Die Angst vor der Technik

Kürzlich las ich irgendwo, dass die Firma iRobot, die unter anderem den Staubsaugerroboter Roomba vertreibt, auch Militärroboter fertigt. Ich fand die Vorstellung sehr amüsant, wie eine Horde fleißiger Soldaten vor dem bewaffneten Roboter herläuft, um alle herumstehenden Blumenvasen Hindernisse aus dem Weg zu räumen, damit das Ding nicht plötzlich kehrtmacht und in die eigenen Reihen ballert oder irgendwo hängenbleibt und vor- und zurückwalzt, bis der Akku leer ist oder versehentlich die Krawatte des Oberbefehlshabers einsaugt oder ... Andererseits ist der Gedanke auch ein bisschen erschreckend, und ich bin ganz froh, dass unser Katzenhaarentferner, den wir liebevoll Max getauft haben (Okay, meine Freundin war's!), keine Arme hat oder so.

Die Angst vor Haushaltsrobotern, und was die Dinger anrichten könnten, wenn sie technologisch erst mal ein gewisses Level erreicht haben, ist ja nicht ganz neu. Zahlreiche Science-Fiction-Filme und -Geschichten haben das Thema schon zur Genüge umgesetzt. Der Film »I, Robot« (ironischerweise gleichklingend wie der oben genannte Roomba-Hersteller) ist vermutlich eine der bekanntesten Interpretationen des Themas. Sehr, sehr schön gemacht ist aber auch dieser Kurzfilm über den niedlichen Helfer »Blinky«.

2 Gedanken zu “Die Angst vor der Technik

  1. Durch die täglich Arbeit mit Technik mache ich mir sehr wenig Sorgen über die Roboter-Rebellion. Maschinen werden mit steigender Komplexität nur anfälliger und instabiler und damit erledigt sich das Problem von selbst.

    Antwort
    1. PhanThomas

      Beitragsautor

      Ja, das stimmt wohl. Irgendwer schrieb mal sinngemäß, solange Pfandautomaten derart bescheuert sind, steht wohl nicht zu befürchten, Roboter würden die Weltherrschaft an sich reißen. Dennoch finde ich die Vorstellung, ein künstliches Bewusstsein könnte irgendwann einmal geschaffen werden, sehr faszinierend. Wie wohl jeder, schätze ich.

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