Neues aus Düsseldorf.

Man lernt ja irgendwie nie aus, sagt man. Und so hab ich beispielsweise heute mal wieder was Neues über dieses seltsame Düsseldorf-Unterrath gelernt, in dem das Hotel steht, in welchem ich gerade mal wieder sitze: nämlich, dass das alles hier im Prinzip nichts weiter ist als ein großer Friedhof. Hier gibt's einen Friedhof, so groß wie ein ganzer Stadtteil. Uh!

Das würde im Übrigen auch erklären, warum man auf dem Weg zum Einkaufen an einem Laden mit Grabsteinen und einem mit Trauerfloristik vorbeikommt. Ist hier quasi alles »business as usual«. Und dem dunklen Teil in mir drängt sich auch eine Antwort auf die Frage auf, weshalb hier alle Menschen so seltsam aussehen. Das sind nämlich tatsächlich Fischmenschen, die hier inkognito unterwegs sind und sich zur Tarnung die Häute der Toten vom Friedhof übergeworfen haben.

Erklärt auch die Hinweise an den Zimmerwänden: beim letzten Mal hatte ich ein gerahmtes Bild neben dem Bett, auf dem (Kein Scherz!) Menschen mit Fischköpfen dargestellt waren, die grinsenden Mäuler mit scharfen Zähnen gespickt. Dieses Mal habe ich das Bild einer Frau (Wieder kein Scherz!), die sich den linken Arm abschneidet und selbigen an ihre schwarze Katze verfüttert. So kann's gehen.

4 Gedanken zu “Neues aus Düsseldorf.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

Du möchtest einen Kommentar hinterlassen, weißt aber nicht, was du schreiben sollst? Dann nutze doch den KOMMENTAROMAT! Ein Klick auf einen der Buttons unten trägt automatisch die gewählte Reaktion in das Kommentarfeld ein. Du musst nur noch die Pflichtfelder ausfüllen und den Kommentar abschicken. :)