Ach, das mit dem hässlichen Entlein.

Ich muss eingestehen, ich habe ein klein wenig Angst vor der bevorstehenden Wahl des Bundespräsidenten. Für die Politikverdrossenen unter der werten Leserschaft ein kleiner Exkurs: Genau diese Wahl steht nämlich demnächst, genau genommen, am 23. Mai, an. An diesem Tag tritt, wie alle fünf Jahre, die Bundesversammlung (bestehend aus diversen Knilchen aus Bundestag und Bundesrat, sowie einigen verirrten Seelen) zusammen und wählt den nächsten Bundespräsidenten – für fünf lange Jahre. Dann erst geht das Prozedere erneut los. Exkurs Ende, zurück zur Angst.

Diese Angst rührt von der Gefahr her, dass Gesine Schwan gewählt werden könnte. Dass Frau Schwan dem ewigen Widersacher sozialer Gerechtigkeit, sprich, der SPD angehört, ist mir dabei ja ziemlich egal. Es geht eher um ihr, nun, ungeschickt gestaltetes Äußeres. Das beginnt auf ihrem Haupt, auf dem ein recht haariges Tier vor langer, langer Zeit jämmerlich verendet und anschließend dort festgewachsen sein muss. Da muss man doch mal was machen! Selbst der Kanzlerin hat man letztlich eine ganz nette Frisur hingezaubert. Hinzu kommt, dass Frau Schwan entweder panische Angst vor dem Zahnarzt hat oder aber, ihr Leibgericht sind Sargnägel, jeweils zu Dutzenden verschlungen. Ihre, nun, doch sehr auffällig schattierten Zähne deuten dies zumindest an. Ich gebe zu bedenken, dass das Amt des Bundespräsidenten vor allem der Repräsentation des Staates dient!* Deutschland wäre in den Medien dieser Welt für die nächsten Jahre einfach völlig unmöglich.

Und wer mir jetzt Oberflächlichkeit vorwirft, den bitte ich, sich doch Frau Schwans Reden einmal genauer anzuhören. Dass sie vor einer Wut der Bevölkerung auf die Verusacher der Krise und damit auf die Vernichter ihrer Ersparnisse warnt, scheint ja noch ganz plausibel (obwohl Horst Köhler das sicher graziler ausgedrückt hätte). Aber was hat sie sonst im Angebot? Sie tourt durch Deutschland wie ein Popstar und schwadroniert vor allem von ihrem kühnen Plan, die Spitzenmanager dieses Landes an einen gemeinsamen Tisch holen zu wollen. Namentlich nennt sie gern Herrn Ackermann, den sie fragen möchte, ob denn 25 Prozent Rendite wirklich das Maß der Dinge seien. Also bitte! Josef Ackermann! Was wird der wohl antworten? Eben. Ach, wählt doch bitte wieder Herrn Köhler, liebe Bundesversammelten. Der ist optisch gangbar und zudem ein guter Redner.

*Früher war das mal anders, so vor 1933. Da nannte sich das noch Reichspräsident. Dieser, namentlich Paul von Hindenburg, hatte eine Menge Macht, wusste allerdings in seinem doch recht greisen Zustand nicht so wirklich, was er damit anfangen sollte. Also schmiss er hin und überließ den ganzen Laden einem kleinen Mann mit Bart aus dem Süden. Dumme Idee übrigens.

2 Kommentare

  1. der kleine mann aus dem süden wieß sich aber als sehr kompetent, aber als man daran dachte hmmmmm panzer sehen auch toll in russlands vorgärten aus war es auch schnell vorbei

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