Best of PhanTwitter.

Ja, okay, die Idee hab ich dem guten [Herrn Kaliban] geklaut, aber die ist einfach zu gut, um sie nicht selbst mal, hm, experimentellerweise, umzusetzen. Ich meine, wie war das mit den tausend Affen und den tausend Schreibmaschinen? So ähnlich ist’s jedenfalls auch beim Micro Blog Twitter. Man schmeißt im Akkord Minibotschaften unters gelangweilte Web-Volk, und nun ja, wenn man ehrlich ist, muss man schon zugeben, dass das meiste ganz hochoffiziell ziemlicher Rotz ist. Dennoch ist ab und an ein kleines Sternstündlein dabei. Vielleicht ja sogar bei mir. Daher gibt’s heute hier an dieser Stelle quasi ein »Best Of«, lose kategorisiert, dafür aber liebevoll ausgewählt.

Lernen von den Alten [von mir quasi]

»Egal, wie teuer der Regenschirm auch war, er ist völlig unnütz, wenn er vortags im Büro vergessen wurde.«

»Kaffee – Kürzt das Leben auf’s Wesentliche zurecht.«

»Gerade gelernt, dass „klar wie Kloßbrühe“ gar nichts mit trüber Kloßbrühe, sondern mit tatsächlich klarer Klosterbrühe zu tun hat. Mist.«

»Kalaueralarm: Ein Singlehaushalt kocht selten allein.«

»Die Zeit ist reif für einen Mann im Kanzleramt.«

»Let’s face it: Bloggerei ist nichts weiter, als intellektuelle Masturbation. Geld verdienen ist damit nie drin. «

»Gelesen: „Ich bin so positiv eingestellt, dass ich die ganze negative Scheiße anziehe.“«

»Zitat: „Alle sind irre. Doch wer seinen Wahn zu analysieren versteht, wird Philosoph genannt.“«

»Frauen, die He-Man & Sheila geschaut haben, gehören eindeutig zur Kategorie Traumfrau. Woah.«

»„Ein Mädchen ohne Sommersprossen ist wie ein Himmel ohne Sterne.“ <-- Wundervoll.«

»Die Erinnerung ist am schönsten, wenn sie Vanille-Eiscreme an einem heißen Sommerabend ist.«

»Manchmal kommen sie wieder. Und irgendwann kommen sie alle zurück.«

»Das „Händchenhalten“ ist die haptisch empfundene Symbolisierung des Nichtloslassenwollens eines glücklichen Augenblicks. Jawoll.«



Das Leben und ich

»hat Rührei in die Bohnen getan, was nun aussieht wie eine gut gegarte Plazenta. Yummy!«

»Ach ja, und hört endlich auf, nach Rauchbomben zu googlen! Sonst hab ich bald noch ein SEK im Schlafzimmer!«

»Beobachte, wie der Kollege mit dem Telefon verwächst. Langsam, jedoch kontinuierlich…«

»Gerade am Überlegen, ob ich den Eimer mit Dreckwasser vor dem Badezimmer zum Kunstwerk aufwerte.«

»Und wieder ist ein Tag ohne Masterplan zerronnen.«

»Mein Erholungsakku hängt bei ca. 70%. Lange schon. Hab definitiv ’nen Memoryeffekt.«

»Seit ich unter die Twitterer gegangen bin, hab ich das Gefühl, als wäre mein Leben Open Source. Seltsame Marotten gewöhnt man sich an.«

»
Der nächsten, die mir das Herz bricht, brech ich die Beine. Versprochen.«

»Der Deutsche und sein Grill. Eine Dusche und eine Nacht später meine ich, noch immer nach Grillkohle zu riechen.«

»Letztens: Reportage zu Swinger-Clubs auf RTL2. Das Ausmaß der Hässlichkeit faszinierte mich. Musste es anschauen.«

»Uh, Vatertag vergessen. Zeit, sich in Schweigen zu hüllen und einmal mehr von nichts zu wissen. *pfeif*«

»Woohoo! Hab die nächst höhere Sphäre der Existenz erreicht und strecke der Welt den blanken Arsch entgegen.«

»Kollege beschwert sich gerade über unsere Lautstärke, weil er nicht in Ruhe Fußball schauen kann. Was sind wir unverschämt…«

»It’s manic monday and I’m drowning in the flood.«

»Heute Abend: Die Couch und ich gegen den Rest der Welt. Unsere Chancen stehen gut.«

»Ich bin so verspannt, dass ich glaube, gleich kracht’s im Rücken. Verdammte Metallica-Cover-Band. Uh.«

»Aufräumen für Fortgeschrittene: Zwei benutzte Teller übereinander stellen.«


Sinnvolles Gedankengut für den Moment

»Zynisch: Dem Messdiener des Kapitalismus sind die billigen Chinalatschen während der Messe kaputt gegangen.«

»Ach, die Zeit, die Zeit. Wo will sie so schnell hin? Hab doch eben noch Lego-Männlein auf Weihnachtsbäume gesetzt.«

»Auf jeden Topf passt ’nen Deckel? Nun, dann nehm ich an, wird mein Deckel wohl der Sargdeckel, oder aber ich bin ein Wok.«

»Ich kann zwar nichts, bin dafür aber ein riesiges Arschloch. Eindeutige Unique Selling Proposition, würd ich sagen.«

»Ich bin Atheist, also morde ich. Äußere mich mal nicht dazu.«

»Das Christentum verbannte den Analsex aus den Gewohnheiten der Gesellschaft. Na gut, dass ich das jetzt weiß.«

»Leben fetzt. Lasst uns feierlich Redewendungen verbiegen, Scheiße als Stilmittel draufklatschen. Servieren.«

»Oft wird die OHG Netto Supermarkt GmbH & Co. mit der Netto Marken-Discount GmbH & Co. OHG verwechselt. Komisch, die Sache ist doch so klar!«

»Als sie sich eine Zigarette ansteckte, schien ihm der drohenede einsame Couchabend plötzlich eine äußerst attraktive Alternative zu sein.«

»Weshalb scheint man mit Leck-mich-am-Arsch-Haltung tatsächlich immer interessanter zu sein? Wir sollten aussterben gehen.«

»Witz des Tages: Mann beim Bäcker: „Ich hätt gern 30 Brötchen.“ Der Bäcker: „Kaufen Sie doch 40. Dann platzt die Tüte.“«

17 Kommentare

  1. Ja, kann man auch machen. Mach ich ab und an ja selbst. Und ansonsten ist es für mich eher was für den geistigen Schluckauf zwischendurch. 🙂 Dann werd ich dir mal followen. Bzw. tue ich es gerade eben bereits. 😉

  2. Wow, das qualifiziert dich jetzt aber so was von! Zeugt von Geschmack, Humor und Individualität. 🙂
    Im Übrigen gut, dass sich dein persönlicher Geschmack bezüglich der Männerwelt geändert hat. Unproportionale Muskelberge sind nicht gerade das Maß der Dinge. 😉

  3. Sheila ist ein weiblicher Charakter aus der Serie. Daran erinnere ich mich noch. Weiß aber nicht, aus welcher Staffel die war. Die sind ja alle unterschiedlich. 🙂 Musst du zur Not mal Google bemühen.

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