Back to the known. Mal wieder.

So denn, da bin ich wieder. Gestresst von einiger Herumreiserei, aber um so manche Erfahrung reicher. Beispielsweise habe ich gelernt, dass Österreicher deutlich langsamer gehen als wir Deutschen. Deswegen verwenden sie auch deutlich häufiger das Wort »gehen«, statt des Wortes »laufen«, was für sie, nun, so was wie rennen ist. Jedenfalls laufen sie langsamer als der Berliner, soweit ich das beurteilen kann. Für den süddeutschen Raum würde ich meine Hand nun nicht ins Feuer legen, denn da mag man's eventuell auch etwas gemächlicher. Hier, dagegen, will man ja ankommen. Oder wahlweise über die Schleicher schimpfen. Interessant auch, dass im Moloch namens Wien tatsächlich alle Leute brav hintereinander auf der Rolltreppe stehen, so dass links besonders hastige Menschen, vermutlich Deutsche, vorbeigehen können. Würde das hier mal klappen, ach, ich müsste mich deutlich weniger aufregen.

Uh, und das konnte ich zumindest heute ja besonders gut. Ist ja nicht so, als würde ich meine finalen Weihnachtseinkäufe frühzeitig erledigen, denn wozu fällt der 23. Dezember schließlich sonst auf einen Werktag? Aber nun bin ich ja hier, erledigt, fertig, das warme Notebook auf dem Schoß, dadurch vermutlich meine eigene Potenz schmälernd und genieße es, dass das Wetter in Innenräumen nicht tut, was es will, sondern das, was es soll. Nämlich die Schnauze halten, soll heißen, den Schnee für sich behalten. Herrje, ich rede wirr, und das vor Weihnachten. Uh.

Bevor meine Schreiberei in eine zusammenhanglose Buchstabensuppe ausartet, die vielleicht noch einigermaßen schmeckt, sonst aber wenig gehaltvoll ist, empfehle ich mich für heute und wünsche dem reinlesenden Internetvolk ein frohes Fest! Thematisch passend meine Lieblingsversion von »O holy Night«. Ach, was bin ich besinnlich...

5 Gedanken zu “Back to the known. Mal wieder.

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