Die »Düsseldorfer Katze« und ich.

Ho ho ho! Frohe Weihnachten euch allen! Mögen wahre Geschenklegionen auf euch herniedergehen und euch die Luft zum Atmen rauben. Ach ja, und möge auch was Gescheites drin sein. Nicht unbedingt eine Fantastillion Stricksocken von der Urgroßmutter oder so. Lieber was Teures. Ahem. Was es für mich heute hagelt, weiß ich nicht, aber ich habe ohnehin etwas viel Besseres hier, gegen das alle Geschenke vor Neid in sich zusammen schrumpfen würden. Nämlich – Trommelwirbel – die erste patentierte und qualitätsgeprüfte »Düsseldorfer Katze«. Ein kleines, anhängliches Tierchen, irgendwann mal heimlich von meinen Eltern ins Haus geschafft, als ich gerade auswärts war. Und so überraschte man den Sohnemann mit der Katzenhaarallergie dann eben ganz einfach mit dem neuen Mitbewohner. Aber das ist eine andere Geschichte.

Nun ja, es ist erstaunlich, aber so allmählich hab ich das System des schleichenden, grauen Fellknäuels verstanden. Wir, also die Katze und ich, haben uns ja mittlerweile schon ganz gut angefreundet, und so lässt sie sich manchmal hier bei mir, im mittlerweile ansonsten verwaisten Zimmer, das ich früher mal im Hause meiner Eltern bewohnte, blicken, um es sich gut gehen zu lassen. Was daran aber tatsächlich ziemlich erstaunlich ist: Sie kommt nicht immer. Nee, das Viech kommt tatsächlich nur dann, wenn ich, man höre und staune, die Toten Hosen höre. Vorzugsweise übrigens »Auf dem Kreuzzug ins Glück«.

Kein Scherz! Ich habe es mit den Foo Fighters probiert. Die ignoriert sie konsequent. Metallica? Drauf geschissen. Was Poppigeres? Green Day? Nö. Nur die Toten Hosen und nichts sonst. Die »Düsseldorfer Katze« hat also nicht nur einen erlesenen Futtergeschmack, sondern achtet auch in Sachen Musik auf ihre Vorlieben. Unglaublich cool, diese Katze. Ob ich ihr ’nen Totenkopf ins Fell rasieren soll? Hmm, ich überlege noch.

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