The Pop of King*

Wer mich ein bisschen kennt, der weiß, wie sehr ich jedem neuen Buch Stephen Kings entgegenfiebere. Ich habe kürzlich nachgezählt, und gerade lese ich tatsächlich das fünfundsechzigste (!), nämlich »Doctor Sleep«. Mit großer Genugtuung habe ich Kritiken zu den letzten Romanen gelesen, die Kings Bücher inzwischen tatsächlich als so was wie ernstzunehmende Literatur anerkennen. Vielleicht der Yoda-Effekt, schließlich ist der Mann ganz jung auch nicht mehr, vielleicht sind seine Erzählungen aber auch tatsächlich besser geworden. Anders als früher sind sie auf jeden Fall, aber eines haben fast alle gemeinsam: wahnsinnig authentische Charakterzeichnungen. Jedes Mal wieder ein Genuss. Ähnlich genüsslich sind Videos wie dieses hier, das die mit Abstand beste Fragerunde an King dokumentiert, die mir bisher untergekommen ist. Die Fragenden wirken fast schon wie extra engagierte Schauspieler. Großes Kino.

Kommende Woche bin ich in München, er auch. Die Chance, das Krimifestival, auf dem Stephen King während seines ersten (und vermutlich letzten) Deutschlandbesuchs auftritt, ebenfalls zu besuchen, werde ich mir natürlich nicht entgehen lassen und habe mir entsprechend eine Karte gesichert. Ob es da auch eine Fragerunde geben wird, weiß ich nicht, wünschen würde ich es mir aber. Schon allein des Unterhaltungswertes wegen.

* »The Pop of King« ist übrigens keine Eigenerfindung, sondern eine Kolumne des Autors in der »Entertainment Weekly«.

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