Ein Leben nach Trump

Bis in die 80er Jahre hinein hatten die Menschen Angst vor einem Atomkrieg. Dann kam –die Älteren wie auch der regelmäßige Dokugucker jüngerer Generation werden das wissen – das Ende des Kalten Krieges. Alle hatten sich plötzlich lieb, die olle innerdeutsche Grenze verschwand und ich durfte eine behütete Kindheit, garniert mit Unmengen "West"-Spielzeug, genießen. Manchmal, wenn Menschen darüber berichten, wie das war, speziell zu Zeiten der Kubakrise, als die Welt kurzzeitig am Abgrund zu stehen schien, dann würde ich gern wissen, wie sich das wohl angefühlt haben mag – zu befürchten, dass jeder Tag auf Erden der letzte sein könnte.

Tja, und heute haben wir Donald Trump und sind nahe dran, wieder in den Genuss dieses Gefühls zu kommen. Trump bietet zwar mehr Unterhaltungspotenzial als die britische Königsfamilie zu ihren besten Skandalzeiten, gleichzeitig steht hinter diesem offensichtlich irren Kerl mit der geschmacksbefreiten Betonfrisur und seinen nicht weniger wahnsinnigen Untergebenen eine echte Gefahr: nämlich die, den von uns als normal empfundenen Frieden des größten Teils dieser (zumindest westlichen) Welt schnurstracks über den Jordan zu befördern. Und wir erinnern uns: Der Präsident der Vereinigten Staaten besitzt auch heute noch, so bekloppt und orange er auch sein mag, das hübsche kleine Köfferchen mit den Codes, die einen Atomkrieg entfesseln könnten. Eigentlich ein Wunder, dass Trump nach inzwischen knapp 20 Tagen im Amt das Ding noch nicht eingesetzt hat.

Lange kann's ja nicht mehr dauern ...

Na gut, ich will den Teufel wirklich nicht an die Wand malen, aber die Gefahr ist nun mal da, drum folgt nun ein Servicebeitrag. Wer nach dem hellen Blitz, dem Feuerball, der Druckwelle und der Radioaktivität noch steht, der sollte vorbereitet sein. Das »Outland«, die zerstörte und verrohte Welt nach dem Atomkrieg, ist kein schöner Ort zum Verweilen, das kann ich euch sagen. Ich hab immerhin »Fallout 3«, »Fallout New Vegas« und »Fallout 4« durchgespielt, die allesamt ein solches Szenario durchexerzieren, und weiß daher, wie das sein wird, dieses Leben danach. Hier zehn Überlebenstipps von einem, der sich auskennt:

  1. Niemals aus der Toilette trinken! Echt jetzt. Wasser ist nach dem weltweiten Fallout kostbarer als Gold. Wer auch immer so blöd ist und erwartet, das Zeug hinterher in genießbarer Form in einer Kloschüssel vorzufinden, den erwartet ein so qualvoller wie verdienter Tod.
  2. Raus aus der Kanalisation! Wann immer sich draußen eine radioaktive Regenwolke anschickt, die ohnehin dezimierte Bevölkerung weiter auszudünnen, mag es wie eine gute Idee erscheinen, sich in der Kanalisation unterzustellen. Ganz dumme Idee, denn sobald sich dort unten etwas mit leisen Schritten nähern mag, seid gewiss, es handelt sich nicht um die Ninja Turtles. Die sind zwar auch mutiert, aber das, was sich da anschickt, eure Gesellschaft zu suchen, ist zumeist ziemlich groß, hat ziemlich viele Beine, ziemlich viele und große Zähne und mächtig Kohldampf.
  3. Gesellschaft tötet! Solltet ihr euch einer Siedlung nähern, deren Bewohner bereits von weitem zu erkennen lassen, dass sie nicht nur reichlich groß geraten, sondern auch noch mit grüner Haut bedeckt sind, legt den Rückwärtsgang ein. Es handelt sich mit hoher Wahrscheinlichkeit um Supermutanten, von irgendeinem wahnsinnigen Warlord oder Wissenschaftler aus Menschenexperimenten gezüchtete Kriegsberserker. Die Bösartigkeit der grünen Zeitgenossen wird nur noch durch ihre miese Laune übertroffen. Gilt allerdings eigentlich auch für so ziemlich alle anderen Typen, die sich in freier Wildbahn antreffen lassen. Kein Wunder: Ich kann mir kaum vorstellen, dass es im wasserarmen Outland anständigen Kaffee gibt. Nach zwei Tagen ohne würde ich schon heute töten.
  4. Kraft rockt! Ihr seid charismatischere Redner als Gregor Gysi zu seinen besten Zeiten, übt allabendlich vor dem Spiegel das Argumentieren für euren Debattierklub und habt deswegen keine Zeit für Sport? Schön für euch, ihr seid so gut wie tot. Im Ernst, der eine oder andere mordlüsterne Bandenchef mag sich von eurem Geschwurbel vielleicht beeindrucken lassen, das allermeiste Viehzeug, das in der verstrahlten Welt kreucht und fleucht, hat allerdings nahezu null Prozent Hirn und hundert Prozent Hunger. Da helfen nur schnelle Beine oder dicke Arme, die richtig dicke Knarren halten können.
  5. Die verlassene Fabrik ist nicht verlassen! Klar, die Grundstücks- und Immobilienpreise sind im Keller, da bietet es sich an, für 'nen schmalen Taler mal eben eine Eigentumswohnung in dieser verlassenen Fabrik gleich um die Ecke zu beziehen. So reizvoll das eigene Loft zum Nulltarif auch scheinen mag, eine gute Idee ist der Einzug nicht. Irgendeine Bande marodierender Hipster hatte die Idee nämlich schon vor euch und im günstigsten Fall werdet ihr von denen einfach nur gegessen.
  6. Nur mit den großen Kindern spielen! Falls ihr Punkt 3 nicht berücksichtigt habt, wider Erwarten trotzdem noch leben solltet, und dabei Freunde gefunden habt, bleibt bei ihnen, solange sie diejenigen mit den dicken Wummen sind. Finger weg von Rebellen und anderem Gesocks, das euch nur mit eurer Unterhose als Rüstung zu irgendwelchen Rettungsaufträgen schickt, bleibt bei denen mit den fetten Rüstungen und vor allem den fetten Waffen. Nichts ist schöner, als mittels richtigem Equipment mit ordentlich Feuerkraft ein zu zehn Metern Größe mutiertes Insekt fertig für den Weber-Gasgrill zu machen.
  7. Niemals zu Hilfe eilen! Ihr hört Radio, weil Netflix im Outland nicht mehr funktioniert? Gute Idee, schließlich macht ein wenig Musik das öde Leben etwas weniger öde. Solltet ihr allerdings per UKW einen Hilferuf auffangen, denkt immer an Admiral Ackbar aus »Star Wars«, der schon damals in seiner Weisheit sagte: »Es ist eine Falle!« Grundsätzlich nicht zu helfen mag euch zwar schlechtes Karma bescheren, aber vergesst nicht: Erstens überlebt ihr. Und zweitens, solltet ihr nach dem dennoch unvermeidlichen Ableben mangels Karma als Insekt wiedergeboren werden, so seid ihr immerhin ein paar Meter groß und kräftig wie Hulk.
  8. Der Messie wird siegreich sein! Ihr habt auf der Pirsch eine kaputte Kaffeemaschine, drei Zigarettenstummel und den Henkel einer Teetasse gefunden? Prima und hoffentlich habt ihr das Zeug mitgenommen. Im KaDeWe wird es nach der Apokalypse definitiv nichts mehr zu kaufen geben und irgendein postapokalyptischer MacGyver aus eurer Nachbarschaft könnte euch vielleicht verraten, wie sich aus den genannten Zutaten ein Protonenredongulator bauen lässt. Was das ist? Keine Ahnung, aber im Zweifel lässt sich damit irgendeinem Fiesling die Birne einschlagen.
  9. Kronkorken sammeln! Fast schon der wichtigste Tipp, auch wenn er komisch klingen mag. Erwartet halt nicht, nach der atomaren Pulverisierung mit Euro bezahlen zu können. Kronkorken dagegen sind die Travelers Cheques der tristen radioaktiven Zukunft und in jedem Gebrauchtwarenhandel gern gesehen, glaubt mir!
  10. Nicht die AfD wählen! Die Geschichte wiederholt sich nicht, aber sie neigt dazu, sich zu zitieren. Mit ein wenig Glück wird auch nach der totalen Vernichtung noch mal eine Art zivilisierte Gesellschaftsform entstehen – mit demokratischen Wahlen, zu viel Bürokratie, der Telekom und Mineralölsteuer. Und mit Sicherheit wird es dann auch wieder einen Haufen rechter Populisten geben, die meinen, alles sei scheiße und ließe sich mit ihnen an der Macht viel besser gestalten, indem man einfach alles verteufelt, was anders ist als man selbst. Denkt immer dran: Typen wie die haben euch überhaupt erst in diese beschissene Situation gebracht.

14 Gedanken zu “Ein Leben nach Trump

  1. Anonymous

    Ein Thema, über das wohl niemand gerne einen Kommentar abgeben möchte, da ich allerdings hier aus welchen Gründen auch immer, zum Dauerschteiber geworden bin, kann ich den Text nicht einfach unkommentiert lassen, aber wo will man hier beginnen, Einstein sagte einmal,“Ich weiß nicht mit welchen Waffen der 3.Weltkrieg geführt wird, aber der 4. wird mit Keulen und Äxten sein“ , ja solch ein Szenario will doch niemand erleben, geschweige denn überleben. Es wird ja auch schon jeder einmal einen Film oder eine Dokumentation gesehen haben und man weiß ,was ein Krieg mit Atomwaffen für die Menschheit bedeutet, Amerika könnte mit der Menge der Atomwaffen, wenn ich dasl richtig gelesen habe, 200 mal die Welt vernichten, damit würde einmal doch reichen, hört sich ironisch an, ist aber doch so, für mich persönlich reicht schon der immerwährende Vergleich mit Kriegs online Spiele, ganz ehrlich, die machen mir im Geheimen Angst, wenn ich manchmal so im Internet über Kriegsspiele online in mehreren Gruppen, Zünfte, Gilden lese, wo Aufgaben zu bewerkstelligen sind, Menschen zu manipulieren, sie einzufangen, und sie für Zwecke einzusetzen sind, da werden Aufgaben erteilt, ja es ist nur ein Spiel, aber für mich persönlich befremdend, die Aufträge, da werden Menschen abgerichtet, da frag ich mich immer wieder, könnte ich so jemanden vertrauen, bitte jetzt nicht auf sie persönlich beziehen, bin wieder ganz gut vom Thema abgewichen, kann ihren Beitrag auch überhaupt nicht einschätzen, wenn ich ehrlich bin, ist mir zu ernst, um dann wieder schmunzeln zu müssen, der Text macht mir trotz Star Wars Figuren und grüne Männchen einfach nur Angst, Sorry, schreibe leider immer, was ich persönlich denke, Freundl.Grüße und mehr schöne Texte zum Erfreuen, das Leben ist bitter genug, oder????*

    Antwort
    1. PhanThomas

      Beitragsautor

      Ja, sicherlich ist das ein sehr ernstes Thema. Manchmal hilft es zumindest mir, solchen Dingen mit Sarkasmus zu begegnen. Was will man auch sonst tun? Es hilft ja alles nichts, bzw. bin ich grad ganz froh, dass dieser Irre sich offenbar doch nicht einfach alles erlauben kann. Hoffen wir, dass es so bleibt, was die Standhaftigkeit der Institutionen angeht. Es wanken schon genügend Länder in ihrer demokratischen Ausrichtung.

      Was die Spiele an sich angeht: Ich kann total verstehen, dass man mit der Thematik oder auch der Umsetzung überhaupt nichts anfangen kann. Ich glaube, es kommt immer drauf an, wie sehr man sich damit beschäftigt. Jemand, der gerne spielt, der abstrahiert und sieht in dem Spiel nicht eben eine Simulation irgendwelcher Grausamkeiten, sondern ein Spiel mit Mechaniken und Herausforderungen. Die von mir im Text genannten Beispiele triefen übrigens vor Selbstironie und Überzeichnung. Ansonsten geh ich aber mit: Nicht alles, was darstellbar ist, muss auch unbedingt gemacht werden. Weshalb manche Spiele übermäßig brutal sein müssen, bspw. erschließt sich mir heute nicht mehr. Ich glaube, es ist einfach die Faszination am vermeintlich Verbotenen oder zumindest dem gesellschaftlich Inakzeptablen. In Büchern und Filmen läuft's ja eigentlich nicht anders.

      Und Leute, die sich Spielen (auch online) der Art, wie ich sie schildere oder auch anderen, in denen man Gemeinschaften oder Fraktionen bildet, widmen, haben wohl auch nur einfach eine andere Sicht aufs Thema. Jemand, der in einem Spiel eine Intrige schmiedet, ist nicht gleich ein potenziell schlechter Mensch. Er kleidet eine Rolle aus, die ihm im wahren Leben nicht mal ähnlich sein muss und verarbeitet vielleicht selbst gesellschaftliche Ängste auf diese Art. Ich kenne viele Spieler, und niemandem von denen würde ich misstrauen. Im Gegenteil, mir fiele auf Anhieb niemand davon ein, der nicht ein netter und offener Mensch ist (wenn auch oft vielleicht etwas weniger extrovertiert). Ich stelle da sogar mal die gegenteilige These auf: Wer sich in einer Rolle spielerisch austoben kann, könnte auch einfach ein ausgeglichenerer Mensch sein. (Ausnahmen gibt es natürlich immer, aber da sind Spiele nie die Ursache, sondern allenfalls ein Symptom.) Ansonsten ließe sich mit der Argumentation ja auch sagen, dass Schriftsteller die sich in einem Thriller in einen Mörder hineinversetzen, gefährliche Menschen sein könnten. Wäre mir jetzt aber nicht bekannt, dass sich so etwas je bewahrheitet hätte (allerdings wäre das wiederum für sich genommen eine interessante Handlung für einen Thriller).

      Viele Grüße
      Thomas

  2. Anonymous

    Ja, scheinbar sollte es so sein, dass mein großzügig ,angelegter Text bereits wieder einmal vor seinem großen Erscheinen auf ihrer Bildfläche, nach Korrigieren eines einzigen Wortes, einen dermaßen verwirrenden, selbst für mich nicht mehr vetständlichen Buchstabensalat hervorgerufen hat und sich aus wieder einmal unerklärlichen Gründen komplett verabschiedet hat, würde nur zu gerne wissen, wo sich Selbiger versteckt hat?

    Antwort
    1. PhanThomas

      Beitragsautor

      Oh nein, das tut mir leid. 🙁 Ich hab nachgeschaut. Im Spam-Ordner ist er nicht gelandet. Das muss irgendein technisches Problem sein, kann aber eigentlich nicht allein an der Seite hier liegen. Ich hab das Problem nicht. Es sei denn, da kommt 'ne Fehlermeldung? Dann könnte ich das mal untersuchen.

      Ansonsten immer vorm Abschicken den ganzen Kommentartext markieren, dann Strg und C gleichzeitig drücken, damit ist der Text in der Zwischenablage. Falls er wieder verschwindet, lässt er sich dann mit Strg und V in einen neuen Kommentar wieder einfügen. Mach ich sicherheitshalber auch immer so.

  3. Anonymous

    Es hat alles seinen Grund, sicherlich hat von oben, mein Vater mir wieder einmal mit dem Verschwinden meiner Aussage ,zu erkennen gegeben, mich kurzzufassen, kurze Sätze, das Wesentliche, nicht die Seitenzahl und die Bilder, nein Grund, Anlaß, Verlauf, Ursache, so geht man in der Geschichte vor, okay es ging um meine Angst vor Kriegsspiele im Internet, um Aufträge, wo z.B.ganze Armeen auf's Spielfeld getrieben werden, um Macht über Menschen, die im Spiel ausgelebt werden, um Demütigungen, die an Menschen vollzogen, oder vom demütigen lassen, den Ideen sind keinerlei Grenzen gesetzt., ich lese von Menschen fangen, und kann scheinbar das Spiel von der Realität nicht unterscheiden und empfinde bei den teilweise für mich perversen Aufträgen, die in der Spielwelt an Menschenfiguren vollzogen werden , unerträglich, vielleicht deshalb, weil es in der Realität in jeder Minute auf dieser Welt diese absurden, perversen, bösartigen Spiele durch Menschen an Menschen vollzogen werden, hält man sich das vor Augen, kann man dann diese Spiele wirklich spielen, ohne dabei den grausamen Beigeschmack der Realität ins Auge zu fassen und Realität komplett beim Spielen ausblenden, ein Ausgleich zum Alltag , geh ich doch lieber für knapp 2 Stunden zu Orpheus und Eurydike in die Unterwelt, da bin ich mir gewiß, wieder unversehrt in die Oberwelt zurückkehren zu dürfen, hab scheinbar das Vertrauen an die Menschen durch ein gravierendes Ereignis in meinem Leben verloren, bitte um Verständnis für mein Unverständnis und danke für die spontan, nette und intensive Aufklärung und hab mich gefreut, verstanden zu werden, weiß ja eigentlich selbst, dass die Menschen, die sich Freund nennen, immer deiner Meinung sind im Leben viel gefährlicher sein können, als die Menschen, die wiedersprechen und nicht immer deiner Meinung sind, man kann so schnell in die Fänge eines Menschen geraten, wird psychisch ohne es selbst zu erkennen nie mehr selbst aus diesen teuflischen Zwängen, in den man sich nun befindet ,befreit werden Ende der Durchsage und schönes Wochenende und fröhliche Geschichten, mach mir jetzt mal die saarländische Sitzung an, komm ich auf perhaps lustige Gedanken, vermisse Kommentare von ROM. BONTE, einer muß sie ja hier würdevoll,? vertreten

    Antwort
    1. PhanThomas

      Beitragsautor

      Eben, es hat wenig mit den Hobbys eines Menschen zu tun, wie sein Charakter ist. Ich spiele zwar ungern Online-Spiele, aber in allen anderen habe ich auch kein Problem damit, mal die Rolle des Bösewichts einzunehmen. Und was Online-Spiele angeht: Über diese wird sehr, sehr viel Falsches berichtet. Aus zwei Gründen: Erstens ist es sehr leicht, diese zu skandalisieren, weil sie, das stimmt schon, für den Außenbetrachter eben auch oft gefährlich aussehen. Zweitens: Die Masse, für die solche "Nachrichten" gemacht werden, haben mit Spielen nichts am Hut und glaubt daher auch erst mal, was da so erzählt wird. Aber fast nichts davon stimmt so. Wenn man sich mal mit Spielern unterhält, bekommt man ein sehr anderes Bild. Menschen, die gern Heavy Metal uns ähnliches hören, sind ja auch keine Teufelsanbeter. Die mussten sich das ebenso lange anhören wie die Spieler, deren Hobby so oft schon auf Gewaltdarstellungen und das Einnehmen und die vermeintliche Verrohung des Charakters reduziert wurde.

      Und der Beitrag hier war ja nie ernst gemeint, außer Punkt 10 natürlich. Es liegt in unserer Hand, ob wir weiterhin in einer Demokratie leben wollen oder doch lieber in einem Staat, der zu Unrecht Vorberurteilungen legitimiert.

  4. Anonymous

    Ich schreibe alles nur noch mit meinem Smartphone, sämtliche Tablets , ich spreche hier von 3 Tablets, und mittlerweile 2 Notebooks, haben sich mir gegenüber sehr undankbar verhalten, obwohl sie immer einmal mit einem Schluck Rotwein oder einer ganzen Tasse Kaffee von mir belohnt worden sind, das letzte Tablet erhielt sogar ein ganzes Glas Sekt, haben sich alle nicht mehr erholt.

    Antwort
  5. RoM

    Bore da, Thomas.
    Vom Minority Elect zur Alternative fürs selber Denken...eine solide Text-Klammer, würde ich meinen. Dazwischen tatsächlich (& nicht alternativ) das Grausen im Abgrund.
    Wobei der 123-Koffer nicht einmal bemüht werden muß; die Wirrnis-Agenda des amtierende Narziss ist ausreichend die Staaten in gesellschaftliche Gleichschaltung zu führen. Orwell'schen Mechanismen folgend.
    Es bleibt die Hoffnung, dass sich die demokratischen Kontrollinstanzen weiter bewähren.
    Nicht zuletzt all die mit Ihrer einen Stimme...

    "Keiner Tyrannis ist das Wohl anderer wesentlich. Es regiert einzig ein Ich,Ich,Ich."
    (Myrelle Minotier)

    bonté

    Antwort
    1. PhanThomas

      Beitragsautor

      Hallo RoM,

      die Fallout-Spiele haben bei mir nachhaltig Eindruck hinterlassen. Ich wollte diese Liste schon lange mal schreiben. Die ist ja nicht wirklich ernst gemeint, klar. Außer Punkt 10 eben, der schon.

      Und du hast völlig recht: Man kann die Welt auch ohne atomare Vernichtung ins Chaos stürzen. Ich hoffe auch sehr, dass die Kontrollinstanzen weiterhin stark dagegen stehen, am besten solange, bis dem irren Baulöwen mit der Orangenhaut die Lust am Präsidentsein vergeht.

    2. PhanThomas

      Beitragsautor

      Hallo RoM,

      meine Güte, ich werd langsam tattrig. Ich dachte, ich hätte hierzu schon was kommentiert? Oder war das auf dem anderen Blog? Jedenfalls hatte ich mir den Trailer angeschaut und für gut befunden. 🙂 Vor allem die leichte Humornote, die in Richtung Comicvorlage zu gehen scheint. Ich bin seeehr gespannt aufs Endresultat.

      BTW: »Rogue One« hätte ich mir inzwischen wohl auch angeschaut, aber derzeit lässt sich der Film zumindest in meinem Zauberkasten nur online kaufen. Das ist ja etwas, wogegen ich mich sehr sträube: Dinge kaufen, die dann nicht bei mir liegen, sondern in irgendwelchen Wolken, die der Wind des Fortschritts allzu schnell mal wegweht. Aber ich bleib dran. Eine Videothek gibt es hier ja leider nicht (mehr), wie ich, wenn ich mich nicht irre, auch schon mal angemerkt hatte.

      Viele Grüße
      Thomas

    3. RoM

      ...kein Grund zum Tattrigkeits-Alarm; Deine Eindrücke zum Besson-Film hattest Du mir im Haus-Blog zukommen laßen.
      Wie ich merken durfte ist die deutsche Synchro für Dane DeHaan um alle stimmlichen Nuancen des Orignals erleichtert worden. Synchronisation-Wursterei!

      'Rogue One' in hard-copy (*) wird es erst ab 4. Mai geben. Ist den auch schon bei meinem örtlichen (!) Buchhändler vor-geordert (gerade heute habe ich mir 'Kubo' & 'The Edge Of Seventeen' abgeholt). Und klar, meine Musik besorge ich auch über Ihn.
      Hintergründig läuft übrigens fein angeschrägter Girl-Punk von The Julie Ruin. ?

      bonté

      (*) seinerzeit bei 'Blade Runner' doch tatsächlich mit "harte Kopie" synchronisiert

  6. Ein paar lustige Tipps 🙂 Ich hoffe insgesamt Trump vermasselt es nicht zu sehr. Die neuen Lockerungen der Umweltauflagen gestern lassen aber nichts gutes vermuten...
    Grüße Mica F

    Antwort

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