Mehr lesen.

Hm, ich gebe ja irgendwie nur selten mal eine Empfehlung abseits der digitalen Welt, fällt mir auf. Dabei ist’s doch aber so, dass ich eigentlich auch ein ziemlicher Bücherwurm bin, noch so richtig mit umblättern, nicht dieses neumodische Zeug zum Anhören, das sich alle Welt zwischen Starbucks und Büro heutzutage hastig reinpfeift, als wäre es ein lauwarmer Burger. Soll mal gesagt sein.

Einmal mehr lese ich gerade des Kings Stephen. Dieses Mal in Kooperation mit Peter Straub. Peter wer? Peter Straub. Das ist der Typ, der unter anderem »Das Geisterhaus« verfasst hat. Muss man nicht gelesen haben, sollte man aber doch schon wissen. Ist qualitativ höherwertige Allgemeinbildung. Was zum Punkten. Punkt. Aber ach, ich schweife ab – wieder mal.

Nun, jedenfalls arbeite ich mich gerade durch die letzten Seiten von »Das Schwarze Haus«. Und das gefällt mir tatsächlich unheimlich gut. Mal mehr, mal weniger subtil eingestreute Horrorelemente, verquirlt mit einer ordentlichen Portion Thriller, abgerundet mit der typisch King’schen, leicht überzogen dargestellten Fantasy-Keule. Worum geht’s? Nun, Ex-Ermittler und vorzeitiger Ruheständler Jack Sawyer, der sich mittlerweile im schönen French Landing niedergelassen hat, wird in einen grausigen Fall hineingezogen: Der so genannte Fisherman geht um, Kinder verschwinden spurlos. Die Leichen tauchen zumeist angefressen wieder auf. Und letztlich führen alle Wege zum dubiosen, abgelegenen schwarzen Haus. Fazit: Klasse Charaktere, eine zum Bersten spannende Handlung, der man als Leser allerdings etwas Zeit geben muss und ein, uh, bunter Strauß schaurig schöner Ideen. Kurz gesagt, ein klarer Fall von »Soll nicht unbedingt allzu schnell enden«.

Wermutstropfen für alle, die jetzt eventuell überlegen, in den nächsten Buchladen zu flitzen. Das Ding knüpft lose an den etwas sperrigen Roman »Der Talisman« an. Ach ja, und wer sich nicht durch die insgesamt 5.000 Seiten umfassenden sieben Bände des »Dunklen Turms« gewurstelt hat, versteht eigentlich viel zu viel Bahnhof. Doch ohne Fleiß eben auch hier kein Preis.

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