Autofahrer aus Düsseldoof

Ich bin heute beruflich mit einem Kollegen in Düsseldorf gewesen, um da an einer Schulung teilzunehmen. Nun ist mir ja geläufig, dass die Fraktion in Köln und Umgebung nicht besonders viel auf ihre eigentliche Hauptstadt inklusive deren Bevölkerung geben. Ist natürlich dummes Geschwätz, so wie wir Brandenburger uns gern über die völlig bekloppten Berliner aufregen. Aber der eine Typ von heut Morgen war schon krass: Wir standen unter ’ner Autobahnbrücke, darauf wartend, dass ein Herr mittleren Alters ausparkt, damit wir uns reinquetschen konnten. Na, hat der dann auch versucht, dabei jedoch recht schnell gemerkt, dass er noch etwas rangieren musste. Also fährt er zurück auf seinen Parkplatz, hält kurz an und — schaltet doch nicht in den Rückwärtsgang, da er es scheinbar für besser hielt, einfach über den Rasen zu ballern, dann den Bordstein runter und zurück auf die Straße zu fahren. Hätte uns sicher die Sprache geraubt, wenn wir nicht so gelacht hätten. Das sah vielleicht aus…

Aber eines muss man den Leuten aus Düsseldorf doch lassen, zumindest denen, die in der Kantine dort angestellt waren: Die waren sowas von saumäßig freundlich und zurvorkommend. Hätte ich gefragt, hätten die mir mein Essen wahrscheinlich auch mit Goldstaub bestreut. So lass ich mir das gefallen, vor allem, wenn’s auf Firmenkosten geht.

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