Eine Bahnfahrt, die ist lustig…

Als ich gestern die Heimreise von meiner Freundin nach Stuttgart antreten wollte und nach ohnehin schon über einer Stunde Verspätung auf den Zugabfahrtsanzeiger geschaut hab, da dachte ich, mich trifft der Schlag. Es war tatsächlich kein einziger Zug ohne eine halbe Stunde Verspätung dabei. Auf dem Bonner Bahnhof herrschte schieres Chaos. Reihenweise wurden Angestellte der Bahn angepöbelt, ständig kamen neue Hiobsbotschaften per Lautsprecher. Immerhin war der Ansager so kreativ, sich jedes Mal einen anderen Verspätungsgrund auszudenken. Von Gleis- und Weichenstörungen bis zum Triebwagenschaden war für jeden was dabei.

Und was hab ich aus der Misere gelernt? Ganz einfach: Ich finde, man sollte diese inkompetenten Bahncheftrottel Mehdorn mit den Eiern an einem seiner Züge festbinden und ihn von Berlin bis München hinterherschleifen. Wäre auch gar nicht mal so grausam, denn durch die ständigen Fahrtunterbrechungen hätte er ja eine Menge Verschnaufpausen. Und vor allem hätte er auch mal Zeit, darüber nachzudenken, weshalb es Sinn machen könnte, neben dem Börsengang der Bahn auch mal die Gleissanierung in Angriff zu nehmen. Ach ja, und nebenbei könnte er überlegen, weshalb Hochgeschwindigkeitszüge in anderen Ländern nicht auf den gleichen Gleisen fahren wie Regionalbummelbahnen.

Schreib einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

Du möchtest einen Kommentar hinterlassen, weißt aber nicht, was du schreiben sollst? Dann nutze doch den KOMMENTAROMAT! Ein Klick auf einen der Buttons unten trägt automatisch die gewählte Reaktion in das Kommentarfeld ein. Du musst nur noch die Pflichtfelder ausfüllen und den Kommentar abschicken. :)

%d Bloggern gefällt das: