Vom Reichwerden – Klappe, die 95ste

Die Geschichte des Reichwerdens ist eine Geschichte voller Missverständnisse. Zumindest, was mich betrifft, sonst würde ich nicht von einer Couch aus dem Sortiment eines schwedischen Möbelhauses aus bloggen, sondern auf meinem goldenen Bürosessel lümmelnd, während mein überteuertes Schreibgerät auf einem massiven und buckelwalgroßen Eichenholzschreibtisch thronte.

Nun, in einem von vielen Paralleluniversen ist dieser opulente Stil des Bloggens natürlich längst Alltag geworden. Denn dort passierte Folgendes: Ein paar Jungspunde saßen einst beisammen am Lagerfeuer, pantschten Wodka mit Apfelsaft zusammen, eine Idee, aus der Not heraus geboren, dass der Orangensaft inzwischen aufgebraucht und der Fünf-Euro-Wodka ohne vitaminhaltige Fruchtsaftbeigabe einfach nicht genießbar war. Kurz nach der gewagten Mischung stellten dieselben drei Probanden fest, dass das Gesöff alles andere als schlecht schmeckte.

Heureka, ein neues Getränk war geboren: Der »Wopfel«, eine zugegebenermaßen leicht pubertär klingende Wortkreation aus Wodka und Apfel natürlich. Sogar ein Etikett war mit rudimentären Bildbearbeitungskenntnissen später recht schnell erstellt. Und dann ... Tja, dann fiel zumindest im hiesigen Universum die Idee recht schnell unter den Tisch. Und blieb dort liegen. Und trat sich fest. Jahre später entdeckte einer von uns ein solches Produkt unter anderem Namen irgendwo im Internet. Ach ... Woran scheiterte unser Anlauf? Mangelnder Unternehmergeist vielleicht, oder die Tatsache, dass wir seinerzeit erst 15 oder 16 Lenze alt waren. Zumindest waren dieselben Jugendlichen im Eichenholztischuniversum nicht solche Luschen.

2 Gedanken zu “Vom Reichwerden – Klappe, die 95ste

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