Alles neu macht der Juni…


Neues Deutschland
Heute Morgen, während einer unglaublich langweiligen Arbeitsrecht-Vorlesung kam mir die Lösung für das Problem der alternden deutschen Bevölkerung. Statt so vorzugehen wie die Engländer (keine Ersatzteile mehr für alte Leute), sollten wir das Pferd einfach mal von hinten aufzäumen. Denn was macht den Menschen noch produktiver als Festivals in Woodstock? Richtig, ein langer Stromausfall! Daher meine Idee: Wenn man an einem Tag in jeder Woche (idealerweise am Sonntag) den Strom in den Privathaushalten für vier oder fünf Stunden abstellt, haben die Leute nichts anderes zu tun, als sich zu paaren! Erwiesenermaßen haben längere Stromausfälle genau diesen Effekt zur Folge. Einziges Problem an der Sache: Es besteht die Gefahr, dass jede Menge Hartz IV Empfänger eine ganze neue Legion weiterer Hartz IV Empfänger heranzüchten. Dann würde vielleicht die Rente wieder funktionieren, die Arbeitslosenversicherung jedoch nicht mehr…

Neues Fernsehen
Dass South Park die genialste Serie ist, die es auf diesem Planeten jemals ins deutsche Fernsehen geschafft hat, dürfte ja allgemein bekannt sein. Gerade schaue ich mir alle Staffeln an und entdecke immer wieder Folgen, die ich noch nicht gesehen habe. Und dabei stellt sich mir die Frage, wie die Macher es schaffen, dass eine Folge witziger ist als die andere. Da ist nicht ein einziger Fehltritt dabei. Irgendwie ist das schon fast beängstigend.

Neue Bücher
Boah, also ich hab ja schon so einige Stephen King Bücher gelesen, aber „Todesmarsch“ (Orginal: „The Long Walk“) ist echt harter Tobak: In einem fiktiven zukünftigen Amerika veranstaltet der „Major“ jedes Jahr den so genannten langen Marsch, an dem 100 17-jährige Jungen teilnehmen dürfen. Dem Gewinner dieses Laufs steht ein Leben in Reichtum bevor. Alle anderen 99 werden sterben. Denn sobald jemand zu langsam wird, erhält er eine Verwarnung. Nach der dritten Verwarnung wird der betreffende Teilnehmer von überwachenden Soldaten erschossen. Irgendwie eine perverse Geschichte. Ist aber eigentlich auch kein King, sondern ein Bachman – Kings Pseudonym, welches eher für Bücher der härteren Gangart steht.

Außerdem vorhin im Oxfam-Laden entdeckt: Eine nageleneue Hardcover-Ausgabe von „Der Buick“. Handelt wohl (wie schon in „Christine“) von einem seltsamen Auto. Aber hey, statt 20 Teuronen hab ich nur 4,50 bezahlt. Da kann man nicht viel falsch machen, oder!?

Schreib einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

Du möchtest einen Kommentar hinterlassen, weißt aber nicht, was du schreiben sollst? Dann nutze doch den KOMMENTAROMAT! Ein Klick auf einen der Buttons unten trägt automatisch die gewählte Reaktion in das Kommentarfeld ein. Du musst nur noch die Pflichtfelder ausfüllen und den Kommentar abschicken. :)

%d Bloggern gefällt das: