Ostern in Versen.

Es ostert und so wie es das alle Jahre tut, schwinge auch ich alle Jahre wieder die Feder, na ja, gut, die Tasten, sofern man die schwingen kann, und gebe sozusagen einen Text zum Fest zum Besten. In diesem Sinne hier mein diesjähriger Beitrag zum österlichen Familientreff. In diesem Sinne frohe Feiertage an die hochgeschätzte Leserschaft da draußen!Das Sonntagsessen

Zu Ostern bei Familie Krause
Fiebert Papa mit klein Peer
Entgegen schon dem Sonntagsschmause,
Männerbäuche, viel zu leer!

Derweil Frau Krause in der Küche,
Schwitzt am gut beheizten Herd,
Und zaubert köstlichste Gerüche.
Was das Warten noch erschwert.

Doch endlich biegt sie um die Ecke,
Peer schaut auf, die Augen groß.
Schon greift er hastig zum Bestecke,
Fragt: »Nun sag, was gibt’s denn bloß?«

Die Mutti grinst: »Du kannst ja raten.«
»Pizza will ich!«, schreit klein Peer.
»Es gibt heut‘ aber Hasenbraten.«
Vati klatscht und freut sich sehr!

Der Sohn jedoch beginnt zu weinen.
»Mama, was hast du gemacht?
Du hast im Herd den süßen kleinen
Osterhasen umgebracht!«

Es schreit klein Peer, die Wände beben.
»Muss es auch«, brüllt Papa jetzt,
»Heut‘ ausgerechnet Hase geben?«,
Was die Köchin nun entsetzt.

Bald zetert jeder ohne Pause,
Ostersonntag, welche Pest!
So endet unterm Dach bei Krause
Jedes scheiß Familienfest.

6 Kommentare

  1. @prophet: Warst du nicht letztens noch ganz in Großbuchstaben vertreten? Na, Wurscht. Hase auf Pizza … hmmm … mhhh!

    @Pia: Danke schön. 🙂

    @ICH: Stimmt, das war hier sozusagen Resteverwertung. Aber psssst, hätt' doch keiner gemerkt. 😉

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