Demokratie ist ein Schwein (manchmal)

Dass Demokratie die wohl fortschrittlichste Form ist, eine Regierungsbildung zu ermöglichen, ist unbestreitbar. Will ich auch gar nicht versuchen, zu widerlegen. Wenn man sich aber die Unruhen in Kenia gerade anschaut, dann kommen einem doch gewisse Zweifel, ob das denn immer so ist. Ich meine, wegen eines vermeintlichen Wahlbetruges zerhacken die sich da mit Macheten und beschießen sich mit Pfeil und Bogen, als würden sie Antilopen jagen. Der kulturell westlich aufgewachsene Mensch ist ja gar nicht in der Lage, sich das Ausmaß der Gewalt und Brutalität überhaupt vorzustellen. Zum Vergleich: George Bush hat bei den Wahlen auch beschissen, und das hat keinen interessiert. Zu Putin sag ich mal gar nichts, sonst hab ich morgen ein russisches Killerkommando vor der Haustür.

Was das aber zeigt, ist doch, dass manche Länder, deren Einwohner einfach ein völlig anderes Weltbild sehen und andere Werte achten, einfach nicht für die Demokratie gemacht sind. Die ist dann eher Fluch als Segen. Das zeigen doch auch Afghanistan und der Irak. Das soll kein Freispruch für Diktatoren wie Saddam sein (Man denke nur an die Völkermordgeschichten…), bei weitem nicht! Aber soll heißen, dass diese Länder einfach scheinbar einen Führer brauchen, der das Land streng mit der Knute anführt. Alles andere geht leider mächtig in die Hose. In Ami-Land hat man das scheinbar zumindest teilweise schon erkannt:

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