Kleinvieh macht zu viel Mist

Als ich vorhin an der Kasse ein wenig in meiner Brieftasche herumgewühlt hab, um passendes Kleingeld heraus zu klauben (was ich meistens ganz schnell wieder aufgebe, weil ich das Gefühl habe, die Menschen hinter mir möchten mich mit Blicken erdolchen), ist mir aufgefallen, wie viele Cent-Münzen sich darin angesammelt haben. man findet gar nichts, vor lauter Cent-Münzen. Es ist, als würden die sich in der abgeschotteten Dunkelheit einer Geldbörse vermehren. Komisch. Und man kann die Dinger echt gar nicht brauchen.

Da drängt sich die Frage förmlich auf: Wozu gibt es dieses Klimpergeld? Ich meine, würde es nicht reichen, bei zehn, oder sagen wir, fünf Cent zu beginnen? Es gibt doch, betrachten wir’s mal ganz nüchtern, keinerlei Grund, Münzen unterhalb von fünf Cent zu prägen. Das macht man doch nur, um die ökonomisch-psychologisch wichtigen Schwellpreise zu erreichen, auf die dumme Männer wie ich hereinfallen. Und wenn man damit als Argument kommt, dann bekommt man wahrscheinlich gesagt, dass es ja schließlich Pfandflaschen mit 9 Cent oder auch Einkaufstüten zum Preis von unter 10 Cent gibt. Pah! Das hat die Wirtschaft sich schön zurechtgelegt. Ach, wir sind Spielball des totalen ökonomischen Wahnsinns.

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