Unerkannt per Post.

Okay, raus mit der Sprache. Wer war’s? Aber gut, alles von vorn. Da komme ich eben vom ersten Arbeitstag nach meiner reichlich apokalyptischen Urlaubswoche und entdecke ein kleines Kärtchen im Hausflur. Eine nachträgliche Geburtstagskarte quasi. Hübsch geschrieben mit feschem Schwung im Schriftbild, einigen kleinen, witzigen Zeichnungen und einem roten Fingerabdruck als Unterschrift. Daneben der Satz: »Wer bin ich?« Kein Name natürlich. Grmpf!

Nun bin ich natürlich sofort sämtliche Kontakte im Kopf durchgegangen, die mir so einfallen und von denen ich mir vorstellen könnte, dass sie sich die Freiheit herausnehmen, mir eine Karte zum Vierteljahrhundertsten zu schicken. Aber der Groschen wollte bisher einfach nicht fallen. Und nun grüble ich immer und immer wieder. Und das, wo doch der Grübler schon in meiner Natur liegt. Daher, lieber Schreiber: Bitte, wer bist du? Falls du das hier liest, bitte melde dich, damit ich mich bedanken kann. Sonst werde ich paranoid, errichte Sandsackbarrieren in der Wohnung und gehe nur noch vor die Tür, um kommunistische Igel zu verscheuchen. Danke!

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