Gepflegte Auf’s-Maul-Unterhaltung

Gerade „Taken“ gesehen. Kurzbeschreibung: Liam Neeson faltet Leute fachgerecht zusammen, als wären sie Origamibögen. Neben der Tatsache, dass ich mich wundere, weshalb man dem Film nicht einfach seinen passenderen Originaltitel („96 Hours“) gelassen bzw. diesen gescheit übersetzt hat (Marketing vom Mond), bin ich doch vor allem begeistert, dass mein zweitliebst gesehener Darsteller endlich die Rolle spielt, in der ich ihn immer gern gesehen hätte. Etwas schade, dass der Plot nicht wirklich über die inhaltliche Tiefe eines Arztromans hinausreicht. Und okay, der Film zeichnet ein ziemlich eindimensionales Weltbild: Albaner sind echt fiese und zuweilen hässliche Gestalten, Franzosen irgendwie korrupt und Frauen grundsätzlich naiv, undankbar und scheiße. Aber geschenkt, denn man möchte einfach jedes Mal freudig applaudieren, wenn einem der unsympathischen Einwegbösewichte professionell die Fresse poliert wird. Sehr schön, mehr davon!

2 Kommentare

  1. kann mich dir anschließen, allerdings habe ich den film hierzulande noch als „96 hours“ gesehen (so kam er im kinopolis auch in deutsch), aber hat mir wirklich gut gefallen, okay zwar ziemlich viel selbstjustiz aber ich fühlte mich gut unterhalten!

  2. Japp, die Unterhaltung fand ich auch sehr genügend. 🙂 Und hey, Selbstjustiz rules. Ich meine, wenn mich nicht alles selbst in die Hand nimmt, geht’s eh in die Buchsen.

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