Offenes ähhh … Gedicht

Die Wahrheit nämlich ist (frei nach Günter Grass)

 

Liebe Marketingfuzzis mit euren Bachelors, euren Masters,
die Krawatten zu eng gebunden zu martern das
ach schon flüssige Hirn,
ihr da mit dem
Schleim im Haar und dem
Halbwissen in punkto Internet, die ihr immer
noch denkt, Web 2.0 sei ein
hipper Begriff
und Twitter ein tolles Instrument, das
zu verkaufen eure Glasperlen, äh, Waren geeignet sei:
Begreift doch
endlich,
dass niemand, wirklich keine Sau (!), euer
Follower sein möchte. Eure
Produkte,
ob Bildung, Reisen, Penisvergrößerung, sie
tangieren mich,
salopp gesagt und man entschuldige dies,
nicht einmal am Arsch.
Jawohl, am Arsch. Nicht einmal da.
Kein Mensch schaut auf eure Tweets,
die daherkommen,
so gehaltvoll wie eine gefüllte
Kotztüte im durchgeschüttelten Flieger.
Bleibt doch bitte offline und druckt
von mir aus grenzdebile Broschüren, doch
hört auf zu glauben,
Twitter sei voll und ganz nur euer Freund.
Die Wahrheit nämlich ist,
niemand mag euch aufdringliche
Schleimbeutel.
Ich schon gar nicht, drum nehmt meinen
Rat und hört auf,
mir zu folgen, denn ich
kaufe nichts.

14 Gedanken zu “Offenes ähhh … Gedicht

    1. PhanThomas

      Beitragsautor

      Aber nein. Ich bin ziemlich im Stress. Sonst würde sicherlich Gehaltvolleres dabei herauskommen. 😉

    2. Kreativ war höchstens meine Art, den Müllsack zuzubinden. Dein Feed aktualisiert sich bei mir übrigens schon wieder nicht mehr selbst ...

    3. Immerhin sind deine Fenster jetzt optimiert, farbtechnisch. Dafür riecht's nach Farbe. Wundere dich also nicht, wenn du nach Hause kommst und ich high in der Ecke liege oder so ... 😀

    1. PhanThomas

      Beitragsautor

      Ach komm, so'n Bachelor hat noch keinem geschadet. Und so teuer sind die Dinger auch gar nicht. Ich glaub, 120 Euro oder so hat meiner seinerzeit gekostet. Gab's im Sonderangebot zum Diplom dazu. Kein Scherz!

      Und wie jetzt, kein Twitter? Da hast du nichts verpasst.

    1. PhanThomas

      Beitragsautor

      Macht nix, die Marketing-Fuzzis haben's ja auch nicht verstanden. Schlimm dabei: Die nutzen's trotzdem. 😉

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