Mission Mars.

Bloggerkollegin [Mary] und ich siedeln um. Auf den Mars. Hier auf der Erde steht einem die Scheiße ja doch immer bis zum Hals. Die Fähre ist beladen mit ausreichend Filmen, jeder Menge Kakao und Kaffeevorräten bis zum jüngsten Gericht. Liegt auch nahe, der Umzugsplan. Die Grundstückspreise auf dem Mars sind derzeit im Keller, Bauplatz ist mehr als ausreichend vorhanden. Die Nachbarn, wenn vorhanden, sind so weit weg, dass sie einem garantiert weder mit Pianoübungsstunden den letzten Nerv rauben, noch glotzen sie einem abends in die beschauliche Marsbude. Und das Fernsehprogramm dort oben ist mangels Empfang mindestens genauso gehaltvoll wie das auf dem blauen Planeten, wenn nicht deutlich hochwertiger. Für Unterhaltung ist also gesorgt. Der fehlende Sauerstoff sollte auch kein Problem darstellen, schließlich hat man hierzulande bereits kaum Luft zum Atmen. Und dann all die Vorzüge auf dem Mars: keine [lügende Zensursula], gut recherchierte Marsmedien ohne Boris-Becker-Hackfresse auf jeder Titelseite, moderater Pollenflug, keine braune Brut auf dem roten Planeten, nie wieder überteuerte Bahntickets und das beste: mangels Alkohol niemals mehr eine gefühlte Basedrum im Schädel. Uh. Fehlt nur noch, dass [Google Mars] endlich mal die Straßennamen nachrüstet. Sonst verlauf ich mich dank meines hoffnungslos kaputten Orientierungssinns wohl für immer und ewig.

[Off-Topic: Ich experimentiere gerade mit dem Blocksatz. Zur besseren Textführung usw. Ist das akzeptabel? Brauchbar? Doof? Totaler Schwachfug?]

4 Kommentare

  1. Yesss! 🙂

    [Wenn du es nicht gesagt hättest, wäre mir der Blocksatz gar nicht aufgefallen. Frag mich nochmal, sobald du einen Text geschrieben hast, der mir nicht gefällt! *g*]

  2. Einen guten Marsmorgen wünsch ich dir. 🙂 Der Tag verspricht, red as hell zu werden.

    [Ja, hab das CSS auf Blocksatz geändert. Sieht optisch ansprechender aus, auch wenn es wohl nicht den Richtlinien für Ergonomie im Web entspricht. Uh, aber wen stört das schon? 😉 ]

  3. Ja, der Blocksatz soll leben, außerhalb der Bacheletten- und Masterarbeiten.

    Auf dem Mond wird das Land aber knapp. Jeder Depp verkauft bei Ebay Mondgrundstücke. Da tritt man sich nur gegenseitig auf die Füße.

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