Aktionswoche Hotelleben – Teil II.

Tag Nummer zwei im rheinischen Alcatraz startete recht rauchig. Nachdem eine der Angestellten – etwas schusselig wirkte sie ja schon – ein Steak oder Ähnliches in der Pfanne vergessen hatte, begann das ganze Hotel recht schnell, wenig angenehm verraucht zu riechen. Ein etwas unsanfter Hinweis an die Dame, dass es in der Küche womöglich brennen könnte, machte sie dann als letzte anwesende Person auch darauf aufmerksam, dass die Luft inzwischen leicht dunstig geworden war. Soweit, so gut.

Ansonsten im Westen nichts Neues. Die angenehme Atmosphäre im Büro wich einer allgemeinen Rüstungsstimmung, und inzwischen ist durchaus bekannt, welche Partei zu verbalen Atomschlägen neigt. Damit hat das typische Projektleben wohl begonnen.

Und beginnt so etwas erst einmal, beginnt bei mir auch sogleich die große Denke. Das ausgerechnet in einem Hotelzimmer mit ahornfarbenen Möbeln. Quasi der Freddy Krueger unter den Möbeln und definitiv nichts für mein Feng Shui. Habe allerdings festgestellt, dass ich mir, sobald das Licht aus ist, einreden kann, ich läge im eigenen Bett zu Hause im lauschigen Berlin. Das ist ein bisschen wie Sex mit der eigenen Frau nach zehn Jahren Ehe, denk ich mir: Wenn man das Licht ausgeschaltet lässt… Ach, lassen wir das…

… und wechseln noch einmal in die Außenperspektive. Ich habe den sonnigen Abend genutzt, um mir das wunderbare Düsseldorf-Unterrath anzuschauen. Das ist so schön, dass ich überlege, einen Unterrather-Fanclub zu gründen. Sogar eine kleine Fotoserie hab ich erstellt, die ich der werten Leserschaft natürlich um keinen Preis vorenthalten möchte! Digg this:

In Düsseldorf-Unterrath ist man prozessmanagementtechnisch ganz vorn dabei. Abgesehen von den Blumen zum ersten Kind deckt ein einziger Laden den kompletten life cycle of flowistry support ab. Echt Wahnsinn!

Zufällig im Vorbeigehen entdeckt und wohl typisch für NRW. So wie der Dom zu Köln ist auch der Unterrather-Dom ständig von allerlei Bauutensilien umgeben.

Last but not least, ein Tipp für alle, die leider daheim geblieben sind: Wer sich nicht sicher ist, ob er auch wirklich schon im Westen ist – Ausschau halten! Sobald man so etwas herumhängen sieht, kann man sich ganz sicher sein.

6 Kommentare

  1. Haha, ich hab grad laut gelacht! Das Geschäft ist wohl eher der Generalist denn der Experte in Sachen Blumen, schön!
    Apropos schön: Was will mir eigentlich dein aktuelles rotbisquietschorangefarbenes Design sagen?

  2. Mein aktuelles Design ist doch schon lange aktuell? Das kam quasi mit dem Umzug. 🙂 Ich finde das sehr angenehm. Gefällt's dir nicht???

    Und ja, der Blumenmann ist 'ne Wucht. Sehr ungünstig gewählt, die Beschriftung. Hab ich in Berlin aber auch schon entdeckt, sowas. Muss ich bei Gelegenheit mal fotografieren.

  3. haha naja irgendwie liegen braut und trauer ja doch nahe beinander.. find ich ganz gut diese assoziation ;D
    und werbung für kirche nötig zu haben ist ja mal wirklich geil, das sagt so einiges aus. (bin selbst nicht mehr bei dem verein dabei)
    im übrigen… wo zur hölle treibst du dich da herum? klingt verdächtig nach arsch der welt, aber ich will nicht urteilen über etwas, das mir ganz und gar fremd ist, lach.
    viel spaß noch da drüben 😉

  4. Das liegt an deinem Bildschirm. 😉 Nee, im Ernst: Wenn das Notebook sehr hell eingestellt ist, dann ist's schon ein wenig grell. Aber gerade der Textteil hat doch dieselbe Farbe wie das alte Design.

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