Nur eine Dokumentation.

Ich habe ja kürzlich begonnen, mich durch die gesammelten Werke des Terry Pratchett zu wühlen. Und wenn ich schon mal dabei bin, fange ich natürlich an, alles mögliche zu recherchieren: Zu den Hintergründen der Romane, zum Autor, etc. So stieß ich vor ein paar Tagen auf die, hm, sehr kontroverse BBC-Dokumentation »Choosing To Die«. Terry Pratchett, der selbst seit 2007 an der Alzheimer-Krankheit leidet, präsentiert sich in der etwa einstündigen Abhandlung als Befürworter der aktiven Sterbehilfe, stellt die eigene Position dar, befragt andere unheilbar erkrankte Menschen und begleitet schließlich persönlich zwei Menschen in die Schweiz, die dort ihrem Leiden durch den Freitod ein Ende setzen. Puh.

Letztlich geht es in der Dokumentation natürlich um das Recht, über das eigene Leben und eben auch über dessen Ende selbst bestimmen zu können und um das Verbot der aktiven Sterbehilfe in Großbritannien, welches dazu führt, dass unheilbar kranke Menschen eine weite und kostspielige Reise in Kauf nehmen müssen, statt in ihrer Heimat Frieden zu finden. Das Gezeigte ist zugleich traurig und aufwühlend, aber auch nicht frei von Sonne. Vor allem ist es aber eines: schwer zu ertragen und gerade deswegen besonders sehenswert.

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