Zum Wohl, Herr Beck!

So so, der Herr Beck hat also nach all dem Rumpeln innerhalb seiner SPD begriffen, dass die Führungsspitze zusammenarbeiten muss. Na da kann ich Herrn Beck ja nur beglückwünschen. Dann sollte der Weg jetzt ja auch frei sein. Der Weg wofür? Nun, der Weg raus aus der Regierung im nächsten Jahr – und zwar nicht durch die Tür, sondern durch die Falltür. Der Weg zum Scheitern der augenfeindlichen, wenn auch rhetorisch einigermaßen begabten Gesine Schwan gegen den viel beliebteren und thematisch mutigeren Horst Köhler. Und vielleicht auch der Weg hin zum Aufstreben einer kleinen Partei von rotem Gesocks, die sich dann riesig über die vielen Kreuze auf den Wahlzetteln freuen wird, ohne so recht zu wissen, wie sie ihre propagierten Ziele jemals erreichen will.

Ja, Herr Beck, herzlichen Glückwunsch für das Kunststück, zusammen mit unfähigen Gesinnungsbrüdern eine Volkspartei im Dauerklinsch dezimiert zu haben, die einst ein festes Fundament der deutschen Parteienlandschaft gewesen ist. Es ist wirklich erbaulich, das dumme Geschwätz geistig fragwürdiger Streithammel über die wiedergefundene Richtung zu hören, während das dem Volk bei ständig steigenden Preisen und sinkendem Realeinkommen sowas von egal sein dürfte. Na, hoffentlich beklagt sich dann im nächsten Jahr niemand aus dem SPD-Lager über die Rekordschlappe, zu der ich beitragen werde. Prost.

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