Back home!

So, da bin ich also mal wieder genau dort angelangt, wo ich vor vielen Jahren begonnen habe: Ich habe mich dazu breitschlagen lassen, mich in meine ursprüngliche Heimat zu begeben. Was mir dabei auffällt: Ich bezeichne das alles hier gar nicht mehr mit dem Begriff „Zu Hause“.

Um ehrlich zu sein, fühle ich mich sogar zunehmend fremder. Früher wusste ich, dass ich nach Hause komme, doch mittlerweile fühle ich mich eher wie ein interessierter Besucher auf einem irgendwie fremden Planeten. Und will ich diesen Zustand wirklich lange ertragen? Tja, wahrscheinlich eher weniger.

Nun, ich gebe ja zu, ich bin ein wenig betrunken, und das Bier schmeckt mir auch nur noch so halbwegs. Dennoch bemerke ich sehr stark, dass dies hier nicht mehr mein Heim ist. Fraglich bleibt: Wo liegt nun mein Zuhause?

In Bonn? Da liegt vielleicht ein mehr oder weniger gewollter Zwischenhalt, mehr jedoch auch nicht. Denn die Tatsache, dass es mittlerweile viel zu schwer ist, neue Leute kennen zu lernen, verhindert genau dieses Gefühl von Heimatzugehörigkeit.

Vielleicht sollte ich wirklich jegliche „Weltzugehörigkeit“ hinter mir lassen, wie ich es mir nun schon so einige Male überlegt habe. Ich würde ja gern nach Kuba auswandern, dort die Armut genießen, die ich als einer von vielen erleben würde und bei Sonnenuntergang Rum trinken. Diese Welt jedenfalls ist einfach nicht für mich gemacht oder aber ich nicht für sie. Wie also soll man diesen Tatbestand bitte anders auflösen? Ich jedenfalls weiß es nicht.

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