Zum Tage …

Auch in Zeiten von Facebook, Twitter und anderen Monstrositäten digitaler Schnelllebigkeit hat ein Blog doch gewisse Vorzüge. In diesem Fall den, dass es mir gehört und ich schreiben kann, was ich will. Demzufolge kann ich mir ganz schamlos selbst zum Geburtstag gratulieren. Und das, ohne dass jemand mit den Augen rollen kann, bzw. können schon, allerdings ist nie passiert, was ich nicht selbst gesehen habe. Der Club 27 ist jedenfalls mangels Berühmtheit weitestgehend schadlos überstanden, drum geht's weiter steil in Richtung 30. Das ist durchaus akzeptabel.

Was wünsche ich mir selbst denn zum Tage? Nun ja, mehr vom selben, nehme ich an. Und weniger Bescheidenheit vielleicht. Das vergangene Lebensjahr war alles in allem ziemlich gelungen. Klar, zu verbessern gäbe es immer was, doch wenn ich dran denke, wie sehr ich noch in vergangenen Jahren das Gefühl hatte, zwischen den Stühlen mit nacktem Arsch in der Luft zu hängen und jeder Zeit auf den harten Boden prallen zu können, hockt das metaphorische Gesäß nun doch auf einem gemütlich weichen Untergrund. Das könnte man jetzt als Bequemlichkeit kritisieren, aber nach allem habe ich mir ein wenig Bequemlichkeit verdient. Behaupte ich.

Außerdem natürlich die nicht immer ganz obligatorische Gesundheit. Und weil ich nicht ganz ein schlechter Mensch bin, wünsche ich die nicht nur mir selbst, sondern auch allen um mich herum. Da schaut's derzeit ganz gut aus und dafür kann man (also quasi ich) schon mal dankbar sein. Sehr, sehr dankbar bin ich auch für meine liebe Superfreundin, die keine Mühen scheut und mitten in der Woche durch die Republik gondelt, um mich gestern nach Feierabend in meiner eigenen Wohnung zu erschrecken überraschen.

Um von dem Begriff Bequemlichkeit noch ein wenig abzurücken, wünsche ich mir ein wenig mehr Tatendrang. Ein bisschen zusätzliche Kreativität wäre nicht schlecht, auch wenn die Säfte hin und wieder noch gehörig fließen. Die kreativen, mein ich. Immer die kreativen. Und mehr Tatendrang in der Hinsicht, was draus zu machen. Es gilt schließlich, einen Masterplan umzusetzen, immer auf dem Weg zu unverschämtem Reichtum.

Drum Prost, ab über LOS und nicht ins Gefängnis.

8 Gedanken zu “Zum Tage …

  1. Dass du nichts davon geahnt hast, als ich dich nach dem Schlüssel für deine Wohnung und deine Pläne für deinen Geburtstag gefragt hab, finde ich immer noch erstaunlich. Aber find ich sehr schön, dass die Überraschung funktioniert hat. 🙂

    Liebste Grüße von der lieben Superfreundin, hihi. Hach. :-*

    Antwort
    1. PhanThomas

      Beitragsautor

      Ja, ich bin hin und wieder wohl einfach, öhm, etwas begriffsstutzig. Aber nicht, dass du das jetzt ausnutzt. :-*

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