind gab&#8217;s für mich nur Kinderkaffee, aber das war ja eigentlich nichts anderes als getarnter Kakao &#8211; gemacht für kleine Leute, die sich mal so richtig erwachsen fühlen wollten. Dann saß man nachmittags eben ganz geschäftig tuend mit den Eltern am Tisch und schlürfte sein Gesöff wie die Großen. Und ganz ehrlich, ich fand das noch ein ganzes Stück cooler, als in lässiger Schräglage Malzbier aus der Flasche zu nuckeln. Bis ich allerdings richtigen Kaffee schätzen lernte, sollten noch einige Jahre ins Land ziehen &#8211; glücklicherweise, denn hätte ich selbigen in dem zarten Alter schon zu schätzen gewusst, wären bestimmt nicht mehr viele Jahre ins Land gezogen.</p>
<p>Die nächste Begegnung mit dem Kaffeezauber hatte ich etwa im Alter von 16 im Krankenhaus. Während man da so liegt und eigentlich nichts zu tun hat, lernt man doch recht schnell, kleine Dinge zu genießen. Man freut sich über ein Nickerchen, anschließend fiebert man schon wieder dem nächsten Essen entgegen, nur um sich gleich darauf wieder eine Mütze Schlaf zu gönnen. Fehlt eigentlich nur noch Sex, und alle menschlichen Grundbedürfnisse wären gedeckt. Allerdings war meine Freundin damals gerade im Urlaub, und außerdem wirkte ein blutiger Schlauch im Knie zu dem Zeitpunkt nur bedingt als Aphrodisiakum. Vielleicht auch, um das fehlende Bedürfnis auszugleichen, ließ ich mir dann regelmäßig statt Tee lieber Kaffee ans Bett reichen. Nachdem ich jegliches Aroma in der Tasse mit jeweils zwei Päckchen Milch und Zucker entschärft hatte, freute ich mich über den suuuuper tollen Geschmack und fand es in meiner Unwissenheit völlig unverständlich, weshalb ich das Zeug daheim immer wie der Teufel die Kirche gemieden hatte.</p>
<p>Nun muss man natürlich kein Hellseher sein, um zu ahnen, dass ich, kaum zurück zu Hause, beim ungepanschten Kaffee meiner Mutter wieder den Mund verzog, als hätte man mir eine Tarantel in die Unterhose gesteckt. Fortan mied ich das Zeug, bis ich einige Jährchen später während des Studiums unter hohem Leistungsdruck und damit schließlich vor der Wahl stand: Kiffen, rauchen, saufen oder Kaffee? Nach einigem Probieren entschied ich mich für die meiner damaligen Ansicht nach gesündeste Variante. Doch wie bei den Drogen begannen mein Mitbewohner und ich auch beim Kaffee mit der Einstiegsvariante: Nämlich Milka-Schoko-Cappuccino&#8230; Yummy! Während der abendlichen Philosophierunden in der Küche kamen da bestimmt fünf bis sechs Tassen pro Kopf zusammen. Drei Monate später offenbarte jedoch die Waage, was der Hosenbund eigentlich längst deutlich gemacht hatte: Acht Kilo (!) mehr auf den Hüften waren eindeutig ein Grund zum Umstieg auf das harte Gesöff.</p>
<p>Hart waren hier anfangs natürlich vor allem die Nebenwirkungen: zitternde und juckende Hände, Kopfschmerzen, Erschöpfung. Am Morgen danach meinte wiederum mein Mitbewohner gern: &#8220;Kaffee gibt dir heute die Energie von morgen.&#8221; Eine größere Wahrheit hat der nie vom Stapel gelassen. Na ja, durch&#8217;s Studium haben wir es trotz aller Koffeinschäden dann trotzdem irgendwie geschafft. Und spätestens, seit ich einen Bürostuhl warm halte, gehört der stündliche Kaffee sowieso zum guten Ton. Daheim sieht&#8217;s am Wochenende nicht anders aus: Das geliebte Suchtmittel muss immer greifbar sein. Waren es anfangs noch viel zu starke Filterkaffeebomben, die ich jedes Mal so herunterzuwürgen versuchte, dass sie die Geschmacksnerven auf der Zunge umschifften, wechselte ich dann doch kürzlich auf eine dieser sexy-kurvigen Senseomaschinen &#8211; quasi der iPod unter den Kaffeemaschinen. Deren Sorten klingen zwar nicht so sexy wie die bei Starbucks, dafür kommen sie aber aus diesen abgefahrenen Pads, tun ihre Wirkung UND SCHMECKEN, und ich kann sie aus meiner geklauten Starbucks-Tasse trinken.</p>
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		<title>Musikmottenkiste</title>
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		<pubDate>Fri, 03 Feb 2012 13:35:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>PhanThomas</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bisschen Kultur?]]></category>

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		<description><![CDATA[Zum Wochenausklang darf&#8217;s ein bisschen was Hörbares sein. Finde ich. Wer mich kennt, weiß, dass mein, öhm, Musikgeschmack der aktuellen Mode gern mal ein paar Jahr(zehnt)e  hinterherhinkt. (Dieses neumodische Gelumpe kann sich ja auch kein Mensch anhören, schimpft dann der Großvater in mir und droht mit dem Gehstock.)  Drum heute was von 1981, als meine [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Zum Wochenausklang darf&#8217;s ein bisschen was Hörbares sein. Finde ich. Wer mich kennt, weiß, dass mein, öhm, Musikgeschmack der aktuellen Mode gern mal ein paar Jahr(zehnt)e  hinterherhinkt. (Dieses neumodische Gelumpe kann sich ja auch kein Mensch anhören, schimpft dann der Großvater in mir und droht mit dem Gehstock.)  Drum heute was von 1981, als meine Eltern mich quasi noch nicht mal erdacht, sich vermutlich auch noch gar nicht kennen gelernt hatten: »Dance With Me« von TSOL. Auch sehr hübsch das Musikvideo, das sicher nicht zum Song gehört, aber doch recht passend ist. Überhaupt, nichts gegen Skelette, wenn sie tanzen. So cool wie zeitlos.</p>
<p><a href="http://phan-thomas.de/2012/02/musikmottenkiste/"><em>Click here to view the embedded video.</em></a></p>
<p>Ah, und gleich noch ein bisschen Musikunterricht.  Im Jahre 1989 brachten The Offspring ihr Debutalbum auf den Markt. Da war unter anderem das hier drauf:</p>
<p><a href="http://phan-thomas.de/2012/02/musikmottenkiste/"><em>Click here to view the embedded video.</em></a></p>
<p>Kann man Inspiration nennen.</p>
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Gerade wieder auf YouTube gefunden: Ein super witziges Super ...</span></li></ul></div>]]></content:encoded>
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		<title>Joghurtgate</title>
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		<pubDate>Thu, 02 Feb 2012 15:30:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>PhanThomas</dc:creator>
				<category><![CDATA[Es ist ich]]></category>
		<category><![CDATA[Lernen von den Alten]]></category>

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		<description><![CDATA[Genetisch bedingt müsste ich ein ziemlicher Raffzahn sein. Zwei erwachsene Personen, deren Genpool ich direkt entstamme, die hier allerdings ungenannt bleiben sollen, haben ein neues Hobby für sich entdeckt: Die Dame des Hauses isst für ihr Leben gern Joghurt. Eigentlich eine schiere Untertreibung. Könnte man das Zeug rauchen, sie würde es tun. Und wie es [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Genetisch bedingt müsste ich ein ziemlicher Raffzahn sein. Zwei erwachsene Personen, deren Genpool ich direkt entstamme, die hier allerdings ungenannt bleiben sollen, haben ein neues Hobby für sich entdeckt: Die Dame des Hauses isst für ihr Leben gern Joghurt. Eigentlich eine schiere Untertreibung. Könnte man das Zeug rauchen, sie würde es tun.</p>
<p>Und wie es der Zufall will: In einem fußläufig erreichbaren Einkaufszentrum am Rande Berlins gibt es gerade Joghurt für lau. Zu Werbezwecken, versteht sich. Und pro Person nur ein Viererpack. Bisschen wie mit den Bananen in der DDR.</p>
<p>Was die Joghurwerbenden dabei vergeigt haben, ist die Datenerfassung: Name und Geburtsdatum, mehr wollen sie gar nicht haben.</p>
<p>Tja, nun rechne ich zwei Personen meiner näheren Verwandtschaft zu, die äußerst kreativ sind, wenn es um die Findung neuer Namen und glaubwürdiger Geburtsdaten geht, die sie möglichst immer einer anderen Person zur Erfassung überlassen. Ahem.</p>
<p>In der DDR hatte man das mit der Zuteilung wohl besser hinbekommen. Aber die waren in Sachen Datenerfassung generell auch weitaus geübter.</p>
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