Root Beer – Teil II

Wie gut, dass man in Berlin wirklich alles kaufen kann. Spätestens im KaDeWe findet man, was man sucht. Wenn auch zu horrenden Preisen. Aber ach, man lebt nur einmal. Zumindest so lange, bis man die erste Dose Root Beer geöffnet hat und tatsächlich von dem Drang befallen wird, eine Flasche Ajax in einem Zug ausleeren zu wollen. Wahlweise reichte es vermutlich auch, an einem toten Stinktier zu lutschen, um den Geschmack im Mund aufzubessern. Bah!

Ich habe zwei Sorten von dem Gesöff hier. Wie ich gelesen habe, tut der Amerikaner wohl gern noch eine Kugel Vanilleeis in sein Wurzellimonadengetränk. Gut, Eis habe ich zwar keines da, aber es gab neben normalem Root Beer auch welches mit Vanillearoma. Gerade eben probiere ich das vanillefreie. Bah! Bah, bah, baaah! Wie mag da nur das mit Vanille schmecken? Da kräuseln sich mir jetzt schon die Zehnägel.

Hat was von Schuhcreme, die mit Zucker versetzt und anschließend liebevoll mit Teer verfeinert wurde. Ich sehe meinen eigenen Gesichtsausdruck gerade nicht, aber ich spüre, wie er versucht, einen Weltuntergang in Mimik zu pressen. Wie kann man so was nur gern trinken? Mir wird ja jetzt schon ganz schummrig.

Den Vanlletest gibt es dann vermutlich morgen. Sollte ich die Nacht überlebt haben, denn es würde mich nicht wundern, sollten sich meine Innereien in Kürze zersetzen.

4 Gedanken zu “Root Beer – Teil II

  1. Jetzt muss ich wie immer erst zuende lachen und dir sagen, dass es scheinbar wirklich Getränke gibt die lesend gut schmecken, aber trinkend scheinbar nicht!!!
    Einen Lob auf deinen Forschergeist 🙂

    Antwort
    1. PhanThomas

      Beitragsautor

      Es ist gar nicht möglich, diesen total seltsamen Geschmack zu beschreiben. Nur so viel: Man bekommt ihn nicht mehr so ganz aus dem Mund. Ob man will oder nicht. 😉

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