Neujahrsgegrummel

Nach all dem großen Tam Tam und Krach Bumm von gestern Abend beschleicht mich heute, wie auch jeden ersten Januar, an den ich mich erinnern kann, ein dezentes Gefühl von „Ist das alles?“. Da standen sie, in Berlin oder Paris oder sonstwo, mit ihren 2009-Brillen, grinsten den Feuerwerken entgegen und begrüßten das neue Jahr. Und wofür das alles? Ist jetzt irgendwas besser? In erster Linie hat ja, glaubt man den Medien, heute die große Rezession begonnen. Die war schließlich für 2009 angekündigt. Bisher macht sich diese aber weniger in meiner Brieftasche, sondern eher in Form von pochenden Schmerzen in meinem Kopf bemerkbar. Zeitgleich habe ich es geschafft, mir heute Nacht im Schlaf einen Nerv einzuklemmen und bin daher nun steif wie eine Salzsäule. Ach, es beginnt einfach wenig euphorisch, dieses neue Jahr, wenig glanzvoll und wenig von Erwartungen kommender Ereignisse durchzogen. Ich hoffe, der Eine oder Andere sieht das etwas anders und kann dem ersten Tag wenigstens etwas abgewinnen. In diesem Sinne wünsche ich allen ein frohes neues Jahr.

2 Kommentare

  1. Das mit dem eingeklemmten Nerv ist doch nur eine faule langfristig ausgerichtete Ausrede, um dich vor dem Halbmarathon zu drücken. So nicht mein lieber 😉
    Wünsche dir aber in jedem Fall auch ein frohes neues Jahr. Vielleicht hat ja eine der Raketen eine Taube vor deinem Fenster erwischt. Dann hätte das Ganze doch auch für dich was gutes =)

  2. Der eingeklemmte Nerv war sowas von real! Aber jetzt ist’s wieder besser. Kein Problem also. 😛 Und Halbmarathon… Pah, den lauf ich ja rückwärts!

    Ich hab, was die Tauben betrifft, schon Schiss, dass es eines der Biester an meinem Raben vorbei geschafft hat und nun seit ’ner Woche meinen Balkon zuscheißt. Dann raste ich morgen aber aus…

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