Tag nach Strichliste.

Wenn ich am Vorabend etwas zu großzügig mit mir selbst in Sachen Alkoholkonsum war, so bin ich am nächsten Tag meistens ein klitzekleines Bisschen vom schlechten Gewissen geplagt. Warum das so ist, erschließt sich mir zwar nicht, aber dennoch bietet dieses seltsame Gefühl mir die Gelegenheit, Ordnung in die Dinge zu bringen. Welche Dinge? Ja alle halt, die sich so anstauen, die man vor sich herschiebt wie große Dreckhaufen vor einem gewaltigen Besen und die es dann eigentlich so nach und nach abzuarbeiten gilt. Da wollen Unterlagen ausgefüllt werden, Briefe an nette Menschen geschrieben werden [Ja, ich tue das mitunter!], es wollen Sporteinheiten absolviert werden und und und. Wenn man das alles richtig regelt, bleibt übrigens sogar noch genug Zeit, der Internetsucht zu frönen. Toll. Tja, und das hat heute sogar alles mal funktioniert. So gut wie alles, was ich erledigen wollte, habe ich erledigt und fühle mich daher nun tatsächlich, als hätte ich das ultimative Feng Shui für mich entdeckt. Unsagbar! Vielleicht sollte ich mir samstags regelmäßig einen Umtrunk gönnen? Hm, das überleg ich mir noch mal.

[Nachtrag: Sogar gebloggt hab ich was. Kaum zu glauben. Sinnvolles? Eher nicht, wie man liest. Aber darum geht es ja nicht.]

Schreib einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

Du möchtest einen Kommentar hinterlassen, weißt aber nicht, was du schreiben sollst? Dann nutze doch den KOMMENTAROMAT! Ein Klick auf einen der Buttons unten trägt automatisch die gewählte Reaktion in das Kommentarfeld ein. Du musst nur noch die Pflichtfelder ausfüllen und den Kommentar abschicken. :)

%d Bloggern gefällt das: