Gesehen: »All The Boys Love Mandy Lane«

Was macht man an Abenden, die zu sonst nichts taugen, abgesehen vom gemächlichen Wundliegen auf dem heimischen Sofa? Mal 'nen netten Film schauen, eventuell. So habe ich mir also gestern »All The Boys Love Mandy Lane« angesehen, einen Teenie-Horror-Slasher aus dem Jahr 2008.

Tja, und wie es in dieser Kategorie Film nun einmal so ist, ist die Handlung natürlich auch sehr schnell umrissen: Mandy Lane ist das so ziemlich heißeste Blondchen, das die Schule zu bieten hat, so scharf, dass selbst der Zuschauer nur zustimmend nicken und der Filmdame testosterongeladen mit dem dritten Bier des Abends zuprosten möchte. Mandy derweil weiß natürlich um ihre Reize, ist aber dennoch irgendwie eher das von allen angehimmelte Mauerblümchen. Schlimmer noch: Sie lässt partout niemanden ran! Auch nicht Außenseiter Emmet, obwohl sie mit dem ja doch recht gut klarkommt.

Es kommt nun also, wie's kommen muss: Um eine Chance bei besagter Göttin der Weiblichkeit zu ergattern, wird Mandy von einer Gruppe Schulkameraden zu einem Wochenende auf einer abgelegenen Farm eingeladen. Gesagt, getan: Kaum angekommen, geht die Party auch schon los. Man trinkt, nimmt seltsame Substanzen, und dann tritt endlich der Psychokiller in den Vordergrund, der sich natürlich Stich um Stich durch die recht stereotypen Jugendlichen metzelt. Soweit nichts Neues in Slasher-Hausen.

Was den Film aber vom Rest der Masse abhebt: Der Killer ist nicht etwa ein verrückter Maskierter nach dem Schlag eines Jason Voorhees und auch sonst nicht lange ein Unbekannter, an dem der Zuschauer herumrätseln muss. Nein, es wird recht schnell offenkundig, wer da Tote am Fließband fabriziert. Und wenn dann das recht überraschende Ende in all seiner Konsequenz und Logik über den Bildschirm flimmert, dann ist man doch geneigt, den Film trotz seiner anfänglichen Klischees ziemlich cool zu finden. Von daher, unbedingt ansehen!

9 Gedanken zu “Gesehen: »All The Boys Love Mandy Lane«

  1. PhanThomas

    Nun, Mister OJ, das ist natürlich eine interessante Vermutung. Es ist ja seit Jahren bekannt, dass ich ein Faible für Blondinen habe, von daher könntest du schon irgendwie Recht haben. 😉 Die ist aber auch ein Hingucker!

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  2. OJ

    Moment mal, das mit dem Faible für Blondinen ist den meisten schon bekannt. Nur es gibt da wiederum auch einige die das einfach nicht einsehen wollen... 🙂 Ich werde mal in der imdb gucken, ob sich nicht ein Foto von der holden Dame auftreiben lässt.

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  3. Eifelkäuzchen

    Hab den Film gesehn und geb dir Recht, erst das Ende macht den Film, trotz attraktiver Darsteller, erst so richtig sehenswert!
    War ansonsten ja wenig actionlastig.

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  4. PhanThomas

    Muss er ja auch nicht sein. So viele Leute waren da auch nicht zum Ummähen. Mit dem "REC" hatte ich mal angefangen. Aber dann sah ich, dass das so'n Handkamerafilm nach dem Vorbild "Blair Witch Project" ist. Sowas find ich irgendwie blöd. Da funktioniert der Effekt bei mir nicht, weil ich die ganze Zeit denke, dass der Idiot doch mal die Kamera ausmachen sollte.

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  5. pferdigkuchenhon

    oh yeah, gute wahl! hab ihn vor knapp nem halben jahr zu gemüte geführt und war auch ziemlich überrascht, dass das ende die erwartungen sprengt. seitdem find ich ihn ziemlich cool und ich bin ja auch eine, die nichts gegen hübsche mädchens in hauptrollen hat. also nix da stutenbissig. ööh wasauchimmer, thumbs up 😉

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  6. PhanThomas

    Ach, kennst du auch, ja? Tjaja, sag ich ja, das Ende ist dann ziemlich gelungen und 'ne reichlich runde Sache. Sowas mag ich an Filmen ja, wenn das Ende so gut funktioniert. Hihi, du und stutenbissig? Na das sollte mich auch wundern. Du wirst doch nicht nach deinesgleichen schnappen. 😉

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