Was so einiges erklärt…

Ich habe heute was wirklich interessantes gehört: Der Mensch ist scheinbar nicht länger als drei Monate in Folge in der Lage, den Zustand des so genannten Verliebtseins zu ertragen. Das erklärt tatsächlich so einiges. Ich erinnere mich an so einige Augenblicke in meinem Leben, in denen ich meiner jeweiligen Freundin gegenüber saß und diese Wow-Momente empfand. Und die erlebte ich, soweit ich mich jetzt noch erinnere, doch tatsächlich nur in den ersten Monaten des jeweiligen Lebensabschnitts.

Später dachte ich dann, dass es ja eigentlich ganz schrecklich sei, dass sich so langsam alles normalisiere und aus dem „Abenteuer“ eine „sichere Sache“ werde. Und so war’s ja auch. Ich empfand eher ein Gefühl von Geborgenheit, von Sicherheit, Freude und Ausgeglichenheit. Es gab immer noch die Momente, während der ich es genießen konnte, dass mein Verstand nicht von seinen eigenen seltsamen Gedanken zermartert wurde und ich einfach ein Gefühl der Zufriedenheit empfand. Doch dieses Wow-Gefühl kam nie wieder.

Was sagt mir das jetzt? Tja, es sagt mir, dass ich niemals dauerhaft das Glück empfinden kann, das mir die Gesellschaft mit ihren Wertvorstellungen bzw., eigentlich sind es ja eher die Träume davon, solche Wertvorstellungen haben zu wollen, vermitteln will. Na dann Prost.

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