Ach, die Welt.

Die Welt gerät ins Wanken dieser Tage. In Zeiten, in denen »Chinese Democracy« tatsächlich längst erschienen ist und selbst der »Duke« in den Startlöchern steht, kann ja auch nichts mehr sein, wie es war. Und derweil die Bäume weiterhin fleißig ihr gelbes und rotes Laub von sich schütteln, als hätten sie Blattalopezie, werde ich schon wieder melancholisch. Grmpf!

Vielleicht liegt's auch daran, dass um mich herum zumindest gefühlt alle heiraten, Kinder werfen, als gelte es, den Erhalt der Menschheit zu sichern, und bzw. oder Häuser bauen. Geht in beliebiger Kombination und im Staccato als gäbe es kein Morgen. Nur ich selbst sitze irgendwie in meiner fixen Blase, vermutlich im Schneidersitz, schaue dabei zu, wie Dinge um mich herum gedeihen und vergehen, trinke dabei wahlweise ein kaltes Bier oder einen heißen Kaffee und fühle mich bei aller Veränderung irgendwie auch noch sehr wohl. Möge das Drumherum wanken und bröckeln, wie es ihm beliebt, in meiner Welt gibt's zumindest ein klein wenig Beständigkeit.

Und nun habe ich den roten Faden ausgeworfen und finde doch so recht keinen Weg, den Bogen geschickt zu Ende zu spannen. Es wird wohl kein Schuh mehr aus meinen Worten, aber vielleicht liegt das schon in der Thematik an sich begründet, was weiß ich. Ich sag ja, die Welt gerät ins Wanken. Damit wär der Bogen quasi doch geschafft, per Kunstgriff zwar, aber immerhin gelingen mir die doch noch ganz gut.

8 Gedanken zu “Ach, die Welt.

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