Ausgebrannte Serien.

Ich überlege gerade, ob es tatsächlich an meinem zunehmenden Alter liegt, oder ob meine früheren Lieblingsserien wirklich immer schlechter werden. Gerade habe ich festgestellt, dass Pro7 scheinbar zumindest dienstags gewillt ist, »Die Simpsons« zur besten Sendezeit zu zeigen. Werden also neue Folgen sein, denk ich und lehn mich sichtlich entspannt zurück. Wolldecke und Joghurt im Anschlag, der Kaffee dampft vor sich hin. Klar. Und dann kriege ich doch tatsächlich solchen Murks präsentiert, dass mir die Pellkartoffel von heute Mittag hochkommen möchte! Hab jetzt den Ton abgestellt und hör nebenbei lieber ein wenig gute Musik. Die Lacher könnte man nicht mal mit dem Elektronenmikroskop entdecken, so man denn wollte. Wie schrieb Kurt Cobain einst, bevor es ganz kurz sehr laut in seiner Garage wurde? »It’s better to burn out than to fade away.« Trifft wohl so manches Mal auch auf ehemals geliebte Serien zu. Ach, manchmal ist die Welt doch einfach nur traurig.

4 Kommentare

  1. Da muss ich dir leider zustimmen. Die ersten beiden Folgen erinnern mich eher an Slapstickhumor, als an den typischen Simpsons-Humor.
    Das beste an der heutigen Folge fand ich noch das Lokal in Australien: "Crocodile's Drunkees" (konnt ich aber auch nur erkennen, weil ich mein HDD-Rekorder auf Stop gestellt hab)

  2. Simpsons -> sehr wechselhaft, selten nochmal gute Folgen, viel Müll
    South Park -> auch wechselhaft, viele Hammer-Folgen, aber auch einige Ausfälle
    Ren und Stimpy -> am Anfang umwerfend brilliant, am Ende unerträglich
    SpongeBob -> Ebenso, aber am Ende weniger schlimm

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