Das Alter kommt mit schlechten Augen

Fast dreißig Jahre lang haben sie durchgehalten, meine Guckerchen, wobei sie nie so richtig gut waren. Ich konnte damit immer gut leben, schließlich konnte ich auch aus der Ferne noch ein Schwein von einem Buckelwal unterscheiden. Seit ich aber die PS3 und Netflix nicht anständig von der Couch aus bedienen kann, ohne die Augen feinsäuberlich zu Sehschlitzen zusammenzukneifen, ist der Spaß definitiv vorbei. Drum war ich dann kürzlich mit meiner Freundin beim Optiker. Sie ließ sich sowieso ein paar neue Brillen anfertigen, und weil es einen Gutschein zum Verschenken für sie oben drauf gab, durfte ich mich sogleich mal als Beschenkter fühlen.

Resultat meines Sehtests: Ich bin »stabsichtig«. Heißt, ich habe eine Hornhautverkrümmung, sodass das Bild vor meinen Augen regelmäßig zu Schlieren verwischt. Das sieht in etwa so aus, wie wenn man einen Tintenstrahldrucker von HP verwendet: schlierig halt. So was ist angeboren, weshalb ich eigentlich nie so richtig HD gucken konnte. Und das war dann auch die Erklärung dafür, weshalb Dinge in der Ferne genauso verschwimmen wie alles, was sich direkt vor meinen Augen befindet.

Nun ja, das Ergebnis sieht jedenfalls vorerst so aus:

It's me.

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