Es dunkelt. Dunkelt es?

Ein gigantischer Schatten macht sich breit, legt sich über mein Gemüt wie eine erstickende Decke, die mir nicht nur das Licht, sondern auch den Atem raubt. Also könnte ich all das mal zuordnen, würde ich mich vielleicht gerade etwas behaglicher in meiner Haut fühlen, aber ich kann es nicht und suhle mich daher entsprechend in einer doppelten Portion Unbehagen. Die Woche, die mit buntem Herbstlaub und frischem Wind beginnt, endet in städtisch grauer Tristesse: frustrierend, traurig, hoffnungslos.

Aber warum? Was wartet am gefühlten Horizont? Liegt's einfach am Regen? Am vielen Schlaf? Am geistigen Stillstand, der keiner ist? Und seit wann haben Männer mit Intuition zu kämpfen? Ach, wie gern würde ich etwas Amüsantes in digitale Zeilenform bringen, doch irgendwie habe ich das Gefühl, es könnte selbst Unglück bringen, zu fragen, warum denn hier überhaupt Stroh liegt.
Fassen wir zusammen: Etwas stürzt hernieder. Und wenn es im Endeffekt nur das verendende Laub ist, nun, dann will ich nichts gesagt haben. Ach, und vermutlich betreibe ich zu viel Ich-Bloggerei.

2 Gedanken zu “Es dunkelt. Dunkelt es?

  1. PropheT

    Ich weiß, ich hab's schon gesagt, aber so isses mir lieber, als dieser grässlich heiße Sommer. Meinetwegen kann es ruhig so bleiben, wie es jetzt grade ist, ohne zu viel Regen und mit angenehmen Temperaturen.

    Antwort

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