Causes me too much sorrow.

Ist mehr als komisch, wenn man sich selbst eigentlich für einen emotionalen Eisklotz hält, den nichts und niemand erwärmen kann, der wie der Fels in der Brandung gegen alles ansteht, was da so kamikazegleich auf ihn zukommen und mit ihm kollidieren mag, und dann kommt eine Kleinigkeit daher und durchbricht die zunächst zur eigenen Sicherheit herangezüchtete und später zwecks Wohlbefinden erhaltene Schale, als wäre man nichts weiter als das rohe Ei einer Wachtel. Jetzt laufe ich dann wohl gerade aus, und die nahrhaften Innereien verteilen sich verschwenderisch über den Asphalt. Und das bin ich wohl soeben: ein aufgeschlagenes Ei. Hoffe, jemand fegt den Dotter zusammen und kittet die Schale. Sonst ist meine gedankliche Karteikartenordnung wohl erst mal dahin, und ich muss mit der verdammten Unordnung auf dem emotionalen Schreibtisch leben. Ach, da meint man immer, das Leben möchte einem permanent in die Suppe spucken, und letztlich rotzt man irgendwie doch selbst hinein. Verstehe einer das. Sollte hier gerade nur Bahnhof zu verstehen sein, so ist das, nun ja, so etwas wie beabsichtigt. Glaub ich. Morgen fällt mir sicher was Gescheiteres ein. Ich ziehe mich derweil in meine kuschelige Marsbehausung zurück und fröne der roten Beleuchtung. Ach.

Und damit euer Besuch hier nicht ganz umsonst war, gibt’s was lieblos Hingeklatschtes: Lustigste Werbespotsammlung zum Thema Milch, die ich je gesehen hab. Bezogen vom [Herrn Kaliban] zum halben Preis [weil von heute Mittag]. Wohl bekomm’s.

4 Kommentare

  1. So wird ja bekanntlich Rührei gemacht, was eine zwar simple, jedoch nichtsdestotrotz genussvolle Angelenheit sein kann. Oder etepetete (zu faul um nachzugooglen wie das geschrieben wird, und zu blöd ums zu wissen) gar ein Omlette.

  2. Ich glaub, das müsste nicht "etepetete" heißen, sondern, öhm, was anderes. Aber frag mich nicht, was. bin gerade selbst zu faul zum Nachschlagen. Und Rührei zu sein ist kein wünschenswerter Zustand. 😉 Na ja, die Milchspots richten's ein wenig.

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