Welch Wort zum Bild.

Hoppala, [SpON] schreibt zum Gangsterdrama »Public Enemies«. Und wie so oft, wenn sich ein Proband aus der journalistischen Krösus-Fraktion auf das Niveau eines Sportstudenten herablässt, der nebenberuflich hanebüchene Kritiken zu Film & Musik verfasst, versucht der werte Schreiberling sich in gediegener Wortwahl, damit auch niemand vergisst, dass er eigentlich ein Textakrobat vom Fach ist. Kleine Kostprobe gefällig?

»Der ironische Moment illustriert treffend die selbstreflexive Haltung eines sonst äußerst strengen Films, der die tausendfach kolportierte Ära der amerikanischen Gangster nicht als schillernden Mythos, sondern als medialisierte und editierte Geschichte begreift.«

Für den, hm, nennen wir ihn schlicht Textarchitekten, sowie für seinen unbedarfen Leser, mag dies ein begnadeter Satz sein, so anziehend wie eine holde Nymphe oder ein gekühltes Fass Bier in der Wüste. Für mich ist das nur ein geistiger Schluckauf.

6 Kommentare

  1. Hätte den gestern fast geguckt.
    Hab ich dann aber doch nicht.
    Werd ich aber vielleicht noch.

    Und sone Sätze entstehen, wenn man mit aller Gewalt versucht, schlau zu klingen, aber grandios scheitert.

  2. Also ich hab ihn gestern gesehen *g*

    War ganz okay, jetzt nich der Riesenburner, aber okay.
    Was mich gestört hat, war die Kamera, die hat teilweise amateurhaft geruckelt und so…aber ja

    weisse Bescheid, Schätzelein

  3. Ach, Wackelkamera ist doch doch seit ein paar Jahren dick im Trend. Weißt schon, da fühlt man sich mittendrin statt nur dabei. Dabei mag das eigentlich niemand. schon komisch. Das Bild soll auch etwas sehr hell sein. Na ja, ich erhoffe mir einen angenehmen Michael Mann-Film. Nichts vom Schlage eines Heat, aber doch was Solides. 🙂

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