Ein Gedicht, ein Gedicht

Beim Steg

 

Kommt alle, wir treffen
uns morgen am Wasser,
wo’s schön ist, gemeinsam,
dort unten beim Steg.
Zum Träumen im Sand und
zum Grillen, zum Lachen,
gemeinsam das Ziel ist,
nur jedem sein Weg.

 

Das waren die Worte
und Worte war’n alles,
war’n ehrlich gesprochen,
man gab sich die Hand.
Dann zogen euphorisch
die Füße mich seewärts,
hier bin ich und such’ euch,
hab’ keinen erkannt.

 

Beim Steg all die Fremden,
sie träumen im Sand und
sie grillen und lachen,
ich schließe mich an.
Die Fremde zwar schwindet,
ich bleib' melancholisch,
denn wart’ ich auf’s Gestern.
Denk ich nur daran?

 

Wenn all die Versprechen
auf’s Morgen, die Freunde
im Gestern verschwinden,
was bleibt dann von Wert?
Zur Antwort der schöne
Moment hier beim Steg sagt:
So leb doch im Heute!
Was wär’ dran verkehrt?

8 Gedanken zu “Ein Gedicht, ein Gedicht

  1. hmm kommt mir bekannt vor.
    Aber auch irgendwie verwirrend, ja auch du kannst mich mal verwirren. Warum wartest du aufs Gestern? Und schwindet die Fremde nur deshalb, weil sie nicht mehr fremd ist?

    Mit freundlichen Grüßen,
    Beefsteak

    Antwort
    1. PhanThomas

      Beitragsautor

      Joa, gibt's auch anderswo, nech? 😉 Findest du's so verwirrend? Echt? Ich fand das eigentlich sehr klar und geradlinig. Na ja gut, ich hab's ja auch erdacht. Im Gestern schwelgt er, weil er an die Leute von gestern denkt, die aber seinen Weg nicht begleitet haben. Und die Fremde schwindet, weil Fremde immer schwindet. Das weißt du selbst, bist du doch vor noch nicht sooo langer Zeit in die große Stadt umgezogen. So einfach ist das. 🙂

      Mit freundlichen Grüßen zurück
      Die Currywurst (also wegen Berlin und so, nicht ... ach, lassen wir das)

  2. Irgendwo, an einem anderen Ort, jajaja.
    Ja klar, ich find meine Text auch ziemlich unverwirrend, aber es gibt Menschen, die können mir nicht mal folgen, wenn ich spreche, und ich geb auch in diesem Fall sicher nicht den anderen die Schuld. Ich sollte mehr sagen, was in meinem Kopf zwischen den Sätzen abgeht oder aber einfach weniger reden. Naja.
    Achso im Gestern sind die alten Freunde, von denen man sich nun irgendwann leider trennen musste. Und die Fremde ist einfach wirklich fremd und ward nie mehr gesehen!
    Da diese Stadt hier nicht wirklich soo groß ist, kenn ich das doch nicht so gut, all die "Fremden", die ich so kennenlerne, treff ich wohl oder übel doch eines Tages wieder. Vielleicht an seltsamen Orten, vielleicht nein sogar bestimmt unerwartet aber doch. So ist das Leben, dacht ich mir immer, die Welt ist ein Dorf. Und die, die ich wiedersehe, tja, das wird schon einen Sinn haben?!

    Alles Liebe!
    öh ja schon klar... 😉

    Antwort
    1. PhanThomas

      Beitragsautor

      Nicht soooo groß? Also groß genug doch wohl. Und sag nicht, du hättest dich anfangs nicht ein bisschen fremd gefühlt. Da kenn ich doch noch ganz andere Töne von dir. 😉

  3. naja verlaufen kann ich mich immer noch natürlich, aber ich bin als kind und nicht mehr so viel kind schon ziemlich oft hier gewesen, also ich war vorbereitet! aber ich dachte natürlich nie, dass ich mich mal "soo" gut auskennen würde wie jetzt.
    Es gibt immer so Phase, wo die ganze Welt dein Freund ist, aber auch jene, in denen sie dein Feind ist. Das hat glaub ich wenig mit der Stadt zu tun, in der du dich befindest.

    Antwort
    1. PhanThomas

      Beitragsautor

      Ja, schon, klar, diese Phasen gibt's immer. Die habe ich ja genauso immer mal. Aber es gibt ja auch einfach ein Gefühl der Fremde. Halt dann, wenn man mal wirklich der oder die Neue ist. Und das legt sich nach 'ner Weile. Das mein ich doch nur. 🙂

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

Du möchtest einen Kommentar hinterlassen, weißt aber nicht, was du schreiben sollst? Dann nutze doch den KOMMENTAROMAT! Ein Klick auf einen der Buttons unten trägt automatisch die gewählte Reaktion in das Kommentarfeld ein. Du musst nur noch die Pflichtfelder ausfüllen und den Kommentar abschicken. :)