And this guy is called ‚Weichei‘.

Nun hab ich mir ja vorgenommen, dieses Blog etwas weniger als, nun, gedanklichen Kotzkübel zu verwenden. Soll ja etwas Niveau in die Sache reinkommen, also wollte ich mich weniger aufregen. Aber ach, gestern. Ich muss tief Luft holen und wirklich auf meine innere Ruhe achten, sonst platzt mir wohl während des Schreibens doch noch eine Ader.

Dass aus Bayern nichts, aber auch wirklich gar nichts Gutes kommt, dürfte ja allgemein hin bekannt sein. Ist nichts neues soweit. Aber dann haben die gestern tatsächlich bei „Rhein in Flammen“ diese komische Combo namens „Münchener Freiheit“ auf die Bühne gelassen. Kannte die nicht, muss ich dazu sagen. Und der Name klingt ja schon ein wenig nach was galant Revolutionärem, ein wenig linkspolitisches Zeug. Und so. Bin ich ja eigentlich nicht abgeneigt.

Jedoch, weit gefehlt! Da krakelte also ein Milchbubi sondergleichen mit seiner weichgespülten Telefonberaterstimme gar fürchterliche Textzeilen ins Mikrofon. „Ohne dich schlaf ich heut Nacht nicht ein“ und so weiter kennt man wahrscheinlich irgendwie. Aber schlimmer geht’s ja immer. Da wurde man gnadenlos mit geistigem Dünnschiss wie „SOS, ruf mich an, diese Nacht geht sonst nie vorüber“ und was nicht alles beschmissen, bis die Ohren bluteten. An alle Einzelheiten erinnere ich mich leider nicht mehr, weil Sonne und Bier mir zu später Stunde zu Kopf gestiegen waren und außerdem ein Volksheld ab und an den Stecker des bösartigen Lautsprechers rauszog.

Hab schon wieder Herzrasen. Vor Wut! Mal im Ernst: Glauben die den Rotz echt, den die da verzapfen!? Keine, und ich sag es noch mal, wirklich keine Frau auf dieser Welt möchte ein ständig heulendes, treudummes Schoßhündchen zum Mann! Und jede, die was anderes behauptet, lügt. Oder kommt vom Mars. Und Marsianer sind selten. Egal. Und wärend das männliche Geschlecht so ungeheuerlich verklärt und beleidigt wird, steht auf der anderen Seite unangefochten und fortdauernd die so called Emanzipation. Die zunehmend gestärkte Rolle der Frau. Uh.

Typen, die eine solche Versagereinstellung an den Tag legen wie dieser musikalische Hundekot, werden doch immer verlassen. Wieder und wieder. Die ersten fünf Male heulen sie noch. Beim sechsten Mal töten sie ihre Ex und den neuen an ihrer Seite mit jeweils dreißig abgezählten Messerstichen in die Brust und versuchen anschließend, sich selbst umzubringen. Den ganzen Salat überleben sie dann natürlich, und am Ende kann sich keiner erklären, wie sowas nur passieren konnte. Ach, versteh doch einer die Welt. Ich geb’s auf.

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