Der Ar*** vom Dienst!

Es ist immer das Gleiche. Ich packe mein Geschirr zusammen, bringe es in die Küche, um es abzuspülen, damit mein Zimmer nicht aussieht, wie ein Schlachtfeld im Libanon, und was sehe ich? Benutzte Töpfe, Pfannen, halb volle Gläser… Wenn die Bombe also nicht in meinem Zimmer eingeschlagen ist, dann doch zumindest in der Küche. Und der Name dieser Bombe lautet schlicht und einfach „WG-MitbewohnerINNEN“!

Erstens kapiere ich nicht, wie man so schlampig sein kann, dass man sich in dem ganzen Dreck noch wohl fühlt und es tatsächlich noch wagen kann, sein Essen inmitten dieser Müllberge ohne Angst vor Lebensmittelvergiftungen zuzubereiten, während man von Fliegen umkreist wird, wie King Kong auf dem Empire State Building von Flugzeugen.

Aber, wie heißt es doch? Wer rastet, der rostet. Da ich nicht rosten will, erbarme ich mich und nehme -Mission Küche Impossible- in Angriff. Schon passiert und prompt treffen auch besagte Haushaltsterroristen wieder ein, um ihre neu eingekauften Errungenschaften in den Kühlschrank einzusortieren – wortlos natürlich!

Zweitens nämlich kapiere ich auch nicht, wie es sein kann, dass ich niemals, aber auch niemals auch nur ein klitzekleines „Danke schön“ erhalte. Nichts, gar nichts! Im Gegenteil: Gerade höre ich, wie man sich daran macht, die Küche in ihren Urzustand zurück zu versetzen. Tut mir leid, aber für so viel Unhöflichkeit habe ich kein Verständnis. Hier hat die Erziehung der Eltern völlig versagt, und diese mögen nun bitte auch vor Scham im Boden versinken.

Aber ein Gutes hat die ganze Sache: Ich schaue mir die Leute mittlerweile ziemlich genau an, achte auf ihre Gewohnheiten, auf ihren Sinn für Anstand und Ordnung. Und eines weiß ich mit Sicherheit: Niemals wieder in diesem Leben werde ich den Fehler machen, mit so einem Affenzirkus zusammen in eine Wohnung zu ziehen. Amen!

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