»War nie wirklich weg …

... hab mich nur versteckt.« Ich hasse übrigens Westernhagen. Trotzdem hätte ich dem zitierten Lied auch gern das »Ich bin wieder hier – in meinem Revier« vorangestellt, aber das wäre wohl nicht so ganz wahr. Ich habe mal wirklich gern geschrieben. Mal Sinnloses, mal (hoffentlich) Lustiges, hin und wieder habe ich mir auch wirklich Mühe gegeben, mir Geschichten auszudenken. Das alles war mal mein digitales Zuhause, ein Ventil, meine Art von gesundem Eskapismus.

Mit noch nicht Mitte 20, als das Leben relativ scheiße war, saß ich vor meinem röhrenden PC und dachte: Ja, und nu? Das war's jetzt? Ich fing dann (wieder) mit dem Schreiben an, was ich schon mal versucht hatte, es dann aber aus Gründen wieder sein lassen hatte. Diesmal war's mir doch ernst. Von meinem Textverständnis her war ich auch gar nicht mal so schlecht, obwohl ich wahrscheinlich nicht gerade mal eben einen konsistenten Roman aus dem Ärmel hätte schütteln können. Kurzgeschichten und lustige Textchen aus dem Leben waren ja auch was. Das half mir, ein bisschen zu entfliehen, wenn mir das Leben zu sehr in Richtung dessen ging, wie ich es nie führen wollte. Ich hatte nie vor, ewig in der IT zu arbeiten, mit der ich nie warm wurde, und so war das Schreiben für mich auch immer eine Option, in weiter Ferne mal was draus zu machen. Ein Plan B quasi, sogar ein Masterplan vielleicht, irgendwas, um dem zu entfliehen, was ich nicht ewig machen wollte.

Und um nicht einfach nur dazu sein. Dass das Leben gefühlt an einem vorbeizieht, ist unvermeidlich, wenn nicht gerade jeder Tag anders ist als der davor. Aber wenn es das schon tut, kann man ja wenigstens versuchen, das bisschen Zeit zu nutzen, um etwas Bleibendes zu schaffen. Nicht, dass ich je geglaubt hätte, irgendwas von meinem bisherigen Geschreibsel könnte überdauern, aber was wusste ich denn, was noch kommen würde? Denn hey, mit Anfang 20 war so was von noch alles drin!

Tja, und jetzt? Mit Anfang 30? Alles irgendwie kaputt. Es fühlt sich nicht mehr gut an, das Notebook aufzuklappen, den Cursor über die Seite des Textverarbeitungsprogramms wandern zu lassen. Es fühlt sich sinnlos an, unbrauchbar. Ich bin nie über den Punkt hinausgekommen, dass ich eigentlich nur selbst mein einziger Leser war. Woran's lag? Darüber habe ich oft nachgedacht, und sicher in erster Linie an mir. An meinem Unvermögen, Interesse zu wecken, oder zumindest überhaupt halbwegs interessante Texte zu fabrizieren. Das klingt alles sehr selbstmitleidig, aber so fühlt sich's an.

Schuld ist auch das Internet, das sich in den letzten Jahren so verändert hat, und das mir den Spiegel vorhält wie früher nie. Aus der kleinen gemütlichen Filterblase, in der ich mich bewegte, ist eine ziemlich große solche geworden. Twitter, Instagram, vor allem großartige Blogs (Facebook lasse ich mal weg) – alles Plattformen, die ich beobachte. Ich habe meine »Favoriten«, ich sehe, was die Leute aus ihrer Basis machen, was sie fabrizieren. Da fotografiert einer irgendwas halbwegs Lustiges, das Bild hat keinen künstlerischen Mehrwert, nichts Ansprechendes, und dennoch: Allein die Reichweite ist so viel höher als die, die ich je hatte. Von tollen Artikeln, die ich nie schreiben könnte, ganz abgesehen.

Kurz: Ich krieg's einfach nicht gebacken. Das Internet zeigt mir das heute in einem Maße, dass ich's unerträglich finde. Das, nun ja, ist der Status quo. Ich sitze in einem Loch und komme nicht raus. Meine Unzufriedenheit mit der beruflichen Situation tut da vermutlich ihr Übriges. Und dieses Gefühls wegen würde ich jetzt gern sagen, dass das hier mein letztes Posting war und es auch wirklich gern so meinen und erleichtert das Notebook zuklappen. Dann würde mir aber was fehlen, und bekanntlich stirbt die Hoffnung ja zuletzt. Wer weiß, was noch wird? Vielleicht findet mich die Lust am Schreiben ja wieder, wenn ich sie schon nicht finden kann.

Manchmal reicht es ja schon, sich einmal ausgekotzt zu haben, auch wenn's fast keiner liest, außer man selbst. Das jedenfalls ist der Grund, weshalb ich in den letzten Monaten eigentlich kaum mehr was zustande bringe.

47 Gedanken zu “»War nie wirklich weg …

  1. Elena

    Und dabei lese ich so gerne all das, was Du schreibst. Egal was Du Dir da zusammenreimst, Dein einziger Leser bist Du nicht.

    Ich herze Dich.
    Elena

    Antwort
    1. Hallo Elena,

      hat mich sehr gefreut, hier von dir zu lesen. 🙂 Hoffe, dir geht's soweit gut!
      Ist grad einfach so'n Sinnding. An einem Punkt, an dem ich nicht weiß, wofür ich das überhaupt mache, weiß ich auch nicht, ob ich's überhaupt noch machen soll. Die kurzen Tage und das olle Wetter tragen sicher zu meiner Gemütslage bei.

      Viele liebe Grüße
      Thomas

  2. Anonymous

    Ich schliesse mich exakt 4 minuten spaeter derselben meinung an, zwei leser in so kurzer zeit, bin auch wieder hier, in eurem revier..........

    Antwort
  3. Anonymous

    Ich wuensche eine gute woche, trotz arbeit, zur erinnerung auf den text bezogen, es hat vor gar nicht langer zeit, mir jemand geschrieben, wenn es einem gut ergeht, wird man schnell von nichtigkeiten ueberrumpelt,weiter noch das zitat , wenn es keine tiefs im leben gaebe, koennte es auch keine hochs geben, mir haben diese worte gut gefallen. Vielleicht gehts jetzt wieder aufwaerts.ich wuensche jedenfalls eine gut woche!

    Antwort
    1. Genau, wenn's keine Tiefs gäbe, könnte es auch keine Hochs geben, das stimmt. Manchmal möchte man Roboter sein, bloß nicht aus der Rolle fallen, aber dann ist's mir in diesem Fall halt mal doch nicht gelungen. Na ja, was raus muss ... Und die Hochs kommen sicher auch wieder. Dir ebenso eine gute Woche!

    2. RoM

      ...stimmt, Capaldi gibt wieder mehr den elder Gentleman der Figur. Aber davor kannst Du Dich noch an der Abgefahrenheit des 11. Doctors erfreuen; nicht zu vergessen "his most sassy companion" - Miss. Amy Pond. " Fish fingers and custard" as to say.
      Erstaunlich doch, daß die Öffentlich-Digitalen jetzt nicht nur mit der 3. Season "Orphan Black" aufwarten, sondern endlich einmal auch den Doctor (den 11.) ins Programm hieven. *
      Apropos!
      Arte bringt eine aktuelle Doku zu Dick (2.März, 22 Uhr).
      Synchronicity, um Jung recht frei zu zitieren... 😉

      bonté

      * hat ja auch nur Jahrzehnte gedauert

  4. RoM

    Hyvää iltaa, Thomas.
    Bis vor ein paar Jahren schrieb ich auch SF-Kurzgeschichten, rezensierte Bücher des Genres oder tippte eifrig meine sehr persönlichen Eindrücke zu den Filmen & Serien aus dieser Ecke. Als dann die engagierten Macher des Info-Zines die Einstellung mit der #300 verkündeten, entwich der letzte Rest an Enthusiasmus aus mir. Die Möglichkeit zu veröffentlichen war dieser mein "letzter Rest" gewesen, weil mit der quasi Null-Resonanz hatte ich mich quasi abgefunden.
    Glücklicherweise bin ich "nebenher" bei diversen Blogs kommentieren gegangen; seither habe ich hier meine Texterei wieder etwas gepflegt. Mit dem Erfolg, daß sich Kommunikationskanäle aufbauen - bis nach Wien oder Tel Aviv. Und so bin ich an jeder Antwort erfreut, die ich auf einen gemachten Kommentar erhalte.

    Übrigens! Nachdem ich mich auch mit Deinem "Archivmaterial" beschäftigt habe, steht eins definitiv fest: Dein Talent für Beobachtung, Reflexion, schelmische Analyse und kurzweilige Schreibkunst ist manifest.
    Wollte ich mal gesagt haben. 🙂

    bonté

    Antwort
    1. RoM

      ....post scriptum.
      War eben noch bei Twitter! Was die Jugend so derzeit spielt kann ich weniger sagen, aber ich schärfe Strategie & Taktik bei "Total War: Attila". 😀

      bonté

    2. PhanThomas

      Beitragsautor

      Hallo RoM,

      erst mal vielen Dank für die Blumen. Mein Post sollte keinesfalls »fishing for compliments«, obwohl er auf mich inzwischen selbst ein bisschen so wirkt. Manches möchte man hinterher ja doch gern wieder löschen, aber warum? Manchmal muss raus, was raus muss. Wobei mich jetzt schon wieder ärgert, dass ich es eigentlich nicht mal geschafft habe, das auszusagen, was mich eigentlich am meisten ärgert: dass ich an den eigenen Ansprüchen scheitere nämlich. Nicht, immer, aber oft. Früher war das gar nicht mal so, und da störte mich auch die geringe Resonanz nicht so sehr. Manchmal kann man sich doch ganz gut in so eine Enthusiasmusblase hineinträumen, aber ewig hält so was wohl nicht. Ist vielleicht genauso wie bei dir und den SF-Geschichten. Apropos: Worum ging es denn da? Das würde mich ja schon interessieren. Ich hab erst vor zwei Jahren oder so mit dem Lesen von SF angefangen. Die Kurzgeschichten des Philip K. Dick hatten's mir ziemlich angetan (die Romane dann eher nicht so). Nachdem ich dann »Neuromancer« von William Gibson gelesen hatte, war meine Lust fast schon wieder verflogen. Schwere Kost, das – auch wenn zurecht ein Klassiker.

      Uh, du spielst »Total War«? Ich hatte damals den Teil »Medieval« und mein Mitbewohner etwas später »Rome«. Was für tolle Spiele! Die sind sicher nicht schlechter geworden. »Attila« sieht ja ziemlich cool aus. Ärgerlicherweise scheinen das reine PC-Spiele zu sein. Gut, sind ggf. auch etwas schwer mit einem Gamepad zu steuern, aber es ginge schon, denk ich. Demnächst kommt ja auch noch »Total War: Warhammer«. Da könnte ich ja schwach werden! 😀 Stattdessen spiele ich gerade »Everybody's Gone to the Rapture«. Bin aber noch nicht sicher, wie ich's finden soll.

      Viele Grüße
      Thomas

    3. RoM

      ..."Komplimente fischen" ist nicht Deine Art - soviel habe ich aus all Deinen Texten zumindest erfahren. Neben all den anderen Dingen jetzt. 🙂

      Philip K. Dick hat einen breit gestaffelten Fundus an SF-Romanen geschrieben, weswegen ich zB seine Valis-Trilogie nur den Hardcore-Fans zubilligen möchte. Das Gros seiner Kurzgeschichten stammte aus den Fünfzigern & Sechzigern - hier hielt sich seine Experimentierlust (auch durch die Form bedingt) in Grenzen. Welche seiner Romane hast Du bereits gelesen?
      Im übrigen ist "Neuromancher", wie das ganze Pseudo-Genre des Cyberpunk, restlos überbewertet worden. Eher Marketing denn Inhalt.
      Alternativ zu Dick könnte ich Dir Bücher von John Brunner empfehlen, deren SF "bodenständiger" ausfällt. Von diversen Klassikern des Genres noch zu schweigen. 🙂
      Meine Kurzgeschichten bieten klassische All-Abenteuer, über innere Konflikte vor utopischer Kulisse, Experimenteles bis hin zu lesbischen Planeten einen leicht bunten Strauß. Allerdings verlegte ich mich irgendwann mehr auf filmische & serielle Besprechungen.

      Rein optisch erinnert mich "Rapture" jetzt an "Myth"...
      "Attila" läßt sich eigentlich locker mit einer Hand, sprich der Maus steuern; wobei ich lieber den Schlachten-Modus spiele.

      bonté

    4. PhanThomas

      Beitragsautor

      Von den Dick-Romanen habe ich »Bladerunner« (der Originaltitel gefällt mir allerdings besser), »Ubik« und »Marsianischer Zeitsturz« gelesen (war ein Drei-Romane-in-einem-Band). Letzteren fand ich am schwächsten, »Ubik« am besten, auch wenn der schon sehr schräg war. Soweit ich weiß, ist der Film »Matrix« von genau dieser Geschichte inspiriert worden. Ich weiß es nicht genau, meine aber mal gelesen zu haben, dass Dick später auch mit Alkohol und Drogen zu tun hatten. Eventuell erklärt das seine wirrer werdenden schreiberischen Ergüsse?

      Witzig an »Neuromancer« finde ich, wie viel Weitsicht der Trilogie immer in Hinsicht auf tatsächliche Entwicklungen zugesprochen wird. Das Internet, ja gut, das kam dann schon tatsächlich, aber auf die brauchbare virtuelle Realität warte ich bis heute (nicht!). Dennoch: Die Faszination kann ich schon verstehen, nur bei mir wollte der Funke nicht überspringen. War mir zu sperrig erzählt.

      John Brunner ist lesenswert? Muss ich gleich mal stöbern. Vielleicht fällt ja das eine oder andere Buch für meine Wunschliste ab. Hast du einen speziellen Tipp? Ich habe vor ein paar Tagen angefangen, »Doctor Who« zu schauen und bin davon schon ein bisschen begeistert (nicht wegen der SciFi-Aspekte an sich, als eher vom Ideenreichtum und dem charmanten Trash-Faktor). Von daher würde was Lesenwertes in der Richtung gerade zu meiner kulturellen Stimmung passen.

      Was hast du denn mit deinen SciFi-Geschichten gemacht? In die Schublade gelegt? Hast du mal daran gedacht, sie ggf. selbst zu publizieren? Geht ja heute bei Amazon angenehm einfach. Nur Verkäufe darf man wohl keine erwarten. Aber besser allemal, als sie den Motten zu überlassen, oder? Wär ja schade drum.

      Und »Myth«? Du meinst »Myst«, oder? Das war mein erstes Spiel, und lustigerweise hat mich »Everybody's Gone to the Rapture« auch genau daran erinnert. Fand ich letztlich übrigens stark überbewertet. Also »Rapture«, mein ich. »Myst« sowieso.

      Viele Grüße
      Thomas

    5. RoM

      ....Dick hat sich in seinem Leben doch einiges an Substanzen eingeworfen; wobei es eigentlich "harmlos" mit Aufputschmitteln anfing, damit er das Schreibpensum (ohne Schlaf!) bewältigen konnte, um davon leben zu können. Später hatte Dick dann diverse "göttliche" Visionen, die er in der "Valis"-Trilogie manifest machte.
      Von "Ubik" führt eigentlich der direkte Weg zu "Der dunkle Schirm" - ein anmerkenswerter Roman über Identität(en) in einem polizeilichen Überwachungsstaat; wahrlich kongenial von Richard Linklater in 'A Scanner Darkly' verfilmt.

      Bei Brunner wären es die Bücher "Schockwellenreiter"*, "Schafe blicken auf", "Kinder des Donners" oder "Labyrinth der Sterne". Nur als Auswahl, jetzt. 🙂

      Ah - der Doctor! In der wievielten Inkarnation (Darsteller?). Ein grandioses Stück britischer SF!
      Ähnliches!?
      Ich gehe jetzt einmal davon aus, daß Du stets "ein Handtuch" bei Dir hast?!

      Die Stories, Besprechungen, Essays, Rezis aus meiner Tastatur sind alle bereits veröffentlicht - hauptsächlich in klassichen Fanzines.

      bonté

      * forget William Gibson! 🙂

    6. PhanThomas

      Beitragsautor

      Dass der Herr Dick sich so einiges reingepfiffen hat, liest man auch ganz gut heraus, bilde ich mir ein. Ich hab einen Geschichtenband namens "Der unmögliche Planet", in dem die Storys mehr oder minder chronologisch nach ihrer Entstehung geordnet zu finden sind. Die werden gegen Ende zunehmend wirrer, aber auf gewisse Art auch interessanter. Und verfilmt wurde ja Vieles, was er geschrieben hat. Da war ich auch sehr erstaunt. Vor allem wurde so manche Geschichte in ihrer cineastischen Umsetzung doch ziemlich ausgeschmückt. 😉

      "Schockwellenreiter" war mir auch zuerst aufgefallen, als ich nachgeschaut hatte, was Brunner so verfasst hat. Stand recht weit oben und ist damit vermutlich auch mit am populärsten. Wenn ich demnächst mal wieder auf E-Book-Kauftour gehe, versuch ich mich mal dran.

      Puh, ich hatte mit "Doctor Who" in der ersten Staffel der 2005er Fortsetzung begonnen. Das war der neunte Doctor, oder? Jetzt bin ich dann wohl beim zehnten, gespielt von David Tennant, der das auch ziemlich gut macht (obwohl mir die Inkarnation gespielt von Christopher Eccleston besser gefallen hat). Sehr, sehr schöne Geschichten, muss ich sagen.

      Viele Grüße
      Thomas

      PS: Na sicher hab ich stets ein Handtuch bei mir und bin einem pangalaktischen Donnergurgler in Ehren nicht abgeneigt. 😉

    7. RoM

      ...dann kann ich Dir ja verraten, daß sich die Stories weiters kontinuierlich steigern werden. Wenn Dir Eccelstons Doctor den Tick mehr gefallen konnte, dann darf ich Dir den 12. Doctor (Peter Capaldi) bereits anempfehlen. 🙂

      'Blade Runner' wäre das Musterbeispiel für eine geniale Interpretation!
      Am anderen Skala-Ende: 'Minority Report'. Offensichtlich hat Spielberg Dicks Story (Intension) nicht verstehen wollen. Resultat: Einzig ein Tom Cruise-Vehikel... 🙁

      bonté

    8. PhanThomas

      Beitragsautor

      Oh ja, dass die Geschichten besser werden, merke ich schon. Ich bin gerade beim Finale der zweiten Staffel, wo sowohl Cybermen als auch Dalek ins hiesige Universum driften. War dann leider gestern zu spät, um die letzte Folge auch noch zu gucken, aber ich bin sehr gespannt, wie's ausgeht. Der zwölfte Doctor ist dann ein etwas älterer, oder? Intelligenter Kniff der Doctor-Who-Produzenten seit jeher, sich nicht von einem Darsteller abhängig zu machen und den Wechsel einfach ins Handlungskonstrukt einzuweben. Gefällt mir außerordentlich gut.

      Ja, "Minority Report" finde ich als Film auch nicht so richtig prickelnd. "Screamers" übrigens auch nicht. 😉 "Blade Runner" dagegen ist natürlich fantastisch inszeniert, obwohl ich den Film tatsächlich etwas arg sperrig finde. Da trifft er dann den Ton der Vorlage ganz gut, wobei mir die dystopische Stimmung im Film dann wiederum deutlich besser gefällt als die leicht trashige des Romans (bspw. die elektrischen Tiere, von denen der Roman ja auch seinen Namen hat).

      Viele Grüße
      Thomas

    9. RoM

      ..stimmt, Capaldi gibt wieder mehr den elder Gentleman der Figur. Aber davor kannst Du Dich noch an der Abgefahrenheit des 11. Doctors erfreuen; nicht zu vergessen "his most sassy companion" - Miss. Amy Pond. " Fish fingers and custard" as to say.
      Erstaunlich doch, daß die Öffentlich-Digitalen jetzt nicht nur mit der 3. Season "Orphan Black" aufwarten, sondern endlich einmal auch den Doctor (den 11.) ins Programm hieven. *
      Apropos!
      Arte bringt eine aktuelle Doku zu Dick (2.März, 22 Uhr).
      Synchronicity, um Jung recht frei zu zitieren... 😉

      bonté

    10. Ich hab schon gehört, dass der elfte Doctor recht nerdig geraten sein soll. Der zehnte ist ja schon sehr schräg, bin gespannt, wie der elfte das übertreffen will. Das Finale der zweiten Staffel war dann übrigens auch sehr schön. Das Abschiednehmen von Rose plus Familie, die nun im Paralleluniversum unter Londons Zeppelinen leben – versöhnlich und doch irgendwie schade. Man schließt die schrulligen Charaktere ja doch irgendwie ins Herz. Und hier ist mir auch erst wirklich bewusst geworden, dass der Doctor eine sehr tragische Figur ist: Als letzter der Timelords tut er zwar immer so, als wäre das einsame Herumreisen alles, aber eigentlich leidet er unter der Einsamkeit, und so tut er ja alles dafür, um nicht allein sein zu müssen – obwohl er das natürlich nie zugeben würde. 😉

      Findest du »Orphan Black« nicht gut? Jasmin und ich mögen die Serie sehr. Die ersten beiden Staffeln (wir hoffen, dass die dritte dann auch zeitig bei Netflix erscheint) haben wir mit großem Vergnügen angesehen. Die Bildästhetik ähnelt übrigens der von »Doctor Who«, finde ich, allerdings scheint das Produktionsbudget für »Orphan Black« zumindest anfangs größer zu sein. Beide Serien leben auch sehr von ihrem/ihrer jeweiligen (großartigen) HauptdarstellerIn.

      Uh, danke für den Tipp zur Dick-Doku. Die werde ich mir unbedingt anschauen. Sollte ich sie verpassen, hat Arte ja glücklicherweise eine sehr schöne Mediathek. Einer der großen Vorteile dieser Zeit: Das Warten aufs Programm war mir schon immer zuwider. Das Streaming »on demand« ist genau mein Ding. 🙂

      Viele Grüße
      Thomas

    11. RoM

      ...eine Schauspielerin in zig unterschiedlichen Rollen, innerhalb einer Handlung a la Dick - "Orphan Black" ist reines Manna für mich!
      Matt Smith knüpft an Tennants Eigenarten an & führt sie in individueller Art einen Level höher. Die Dialoge mit Amy Pond sind Zucker u n d die Stories ziehen nochmals richtig an ("Don't blink!").
      Kein Wunder, daß die Macher anschließend mit Peter Capaldi in "ruhigere" Gewässer gingen. 🙂
      Einen tiefen Einblick in die Psyche (und Vergangenheit) des Doctors findet sich im Film-Special "The Day of the Doctor". Wobei er hier in mehreren Inkarnationen auftritt. Rose, nicht zu vergessen.

      bonté

    12. PhanThomas

      Beitragsautor

      Ah, hätte mich jetzt auch wirklich gewundert, wenn du "Orphan Black" nicht gemocht hättest. Bin da auch sehr gespannt, wie sie die Handlung fortsetzen. Ist leider schon etwas her, dass wir die zweite Staffel gesehen hatten, da wäre es für die dritte wirklich mal Zeit. Kommt vermutlich in Bälde dann auch auf Netflix.

      "The Day of the Doctor"? Davon hab ich noch nicht gehört. Muss ich mal schauen, ob ich das irgendwo finde. Allerdings warte ich damit vermutlich lieber, bis ich in der Serie vorangeschritten bin? Ich will mir ja nicht selbst irgendwas spoilern.
      Die Episode "Don't blink" ist ja weltbekannt. Die kannte ich, bevor ich die eigentliche Serie überhaupt kannte. Und sie ist verdammt gruselig! 😀 Müsste demnächst auch kommen, die Folge. Ist ja Teil der dritten Staffel. Sehr schön war auch die Episode "Festgefahren", in der die Bewohner der Unterstadt von New New York ihr ganzes Leben im Verkehrsstau verbringen, und alle, die es schaffen, auf die Expressspur zu kommen, als Lebendfutter für diese krebsartigen Riesenviecher enden. Auf so was muss man erst mal kommen.

      Viele Grüße

      EDIT: Ich seh schon, "The Day of the Doctor" ist Teil der siebten Staffel. Gut zu wissen. 🙂

  5. Anonymous

    Hello, danke fuer die gute woche, aber genauso ist das leben, keinen augenbluck kann selbst bestimmen, wir haben ei en todesfall in der familie, ein bruder meiner veestorbenen mutter ist mit 91 jahren , gott hab ihn selig , gestern eingeschlafen. So sieht man, dass man keinen moment in seinem leben selbst bestimmen kann, warum soll man sich ueberhaupt gedanken machen, man kann nicht, wirklich gar nichts planen. Es passieren dinge in deinem lebden, da haette man einen eid abgeschworen, dass dir sowas niemals passieren wuerde warum deshalb aergern, um irgendwas, was man geaeussert hat, nee, das ist genau die groesse, so zu sein, wie man ist, mit allen schwaechen, die man hat, solche leute, die so ehrlich sind, die kann ich an ei er hand abzaehlen.jeder mensch kann zu jedem zeitpunkt sich fuer das gute oder fuer das boese entscheiden, und die gelegenheithat jeder mensch jeden tag aufs neue. Ist das nixht wunderbar. Ist dasleben nicht schoen?.

    Antwort
    1. Oh, mein Beileid. Ist aber, wenn man das so sagen kann, ein wirklich gutes Alter gewesen. Wir hatten auch kürzlich, am selben Tag sogar, glaub ich, einen Todesfall in der Familie.
      Stimmt schon, planen kann man gar nichts. Nicht auf lange Sicht jedenfalls. Das Leben geht seinen Weg. Es schenkt einem Dinge, und irgendwann kommt der Punkt, von dem an das Leben einem Dinge und auch Menschen wieder wegnimmt. Wenn man darüber zu viel nachdenkt, kann man schon mal in ein tiefes Loch fallen. Andererseits, wenn man gar nicht plant, tritt man auf der Stelle. Wer plant und handelt, der ist zumindest auf dem Weg. Und wenn er das Ziel nicht erreicht, dann war wenigstens der Weg das Ziel, und das soll ja bekanntlich sowieso so sein. Dennoch: Einen Moment innehalten und verzweifeln, auch das muss möglich sein. Ist ja auch eine Nuance der Ehrlichkeit. Sich selbst gegenüber halt. Geht dann auch wieder vorbei, und dann geht's weiter.

      Viele Grüße
      Thomas

  6. Anonymous

    Ja, dann moechte ich auch mein beileid aussprechen, das war ja dann wirklich eine "gute woche", die wir uns gewuenscht haben.ja, 91 jahre ist ein beachtliches alter und ohne krankheit einzuschlafen troestlich. Zu dem thema, der weg ist das ziel, praemisse der konfuzianer, ich liebe zitate, aber wenn ich zu jedem einzelnen zitat hier nur ein paar saetze dazugeben wuerde, waere ich weder dem zitat noch mir, noch dem leser gerecht.zu solchen thema eine podiumssitzung eroeffnen, oder ein forum, das waere doch interessant, denn ich denke, das ihr blog, oder wie das hier alles heisst, man erweitern koennte, nur ein anreiz, den frag 100 menschen zu dem thema, es gaebe mit sicherheit auch 100 verschiedene ansichten dazu. Vielleicht ist das auch der grund, warum ich mich nicht zum thema parallelwelt geaeussert habe, weil ich nicht in der lage bin, so ein grosses thema mit ein paar saetze hier gerecht zu werden.kann auch an meinem iq liegen, den ich jetzt mal im netz kostenlos getestet habe, bei einstein ist er gut ausgefallen, aber zu allen andern moechte ich keinen kommentar mehr abgeben, liegt sicher am alter, hab ich mich getroestet.ok, falls ich mich mal eine zeilang nicht hier melde, liegt es nur daran, dass mein onkel keine eigenen kinder hatte, und seine 2 nichten , dazu gehoere ich, die imselben ort wohnt, jetzt auch alles regeln werde. Und ab heute nur noch fruehling bis bald

    Antwort
    1. Anonymous

      Ich moechte nur kurz mal ausprobieren, ob ich jetzt auch im text verrueckt bin, bitte nicht woertlich nehmen, ob ich jetzt erstmals erkannt habe, dass ich auf antwort druecken muss, um nicht immer vorne im text die erste geige zu spielen, das hat mich persoenlich immer gewundert.

    2. Anonymous

      Prima, hat geklappt, hab mir sogar selbst antwort gegeben.auweija, learning by doing, nee, bin jetzt mal wirklich weg von diesem fleck.

    3. PhanThomas

      Beitragsautor

      Hihi, das mit dem Antworten mach ich auch selbst immer wieder noch falsch. Ist auch etwas ungeschickt gelöst, dass die »Antworten«-Schaltfläche immer nur unter der ersten Ebene zu finden ist, nicht aber unter den Kommentaren der zweiten Ebene. So muss man bei längeren Diskussionen immer wieder zum ersten Beitrag zurückscrollen. Ich nehme an, dafür ist dieses Kommentarsystem hier einfach nicht gemacht.

      Tja, und ich wäre jetzt auch mal für Frühling. Sowohl draußen als auch insgesamt. Die Frühlingsformel muss wohl jeder selbst für sich finden. Mal gucken ...
      Einen IQ-Test hab ich auch mal gemacht. Da war ich aber noch Schüler und entsprechend auf solche Tests »optimiert«. Heute würde ich deutlich schlechter abschneiden als damals, von daher mache ich solche Tests gar nicht mehr. Und dem Internet glaub ich schon mal gar nichts einfach so. Nun denn, gutes Gelingen dir für die nächste Zeit und alles, was zu tun ist.

      Viele Grüße
      Thomas

  7. Anonymous

    Ja, danke, hab gestern abend von meiner schwaegerin (schwester meines mannes) einen schlimmen anruf erhalten, tochter schwer verunglueckt, im nachbarort frontalaufprall, cousine meines sohnes, nach meinen recherchen ein paar jahre aelter, als sie es sind, ich moechte jetzt nichts mehr dazuschreiben, weillich auch nicht meine geschichte hier in ihrem blog veroeffentlichen will, gehoert auch nicht hierhin, hat sich ja einfach hier so ergeben, aber das ist das leben, warum auf den fruehling warten, waren die traeume im winter nicht auch wunderschoen, kann sich der fruehling nicht erst durch diie wintertraeume entfalten. Ich weiss es nicht, ich bin auch krank und deshalb versuche ich mich immer auch an kleine dinge zu erfreuen, oeffne ich unsre haustuer, schauen mich eine ganze menge schneegloeckchen an, ich versuch sie wahrzunehmen, es gelingt mir nicht immer, aber ich zehre davon.seit der pension haben mein mann und ich uns das hobby der ahnenforschung zugeschrieben, und man taucht in eine komplett andre welt ein, auch so eine art parallelwelt fuer uns. Ich habe durch das netz hier soviele menschen entdeckt, weltweit sitzen leute, die auch genau an unseren stammbaeumen forschen, etwas sehr schoenes moechte ich weitergeben, muetterlicher seite meines mannes ur ur ur....., kann man nur mit einem taeschen tee, kaffee oder wein gemuetlich geniesen, ich erlaube mir das weiterzugeben, da ich mir denke, es wird ihnen auch gefallen, ich bin ganz verwundert, wie schoen frueher zu der zeit die gedanken aufs papier gebracht worden sind, suchen sie mal meine reise ins land der kunst-k.koegler

    Antwort
  8. Anonymous

    Das warten auf den anruf heute nacht hat mich mal wieder zu mehr schreiben gebracht, als ich es wollte.,der erloesende anruf meiner schwaegerin, sie wurde schon operiert, hat noch viele op bevorstehn, lungenquetschung rippenbrueche, augenhoehlenbrueche, aber sie lebt noch,es geht mir sehr nah, weil mein sohn fast zeitgleich zusammenaufgewachsen sind.wenn ich mir den verlauf der kommentare ansehe,war ich doch eigentlich diejenige, die ihnen eine gute woche wuenschen wollte und ihnen den fruehling herbeisehnte, was ist daraus geworden innerhalb einer woche. Verrueckt, oder?

    Antwort
    1. PhanThomas

      Beitragsautor

      Ach herrje. Ja, so kann's gehen. Ein Unglück jagt das nächste. Bei uns gab's auch eine weitere schlechte Nachricht in der Familie, aber so ist das Leben. Möge der Autounfall in deiner Familie einen guten Ausgang finden. Verletzungen heilen, und am Ende bleibt vielleicht nur eine Narbe zurück.

      Ich hab über die Schneeglöckchen nachgedacht. Vielleicht fehlt mir so was. Ich gehe vor die Tür und sehe Beton und Asphalt. Früher (noch gar nicht so lange her) fand ich das toll, weil ich viel urbaner war als dass ich das Ländliche hätte haben wollen. Ich komm ja auch aus einer recht dörflichen Kleinstadt, und da hält die Großstadt so manche Verlockung bereit. Aber inzwischen fühle ich mich davon ziemlich überfordert und überreizt. In einem Jahr oder so ziehen wir an den Stadtrand. Vielleicht find ich dort etwas Ruhe.

      Ahnenforschung klingt spannend. Würde ich auch ganz gern mal versuchen, aber ich wüsste gar nicht, wo ich anfangen soll. Zudem stelle ich mir vor, dass man dafür ziemlich viel Zeit aufwenden muss, oder? Und am Ende wäre ich vermutlich irgendwie frustriert, dass die Linie bei mir endet. Aber für mich klingt's dennoch nach einem sehr schönen Hobby.

      Viele Grüße & alles Gute
      Thomas

    2. Anonymous

      Ich hoffe, der text steht jetzt am richtigen fleck, hab mal auf antworte gedrueckt, schreibe meinen kommentar allerdings direkt unter meinem vorangegangenen text. Wenn nicht, na ja der gute wille, mal etwas dazuzulernen ist gewiss.mit der schlechten nachricht in der familie tut mir leid, hoffentlich keine zu schlimme nachricht. Ein umzug fuer das kommende jahr, das ist doch wunderbar, ist ja sowas wie ein neuer abschnitt im leben, alles nocheinmal komplett neugestalten,da wird es bestimmt ein kleines plaetzchen fuer ein paar schneegloeckchen geben, wenn nicht vielleicht ein balkon oder eine terrasse, ist doch egal, vielleicht hat der nachbar ein schoenes blumenbeet, wo man sich vom balkon aus erfreuen kann und das ohne arbeit, man muss sich einfach nur zu helfen wissen oder einfach nur verrueckt sein.

    3. Anonymous

      So jetzt gebe ich mir wieder selbst antwort,wollte eigentlich nur kurz etwas ueber die ahnenforschung schreiben, wenn der familienname ziemlich aussergewoehnlich ist, ist es natuerlich viel einfacher, als wenn ich mueller oder ups, sagen wir mal schmidt heisse.meistens wird nur die hauptlinie geforscht, wir haben allerdings mal alle daten, die bereits vorhanden sind, schriftlich festgehalten, z.b. namen,taufdaten, geburtsdaten, geburtsorte der eltern, grosseltern, tanten, onkel, cousinen, cousins. Wenn stammbuecher vorhanden, alles notieren, mein stammbaum vaeterlicherseits stand schon fest seitdem ich denke, so war bereits ein anfang getan, denn jede kopie, ob geburt, sterbeurkunde, man muss fuer alles bezahlen. Unter find a grave, bei ausgefallenem familiennamen nachsehen, ich hab dort z.b. einen kompletten stamm durch schwester des ur ur ur ..... gefunden, die als witwe mit 56 jahren, das muss man sich mal vorstellen, mit 6 kindern dorthin ausgewandert sind, deren kindeskinder dann nach ihren vorfahren aus deutschland einen kompletten stammbaum ins netz gestellt haben. In passagierlisten haben wir den schiffsnamen, das datum, und alles weitere gefunden, bevor viele passagiere ausgewandert sind, waren unsere z. B. In lingen ems gemeldet, dort kann man auch vieles kostenlos sehn, ja es macht spass, nur man verzettelt sich, aber ich hab zeit und schon sehr viel durch zufall im netz gelesen.

    4. PhanThomas

      Beitragsautor

      Ja, man antwortet immer direkt unter dem ersten Kommentar, wird dann aber ganz unten einsortiert. Das liegt daran, dass man in einem Blog ja meist nur einmal auf einen Beitrag antwortet und dann ist gut. Zumindest wird das wohl die Intention der Programmierer sein.

      Bei uns in der Familie war's leider tatsächlich ein zweiter Todesfall. Hatte ich jetzt nicht so viel mit zu tun, aber für meine Mutter ist's schlimm, weil es nun einmal ihre eigene Mutter und ihren Bruder betrifft. Das schon seltsam: Im einen Moment scheint alles so in Ordnung zu sein, alle lächeln gemeinsam auf einem Foto, und im nächsten Moment ist ein Teil der Menschen schon nicht mehr da.

      Platz für Schneeglöcken werden wir sicherlich auch haben, weil wir dann endlich einen Garten haben, auch eine Terrasse und zusätzlich eine Dachterrasse. Genug Platz fürs Hobbygärtnern, aber nicht zu viel, als dass man keine Zeit mehr für was anderes finden würde.

      Ich glaube, unseren Stammbaum könnte ich gar nicht zurückverfolgen. Da mein Nachname einer der häufigstem im Lande sein dürfte, würde ich wohl sehr schnell vom Weg abkommen und in der falschen Linie landen. Zudem hab ich auch so gar keine Informationen über die Herkunft meiner Verwandtschaft. Ich werde mir wohl ein anderes Hobby suchen müssen, bzw. hab ich ja eigentlich genügend. Nur die Lust fehlt mir immer noch ein bisschen. Die kommt sicherlich bald wieder, hoffe ich zumindest.

      Viele Grüße
      Thomas

    5. Anonymous

      Die kommentare hier, das ist ja wirklich ein wechselbad der gefuehle, herzliches beileid, es ist doch ihre grossmutter, ja der verlust, das niemehr wiedersehn in diesem leben, das loslassen muessen, und das unendliche traurig sein, das ist genau die zeit, die unertraeglich zu sein scheint, und unbegreiflich wie der mensch von tag zu tag, von woche zu woche, dann schon monate und nach jahren sich versucht an die schoenen dinge zu erinnern,die man mit diesem menschen erlebt hat, sieht man sich heute und das wirklich erst nach vielen jahren alte v8 filme, vidiokasetten an, dann geht das und man freut sich darueber, schon komisch, und jeder mensch geht mit der trauer anders um, ich klink mich mal aus, denn es ging anfangs um die sinnkrise, wo ich ernsthaft glaubte, ich koennte sie aufmuntern, aber auch mir hat man mal wieder vor augen gehalten, das auf knopfdruck schon mal gar nichts passiert. Alles braucht seine zeit, will aber wirklich nicht den blog hier blockieren, genug der kommentare, thema ahnenforschung hat ja zeit, wenn eltern noch leben, stammbuch abschreiben, da habt ihr schon 4 orte, wo 2x grossmutter und 2xgrossvater vorhanden, in diesen orten nachsehen, ob bereits familienforscher ihren familiennamen erforschen, dann koennt ihr spaeter immer noch mit dem hobby beginnen, ich kann jetzt niemanden mehr fragen.bis zum naechsten mal ihr anonymius

    6. Ach iwo, ich fühl mich eh schon heiterer. 🙂 Gut Ding will Weile haben, und manchmal braucht man eben auch ein wenig Zeit, um die Akkus wieder aufzuladen (ein ausgedehnter Urlaub könnte dazu herzlich beitragen). Das heißt ja nicht, dass man keine Diskussionen führen sollte oder kann. Ist natürlich blöd, wenn familiäre Trauerfälle ausgerechnet in so eine Phase fallen, aber das kann man sich ohnehin nie aussuchen. Stimmt mich natürlich alles nachdenklich, aber es zieht mir nicht den Boden unter den Füßen weg. Ich hatte nie einen sehr guten Bezug zu meiner Verwandtschaft (zu den Großeltern noch am ehesten), aber wie gesagt, meine Mutter macht mir da schon Sorgen. Sie betrifft's ja direkt, aber gut, soll's genug davon sein.

      Ich glaub, Ahnenforschung dürfte sich bei mir besonders schwer gestalten. Soweit ich weiß, sind drei von vier Großelternteilen meinerseits Kriegsflüchtlinge. Vermutlich wüssten meine Eltern die Ursprungsorte ihrer Eltern, allerdings kommen diese dann ja auch nicht wirklich aus den Orten, von denen sie geflüchtet sind, sondern wurden viel mehr dort angesiedelt. Na ja, ganz schön kompliziert, das Ganze. Aber vermutlich hat jeder, der seinen Stammbaum zurückverfolgt, solche Fälle dabei.

      So denn, ein schönes Wochenende wünsche ich!

    7. Anonymous

      Danke fuer das schoene wochenende, im krankenhaus mit meinem mann (ambulante hand-op), verbracht, alles im gruenen bereich, kein mitleid bitte, es kann ja alles noch schlimmer kommen seufzt der pessimist, nee es kann doch nur besser werden, freut sich der optimist, hab soeben familienstammbuch meiner oma bei meinem onkel gefunden, das ja jeder nach der hochzeit besitzt, wo die daten des ehepaares, aber auch die namen mit saemtlichen daten der eltern des brautpaares, sowie die kinder, in meinem fall meine mutter und ihr bruder eingetragen sind, so habt ihr schon eine ganze menge daten, so muesste der geburtsort derurgrossmutter, auch welche geborene sie ist, ebenfalls im stammbuch verzeichnet sein.(einfach das stammbuch der verstorbenen grossmutter fuer euch persoenlich kopieren. Viele gruesse a........

    8. PhanThomas

      Beitragsautor

      Ach herrje. Jetzt könnten die Tage aber auch wirklich langsam mal besser werden. Immerhin: Der Frühling steht vor der Tür. Und mit dem emotionalen Erwachen kommen dann zumindest bei mir leider auch die Pollen, dennoch ist mir der Frühling deutlich lieber als der eklige nasskalte Winter.

      Ich wüsste nicht mal, ob meine Großeltern so was wie ein Stammbuch überhaupt haben. Soweit ich weiß, haben sie sich lebenslang relativ wenig mit Bürokratie befasst, ganz egal, ob die des eigenen Haushalts oder des Staates. Lesen und schreiben haben sie nie richtig gelernt, schon daher vermutlich.

      Viele Grüße

  9. Anonymous

    Ja, ist doch herrlich, die pollenzeit bei ihnen eine plage, fuer mich die fruehjahrsmuedigkeit eine klage, einen heissen sommer, nicht dran zu denken, den kann man sofort an den herbst verschenken, bis zum winter will ich dann doch nicht gehn, man moechte ja noch ein paar schoene herbsttage sehn, und so geht es weiter und weiter auf unsrer kurzen lebensleiter, .

    Antwort
    1. Anonymous

      Ach, schon wieder kam der text zu schnell auf diesen blog, zum thema ahnenforschung, ich hab mal gegoogelt, man findet unheimlich viele tips, wie man mit der ahnenforschung beginnt, auch ohne in den besitz ei nes stammbuchs, bzw. eines familienstammbuchs zu sein. Was mir noch einfaellt, bei ihrer grossmutter muss doch eine sterbeurkunde ausgestellt worden sein, wo der zeitpunkt des todes dokumentiert ist, (durch totenschein vom arzt), das standesamt benoetigt doch totenschein, personalausweis der toten, bei ledigen die geburtsurkunde, bei verheirateten die heiratsurkunde, das sind doch schon alles daten, wenn ihr spaeter erst damit beginnt, wichtig werden.war nur mal so ein gedanke.schoenen sonntag anonymica

    2. PhanThomas

      Beitragsautor

      Hallöchen. Ich habe nun doch etwas länger gebraucht, mich dazu aufzuraffen, hier mal wieder etwas Seitenpflege und Kommunikation zu betreiben. Auf der Suche nach dem Grund bin ich noch, gefunden habe ich ihn nicht. Die Frühjahrsmüdigkeit kann's ja eigentlich nicht sein. Gerade fallen dicke, fette Schneeflocken neben mir vom Himmel.
      Das mit den Jahreszeiten ist eine Crux. Der Frühling raubt mir mit seinen Pollen das freie Durchatmen, was dann bis in den Herbst hineindauert. Überhaupt ist mir der Herbst die einzig erträgliche Jahreszeit. Der nasskalte Winter kriecht mir zu sehr in die Knochen. Drei Monate Friererei sind einfach zu viel für mein Gemüt.

      Ich habe inzwischen herausbekommen, woher meine Großeltern stammen. Tatsächlich habe ich bereits Verwandte, die Ahnenforschung in diese Richtung betreiben. Dummerweise gibt's den Ort, aus dem sie stammen, nicht mehr. Was aber auch wahrscheinlich egal ist, ich nehme mal an, dass meine Verwandten da schon weiter sind mit ihren Recherchen. Habe es selbst mal ein bisschen versucht, allein übers Internet bin ich aber nicht fündig geworden.

      Viele Grüße
      Thomas

    3. Anonymous

      Ja, ich hab des raetsels loesung, das depri fruehlingsgedicht oder was es sein sollte, animiert auch nicht zu weiterer kommunikation. Habs mir nochmal durchgelesen, wirklich nicht unbedingt lesenswert. Komisch abends schreibt man froehlich drauflos und am morgen gefaellt einem selbst nicht mehr, was man sich zusammengeschrieben hat.kommt immer darauf an, wie man sich selbst fuehlt, denke ich mal.

  10. Anonymous

    Ja, das ist doch schon mal sehr erfreulich, wenn sich in der familie jemand mit ihren vorfahren beschaeftigt.frueher, wo es ja noch keine pc spiele, tv,handy, etc gab, hat man sich eben mit etwas anderem intensiv beschaeftigt, so denke ich hatte man manchmal ja 10 kinder und noch mehr, viele sind schon frueh als kind verstorben, aber wenn ich bei uns in manche verzweigungen sehe, wie zb.die eine urururtante, die mit 6 kinder als witwe ausgewandert ist, ja, da hatte ja jedes der 6 kinder auch wieder 9-11 kinder, deren kindeskinder, ja schon fast nicht mehr nachzuvollziehen, aber einige haben eben nach ihren vorfahren in deutschland geforscht und irgendwann um 1838, ist ja diese witwe eine schwester des urururgrossvaters und so setzt sich wieder ein puzzle zum naechsten, und wenn man bedenkt, dass wir 2 grossvaeter, bzw. Grossmuetter, bereits 4 urgrossvaeter und 4 urgrossmuetter, 8 urur......., 12ururur........, dann beginnt es irgendwann richtig spass zu machen, viele kirchenbuecher sind bereits online, wo wie bei ihnen vielleicht vorfahren aus den ehemaligen ostgebieten zu finden sind, passagierlisten, wo vielleicht vorfahren ausgewandert,von 1850-1934 von hamburg, bremen, ich glaube unter ancestry kostenlos zu finden.

    Antwort
    1. Anonymous

      Oh, text steht wieder vorne, musste kurz abbrechen, da schreibflaeche nicht mehr zu sehn, nur kurz zu den kirchenbuecher, bei uns gibts die moeglichkeit zu dem jeweiligen bistum, ins archiv sich fuer einen tag einen monitor zu reservieren, fuer etwa 5 euro, dann kann man in aller ruhe sich die filme der jeweiligen orte, die kirchenbuecher aushaendigen lassen und selbst suchen, macht spass, wenn was gefunden, nur die enttaeuschung, wenn man sich jeweilige seiten kopieren laesst ist sehr gross, ich glaubte wirklich mit meinem laecherlichen schullatein die komplette uebersetzung uebernehmen zu koennen, nee is dem nicht so, hier handelt es sich um wunderbares kirchenlatein, wenn kirchenarchiv zu weit entfernt, kann man sich auch suchen lassen, kostet bei uns stuendlich, egal ob etwas gefunden wird oder nicht. Ich habe immer mal mit jeweiligen buergermeister gesprochen, ob es im ort familienforscher gibt, die kontaktiert,welche namen sie erforschen, nachfragen hat jemand eine chronik ueber jeweiligen ort verfasst, auch spannend, haben wir z.b, eine muehle gefunden von urur..... und so wird das einfach nicht langweilig, am ende stehen nicht nur zahlen und daten, nein ganze schicksalhafte lebensgeschichten tun sich auf, jetzt aber genug mit meiner schwaermerei zur ahnenforschung, ich wuensche ein frohes wochenene und schoene gruesse anonymica

    2. Anonymous

      Muss mich mal abmelden, 2. Tablet geht nicht mehr aufzuladen, bin bei 4 prozent, klappt hier absolut nichts. Bin mal weg, schoenen sonntag!!!

    3. PhanThomas

      Beitragsautor

      Ach du schreibst mit einem Tablet? Respekt, das wäre mir zu mühselig. Anfangs fand ich das auch mal toll, inzwischen benutze ich die Dinger aber nur noch zum Surfen und Anschauen von Videos. Beim reinen Schreiben verkrampfe ich zu sehr, mir fehlen dann eben doch die Tasten (obwohl man ja eine Tastatur anschließen könnte).

      Wenn du das so schön erläuterst, kann ich gut verstehen, dass man für richtige Ahnenforschung viel Freizeit braucht. In meiner naiven Vorstellung wurde ja alles irgendwann mal digitalisiert und frei verfügbar gemacht, aber so scheint's ja dann doch nicht sein, heißt, einfach mal ins Internet begeben und ein bisschen stöbern wird nicht reichen. Leider habe ich zu meinen Verwandten wenig bis keinen Bezug, sonst hätte ich mir mal deren aktuellen Forschungsstand geben lassen. Danach zu fragen scheint mir jetzt gerade ein bisschen blöd. Die wüssten vermutlich nicht mal wirklich, wer ich bin.

      Viele Grüße
      Thomas

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