Fort

Im Februar dieses Jahres ist meine Großmutter gestorben. Die Beisetzung der Urne fand Ende desselben Monats statt – das erste Mal, dass ich auf einer Beerdigung bzw. Beisetzung rr. Ich hatte meine Großeltern immer als eine Einheit empfunden. Man sagt, Menschen gleichen sich an, je länger sie zusammen sind. Die beiden waren das beste Beispiel dafür. So ein richtig enges Verhältnis hatte ich zu ihnen nie, aber wenn meine Familie sie besuchte, als ich noch kleiner war, oder wenn sie zu Weihnachten oder Ostern zu uns kamen, dann nahm ich sie immer als untrennbares Ganzes wahr. Einzeln gab es sie gar nicht – zumindest für mich nicht. Wenn sie sich unterhielten, fielen sie sich gegenseitig in die Sätze – einer wusste es immer besser als der andere. Für Außenstehende hätte das manchmal wie ein Streit klingen können, aber so waren sie halt.

Vor allem machten beide auf mich immer den Eindruck großer Zufriedenheit. Meine Großeltern waren Kriegsflüchtlinge – gebeutelte Schicksale des Zweiten Weltkriegs. Von der Sandkastenfreundschaft schafften sie es bis zur Eisernen Hochzeit. Sieben Kinder gingen aus dieser Partnerschaft hervor, großgezogen in Jahren voller Entbehrungen. Vielleicht waren es all diese Entbehrungen aus Zeiten, die wir heute so zum Glück nicht mehr kennen, die meine Großeltern im Alter so zufrieden machten. Sie mussten keine großen Reisen unternehmen, um Erfüllung zu finden, fuhren stattdessen mit dem Auto in die nächste Stadt, aßen Kuchen, tranken Kaffee, waren stolz auf ihre Enkelkinder.

Als ich meinen Großvater Ende Februar wiedersah, war von der Zufriedenheit nichts mehr übrig. Von dem gut genährten Opa, der in meiner Erinnerung meistens eine Schiebermütze trug und immer lächelte, war ein ausgemergelter Mann übrig geblieben, dem der Anzug und sogar die eigene Haut zu groß zu sein schien. Da war nichts in seinen Augen als Trauer und Verzweiflung, als er mich ansah. Ich wusste nicht, wie ich darauf reagieren sollte. Eigentlich wusste ich nicht einmal, ob er mich überhaupt erkannte.

Die wichtigste Person in seinem Leben war gestorben und mit ihr für ihn die ganze Welt. Nach der Beisetzung stand er vor dem Grabstein, strich sanft mit der Hand drüber und sagte: »Mach's gut, mein Schnuckiputz.« So hatte er sie immer genannt.

Meine alltäglichen Ärgernisse und Problemchen, dieser Wunsch, das Leben noch ein Stückchen weiter zu optimieren, das Warten aufs nächste große Ereignis – all das schrumpfte zusammen. Was ist das schon wert, wenn der Mensch fort ist, der am wichtigsten ist?

20 Gedanken zu “Fort

  1. Anonymous

    Der von Ihnen geschilderte Kommentar " Fort", ist so traurig und dennoch so wahrhaftig beschrieben, dass mir heute mittag beim Lesen die Traenen kullerten, ich schloss mal kurz mein Tablet und hab es dann doch wieder heute abend geoeffnet, da ich die Worte noch nicht vergessen habe.Es kommt mir vor, so wie ein wunderschoener Nachruf an die Grossmutter, aber auch herzliche Worte an den nun zurueckgebliebenen Grossvater. Ja, toll wie man frueher doch oft so eng miteinander verbunden war, wie gluecklich die Menschen gewesen, wenn es ihren Kindern und Enkelkindern gut erging, wie demuetig sie sich an die noch so kleinen Dinge des Lebens erfreuen konnten, lag es wirklich an die schwere Zeit, die die Menschen noch mehr zusammenschweissten, an die vielen Kinder, die sie hatten, wo keine Zeit blieb auf wie heute vielleicht irgendwelche dumme Gedanken zu kommen, also meine Eltern gaben genau dasselbe Paradebeispiel ab, ich wuensche, dass Ihr Grossvater von einem oder auch mehreren kindern in seiner schwersten Zeit, die er nun alleine durchleben muss, aufgefangen wird, denn gewoehnlich ist es doch meistens so, das was man mit Liebe pflanzt, dass erntet man auch. Ich hatte urspruenglich mir wirklich vorgenommen, nicht staendig in ihrem Blog praesent zu sein, da ich auch ueber keinerlei digitale Spiele auch nur einen blassen Schimmer besitze, um ihr Blog mit Tips zu bereichern, aber bei dem Thema, musste ich mal wieder spontan dabei sein. Schoener von Herzen geschriebener Nachruf. Viele troestliche Gruesse.

    Antwort
    1. PhanThomas

      Beitragsautor

      Oje, das wollte ich nun ja nicht bezwecken. Ich hab selbst erst mal ein paar Monate über all das nachgrübeln müssen und mich dann dazu entschlossen, kurz aufzuschreiben, was mir durch den Kopf geht. Mir ist an diesem Tag so wie nie zuvor klar geworden, was wichtig im Leben ist und wie irrsinnig unsinnig manches ist, womit wir uns herumschlagen – nicht alles, aber manches halt. Es fiel beim anschließenden Beisammensein auch der Ausdruck »aus besseren Zeiten«. Das passte da zum ersten Mal so richtig. Ich hatte das Gefühl, dass eine Zeit zu Ende gegangen war. Man muss dazu sagen, dass mein Großvater wenige Tage nach dem Verlust seiner Frau auch den eines Sohnes beklagen musste. Da werden die Zeiten auch nicht wieder besser. Was angeht, für alle beteiligten.

      Ich bin ansonsten drüber hinweg, es war mir nur ein Anliegen, es aufzuschreiben. Der Tod ist ja Teil des Lebens.

      Und ansonsten ist dies hier ja kein Spieleblog. Also eigentlich schreibe ich ja auch nur ganz, ganz selten mal über Spiele. Ich würde das gern häufiger tun, dann aber nicht hier. Diese Seite ist eigentlich nur für meine Gedanken gedacht, hier und da auch mal für einen hoffentlich lustigen Text, und das war’s auch schon. Ansonsten freue ich mich über jeglichen Kommentar. 🙂

      Viele Grüße
      Thomas

    2. Anonymous

      Oh, mein bisheriger Text ist wie von der Bildfläche verschwunden, ist ja bei mir nichts Neues, ich fragte mich einfach, ob es eine Art Trauerbewaeltigung sein koennte und deshalb dieser wunderschoene Nachruf nach fast 3 Monaten hier zu lesen sei, da ich auch seit ungefaehr 3 Wochen im Begriff bin ein Kleines Buch zu verfassen, es besteht aus bisher 20 Seiten und das Ende ist noch offen, ist das ja doch ein Zufall, da ich keine Traene leider vergiessen konnte, weil ich meinen Onkel schon viele Jahre frueher verloren hatte, obwohl er noch lebte, jemand zu verlieren, der noch nicht tot ist, das war fuer mich 6 Jahre die Hoelle, ich versuche mit meinen Zeilen,das Ganze zum Abschluss zu bringen.

    3. PhanThomas

      Beitragsautor

      Sicher ist das auch eine Art der Trauerbewältigung. Manchen Menschen hilft es, drüber zu reden, andere schreiben's auf, wieder andere tun gar nichts und schlucken's runter. Also wenn dich da was bedrückt, schreib's auf, es hilft sicherlich auf die eine oder andere Art. Meine Familie hat auch schon Menschen verloren, die eigentlich noch leben, aber wie das manchmal so ist: Ein kleiner Streit, schon redet man jahrelang nicht mehr miteinander, bis es vielleicht zu spät ist. Ich hatte als Kind einen Lieblingsonkel, der eines Tages aus komplizierten Gründen Streit mit meinen Eltern hatte und dann stur blieb - 20 Jahre lang. Dann wurde er plötzlich versöhnlich, aber für mich war da der Drops irgendwie auch gelutscht. Ein Jahr später oder so starb er dann. Waren so gesehen 20 verschenkte Jahre, aber so sind die Menschen.

      Wegen der Kommentare: Ich hab mal nachgeschaut, also bei mir im Spam-Ordner ist nichts gelandet. Heißt, dein Kommentar, also der verschwundene, kam auf der Seite leider auch nie an. 🙁

    4. Anonymous

      Ja, ich habe jetzt einen so langen Text geschrieben, hab ploetzlich ein Standbild, versuch weiterzuschreiben, druecke mal fest auf's Tablet und schwups, von mir geschriebener Kommentar nicht mehr vorhanden, ja wer hat den denn jetzt erhalten? Kann ich den nicht mehr zuruecknehmen?

    5. Anonymous

      Ja, mein Onkel wurde von einem angeblichen 5 fachen Millionaer, um sein komplettes Vermoegen gebracht, da unsere Familie nie mal irgendwas mit der Polizei zu tun hatte, tat ich mich sehr schwer, dies anzuzeigen, leider viel zu spaet, da ich immer glaubte, ich koennte meinen Onkel zur Vernunft bringen, er war schliesslich jeden abend zum Essen nach omas, andschliessend Mutters Tod bei uns, kam auch jeden abend neue Geschichten berichten, weshalb der ach so arme Mann nicht an seine Millionen kommt, bis ich ueberhaupt einmal den Namen erhalten habe, da er ja seinem neuen Freund das Ehrenwort gegeben hatte, als ich dann endlich nach muehsamen Gespraechen ihn ueberreden konnte einen Schuldschein unterschreiben zu lassen, und nur auf Grund der Unterschrift, konnte man den Mann dingfest machen, da ich den Schuldschein kpopieren konnte, wurde er dann endlich endlich eingesperrt, und wegen guter Fuehrung nach eineinhalb Jahren wieder freigelassen.

    6. Anonymous

      Ja, Onkel, enttaeuscht ueber mich, da armer Mann jetzt gar nicht mehr so schnell an seine Millionen kam, bei mir herrschte Telefonterror pur, es standen Autos wenn ich alleine war vor meiner Einfahrt, und ich wie es in so einem kleinen Dorf nun mal ist, wurde nun von ueberall her angerufen, da Onkel mittlerweile Geld bei den Leuten lieh, um dem armen Millionaeren nach Freilassung scheinbar wieder zu helfen, mit mir komplett gebrochen, bis die Menschen anriefen und mir erzaehlten, das er schon Anfang des Monats um Essen bettelte, das ist jetzt nur ein ganz kleiner Bruchteil, das Schlimmste ist nicht das Geld, seine Grundstuecke , die er verloren hat, sondern seine Wahrnehmung, die erdurch diesen Kerl bekommen hat, der Hass, den er mir gegenueber entwickelte, wenn er die letzten 2 Jahre, zumindest fuer die Einteilung seiner Rente keine Betreuerein gehabt haette, waere sein Haus auch noch weggewesen , also das ist hier nicht in 5 Minuten erzaehlt, was man aus einem Menschen machen kann, der Ansehen hatte und selbst frueher auf einer Bank beschaeftigt gewesen ist.Dafuer allein, fuer das Zerstoeren eines Menschen war die Strafe nicht hochgenug, meiner Meinung nach, aber einen Tag vor der Beerdigung war der Millionaer wieder mal entlassen worden.

    7. PhanThomas

      Beitragsautor

      Oje, das tut mir leid. Das ist ja auch wirklich harter Tobak. Ich kenn solche Geschichten nur aus dem Fernsehen oder aus der Zeitung. Manche Leute haben das mit der Manipulation echt drauf. Neulich kam ein Beitrag über einen solchen Betrüger, der allerdings im großen Stil auch schon mal die versammelte Presse, Behörden, etc. zum Narren gehalten hat. Hat aber auch einige Kleinsparer um ihr komplettes Vermögen gebracht. Man fragt sich, was in diesen Menschen vorgeht, ob man das, selbst wenn man's wüsste, überhaupt nachvollziehen oder auf irgendeiner kruden Ebene verstehen könnte. Vermutlich muss man ein ziemlicher Psychopath sein, um solche Betrügereien fertigzubringen. So was ist wirklich tragisch, vor allem, wenn man am Ende die Person, die geschädigt wurde im Leben nicht mehr aus so einer Geschichte herausbekommt. Schlimm. Am besten für immer wegsperren, solche Betrüger. Die hören ja eh nie auf.

    8. Anonymous

      Das Allerschlimmste ist ja noch, dass mein Onkel vorher ein tolles Leben gefuehrt, bekam seine Wohnung geputzt, seine Untermieter waren fuer Hof und Blumen zustaendig, Waesche wurde bei mir mittags abgegeben und dann fuhr Onkel zum Mittagessen, er hatte noch ein paar alte Bekanntschaften, wo er sich in den schoensten Kurorten traf und abends war der Abschluss bei uns, und ein paar Jahre spaeter laeuft derselbe Mann, wie ein Tier gehetzt von Tuer zu Tuer und bittet um einen Eierkuchen, wartet tag fuer tag auf sein Geld, und die Betreuerin sprach am Beisetzungstag von 330.000 Euro, plus monatliche Rente, plus Grundstuecke, ich ging auch nicht mehr vor die Tuer, mein Mann ging vorzeitig in Pension, ja da muss man irgendwann versuchen das alles so hinzunehmen, dann hoert man , dass er stolz einen Koffer von Klamotten aus dem Krankenhaus erhalten hat, ich denke mal, dass es Kleidung der Toten gewesen ist, dann hoert man dass es auch noch Menschen gibt, die mittlerweile mitbekommen, wie es um Onkel steht, die ihm seine Felder abkauften, auch noch schnell welche, die sich daran bereichert haben, das ist meine Meinung, und waehrend der ganzen Zeit, wo der Mann eingesperrt, so glaube ich, lief das alles weiter, durch angebliche Finanzbeamte, die es gar nicht gab, es war leider auch fuer meine kleine Familie eine furchtbare Zeit.

  2. RoM

    Moshi moshi, Thomas.

    "Dem Vogel Zeit entgeht kein Windstoß, der uns in die Lüfte hebt oder zu Boden hin niederdrückt. Ein Flug auf Sicht."
    (Florance Ippdit)

    Mes condoléances...

    Langjährige Paare klinken sich im Verlauf der Jahre aufeinander ein. Man/frau ergänzt sich, dichtet die Lecks im Boot offensichtlich oder unbemerkt ab, sieht sich als Begleiter dieser einen Reise. Die plötzliche Einsamkeit schmerzt danach tief.
    Erfahrungen, wie sie besonders deren Generation durchleben mußte, relativieren viele Dinge, fürwahr. Und die Entwicklungen, die Ereignisse, die Katastrophen liegen noch nicht einmal ein einziges Jahrhundert hinter uns.

    So manche dürften wirklich anfangen Geschichte zu begreifen.

    bonté

    Antwort
    1. PhanThomas

      Beitragsautor

      Hallo RoM,

      nicht nur, was diese Generation durchleben musste, relativiert so manches Problem, mit dem wir uns herumschlagen, auch die vielen Jahre, die manche Menschen zusammen sind und was eben bleibt, wenn am Ende des gemeinsamen Weges einer geht. Da scheint vieles so albern. Es gibt ja ein paar »neumodische« Beziehungsprobleme, Leute trennen sich gefühlt viel schneller, als es früher vielleicht mal war, es scheint sich eine gewisse beziehungstechnische Dünnhäutigkeit eingestellt zu haben: Wenn’s nix ist, trennt man sich halt und sucht den nächst besseren Partner. Wenn man dagegen sieht, wie ein Mensch von zweien übrig bleibt, dann könnte der Gegensatz krasser nicht sein.
      Ich will da aber auch gar nichts wegreden. Wenn ein Problem im Raum steht, dann verschwindet es nicht, weil andere viel schlimmere Probleme haben. Nachdenklich stimmt's aber allemal.

      Viele Grüße
      Thomas

  3. Anonymous

    Hui, sind hier alle im EM-Fieber ? War so mit meinem Text beschäftigt, so dass ich auf die eigentliche Frage noch nicht geantwortet, obwohl ich mich selbst sehr sehr oft damit beschäftigt habe.

    Antwort
  4. Anonymous

    Also Betrüger sind nett, höflich, fuehren eine gute Gespraechstaltik, vertrauen nur dem Opfer ihre angeblichen Lottogewinne an, haben Fantasie,sind gut gekleidet und nutzen das Vertrauen ihres Opfers skrupellos, schamlos aus.Sie benötigen immer Geld,das das Opfer bedingungslos bereitstellt, er erzählt anfangs immer wieder neue Geschichten, die verhindern an seinen Gewinn zu kommen, das Opfer wird durch die täglichen Anrufe massiv unter Druck gesetzt, es bleibt ihm keine Zeit mehr zum Nachdenken er wird durch die vielen Geheimnisse,die er jetzt mit dem Täter hat,von seinem ehemaligen Umfeld abgeschottet, ich denke, dass er sein Opfer leiden sieht und sich über seine Machenschaften freut, sein Opfer frisst ihm jetzt aus der Hand. Unser Millionär war verheiratet und hatte einen Sohn.

    Antwort
    1. PhanThomas

      Beitragsautor

      Dafür muss man auch über eine gewisse Schläue verfügen, schätz ich. So abstoßend ich so was finde, so sehr beeindruckt es mich auch gewissermaßen. In einem Seminar wurde mir mal beigebracht, was mit der Reziprozität auf sich hat: Sammle bei jemandem Pluspunkte, in dem du ihm hier und da immer mal unauffällig Gutes tust, und schon wird es ihm sehr schwerfallen, dir eine Bitte abzuschlagen.

    2. Anonymous

      Ja, das stimmt schon, er weiss genau, wie er mit seinen opfern jhhumgehen muss, aber er hat es oft genug vorher geübt, und wenn ich ihnen und nur ihnen etwas uanvertraue, dann sind sie doch heimlich ein bisschen stolz,dass man ihnen soviel vertrauen schenkt, ist eigentlich menschlich, wenn man nicht misstrauisch und vertrauensselig ist, hat man sein Opfer schnell gefunden, nur ich kann nur noch Abscheu, Verachtung und Ekel für solche miese. Typen empfinden.

    3. Anonymous

      Entschuldigung schreib auf meinem Handy, deshalb die Schreibfehler.Achso, diese Trickbetrüger besitzen kein Schalter im Hirn, sie nehmen Anfang des Monats, nachdem sie alles haben dem Opfer alles Geld weg,sie wuerden sie eiskalt verhungern lassen, das tut doch kein Mensch, sie schämen sich nie es gibt für sie keinen gerrechtigkeitssinn, egoistisch narzisstisch oder doch krank im Kopf.ich weiss es nicht.

  5. Bei mir gab es selbiges Ereignis auch vor einiger Zeit. Ich war schon auf diversen Beerdigungen, aber diese war mir am nähesten. Ich bin ziemlich gut darin einen ernsthaften Gesichtsausdruck zu halten und es mit Fassung zu tragen, aber der Spruch von einem älteren Verwandten im Nachgang zur Veranstaltung "sie hat nicht verstanden was du beruflich machst, aber sie war immer stolz auf dich" hat dann doch ganz schön gesessen.

    Antwort
    1. Anonymous

      Eine gewisse Gelassenheit, dann noch Spontanität und ein Zitat von Marc Twain mit dann diesem ernsthaften Gesichtsausdruck konnte heissen- Das schönste aller Geheimnisse ist ein Genie zu sein und es als einziger zu wissen.

    2. PhanThomas

      Beitragsautor

      @aworldtocome: Ja, es sind dann solche Kleinigkeiten, die auch lange nachwirken. Ging mir an dem Tag auch so. Die eindrücklichsten Momente brennen sich ein und sind emotional auch am schwersten zu ertragen. Alles weitere versucht man schützend unter "Lauf der Dinge" zu subsumieren, aber ganz leicht fand ich auch das nicht.

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