Not the one…

Es gibt Dinge an mir selbst, die hasse ich. Das schlimmste von allem: Ich bin viel zu nett, zu freundlich, zu verständnisvoll. Alles summiert ergibt als Note ein vernichtendes „Langweilig“. Hab schon oft überlegt, was ich anders machen müsste.

Es gab mal eine Zeit, da war ich wirklich unausstehlich, einfach, weil ich da meine Ich-bin-angepisst-Zeit hatte. Und hat’s was geholfen? Nein, ich war zwar vielleicht nicht mehr so langweilig, aber man servierte mir auch gern roh die angewiderte Meinung über meine Person.

Tja, irgendwann war ich dann wieder ausgeglichener und somit auch wieder der langweilige Typ. Ich kriege das irgendwie nicht abgelegt, egal wie sehr ich darüber nachdenke, was ich ändern könnte.

Geht’s hier darum, wie ich beim anderen Geschlecht ankomme? Nun, vielleicht in gewisser Weise. Letztlich bin ich da immer, wie Dietmar Wischmeyer so schön sagte, der Mann mit der Bohrmaschine, der die Gardinenstangen seiner Angebeteten anbringt, während sie sich im Urlaub vom schleimigen Macho durchbügeln lässt (Ich weiß, kein feiner Ausdruck.)…

Und NEIN, ich bin nicht schwul, wenngleich ich gern schreibe, über Farben diskutiere, dabei rosa durchaus für eine tragbare Kleidungsfarbe halte und überhaupt den Ästhetikgedanken in den Vordergrund meiner Weltansicht rücke.

So, führen mich diese Gedankengänge jetzt an einen neuen Punkt? Nein, tun sie nicht. Genau genommen hab ich jetzt viel gemeckert, aber ehrlich gesagt, wollte ich eigentlich auch einfach nur was bloggen, und zudem ist das doch ein weiterer wunderbarer Beweis für mein langweiliges Gemüt. 😉

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