Kein Rückblick.

Jetzt hatte ich hier doch eigentlich diverse Postings zur Jahresrückbetrachtung vorbereitet, und anschließend gefiel mir doch keiner so recht. Zu schwammig, zu persönlich, zu langweilig, ach, überflüssig eben. Fassen wir uns also alle bei der Hand und wünschen uns, dass das nächste Jahr besser wird als dieses, unabhängig davon, ob dieses Jahr schon der Himmel auf Erden oder doch ein quälender Marsch durch gekochten Hundekot in der Hölle war. Wünschen wir uns, dass wir gesund, fidel und potent bleiben oder es wieder werden, wünschen wir uns, dass der ominöse »Terror« uns auch im kommenden Jahr fern bleibt, dass Guido Westerwelle verschollen geht, am besten die ganze FDP, von mir aus auch, dass die Benzinpreise stabil bleiben, wünschen wir uns einfach, dass nichts schlechter und vieles besser wird, dass der Rohrkrepierer von einer Gesundheitsreform uns nicht allzu sehr fuchst, wünschen wir uns, dass wir alle ein wenig mehr lächeln werden, weil wir alle ein gutes Stück glücklicher geworden sein werden, einfach, weil 2011 eine so hübsche Zahl ist und die Reiter der Apokalypse trotz unzähliger Endzeitfilme aus den Achtzigern immer noch nicht da waren. In diesem Sinne allen freundlichen Mitlesern einen guten Rutsch ins nächste Jahr und allen weniger freundlichen ein Furunkel am Hintern.

4 Kommentare

  1. Ja, da hatte ich wohl Sternstunde. Und stimmt, jetzt, wo du's sagst… Da war wirklich alles viel blaugrauer und alles aus Metall. Und überall gab's noch grün leuchtende Röhrenmonitore.

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