Lebenszeichen, die fünfhundertachtundsiebzigste

Hach ja, let’s face it: Die Schreiberei ist mir irgendwie ein wenig entglitten – sowohl hier im Blog als auch auf anderen Plattformen. Vor ein paar Jahren gehörte das regelmäßige Geklimpere auf der Tastatur zu meinen liebsten Hobbys und wenn ich »Geklimpere« schreibe, dann klingt das nicht ohne Grund ein wenig abwertend: Die meisten Texte aus dieser Zeit meines Lebens mag ich heute nicht mehr sonderlich gern. (Hab ich darüber nicht schon mal gebloggt? Herrje!) Sie sind Zeugnis einer abgeschlossenen Lebensphase, in Bernstein eingeschlossene literarische Dinosaurier-DNA, und wer immer mir damals unterstellte, ich würde mittels meiner Texte letztlich auch nur versuchen, irgendwelche unterbewussten Dinge zu verarbeiten oder schlicht meine Wut oder was auch immer zu kanalisieren, der hatte wohl recht. So wie mir das Schreiben entglitten ist, so ist mir auch dieses Gefühl abhanden gekommen, gegen das eigene Selbst ankämpfen zu müssen, immer wieder nachjustieren und Erkenntnis finden zu müssen. Das ist einerseits sehr schön, weil ich mich in meinem Leben zuletzt so angekommen fühlte wie jetzt, als ich noch in der Kleinstadt lebte, in der ich aufgewachsen bin. Andererseits ärgert es mich aber auch immer noch: Ich habe mich stets als, na ja, zumindest passabel kreative Person empfunden. Heute ist davon nicht mehr allzu viel übrig. Als würde mein Geist nicht nur nicht mehr schrei(b)en wollen, sondern einfach ganz und gar die Schnauze halten.

Im Zuge dessen komme ich mir in letzter Zeit auch noch zunehmend »konservativ« vor. Damit meine ich nicht politisch konservativ (obwohl ich auch hier Tendenzen bemerke), sondern einfach meinen derzeit umgesetzten Lebensentwurf betreffend. An manchen Tagen entdecke ich sogar Marotten an mir, die ich von meinen Eltern übernommen zu haben scheine, obwohl ich doch so nie, aber auch wirklich niemals werden wollte. Wie wahrscheinlich drölfzig Generationen vor mir. Früher stellte ich mir vor, ich würde vermutlich meine späten Zwanziger und die frühen Dreißiger damit verbringen, in irgendwelchen verrauchten Kneipen herumzusitzen, über das Leben zu philosophieren und dies in irgendwelchen schriftlichen Pamphleten festzuhalten. Stattdessen führe ich ein geregeltes Leben und habe zumindest derzeit meine Liebe zu akkurat gemähtem Rasen und Grillkäse entdeckt – und das ausgerechnet in Berlin! Ich bin so zufrieden, dass mein alternatives Ich dauernd aus irgendeinem Winkel meines Hirns herüberbrüllt, dass es so doch (noch) nicht laufen darf. Und dann werde ich unzufrieden, weil ich zufrieden bin. Absurde Kiste, absurdes Erste-Welt-Problem.

Tja, worauf wollte ich jetzt hinaus? Keine Ahnung, ehrlich gesagt. Ich habe mir immer vorgenommen, dieses Blog wiederzubeleben, sobald die größten Umzugsquerelen vorbei sind, das eigene Büro eingerichtet ist und wir uns gut eingelebt haben. Hinter all diese Punkte könnte ich jetzt einen Haken setzen (gut, ich hatte den vermaledeiten Garten nicht bedacht, der viel mehr Aufwand macht, als ich je gedacht hätte), und dennoch: So richtig will sich nichts tun, will nichts nach außen dringen, das sich in Schriftform gießen ließe, abgesehen vom Gejammere über selbigen blogtechnisch unhaltbaren Zustand. Nicht einmal mehr gesellschaftliche Themen kümmern mich mehr sonderlich. Ich schätze, es wird einfach nicht mehr so wie früher.

Wenn ich demnächst auch noch anfange, Aquarelle zu malen, wissta bescheid, ne?

13 Kommentare

  1. Salut, Thomas.
    „Der Zweifel mag nagen wo es noch etwas zu kauen gibt.“
    (Myrelle Minotier)

    Ich wühle mich ja unregelmäßig regelmäßig durch Deine „Geklimper“-Anthologie, worauf meinerseits Tastaturgeklacke die Folge ist. Bis dato sorgten Deine alten Zeilen also für Gedankenschiebereien – nach wie vor.
    Beweggründe in Worte, Zeilen & Absätze zu faßen ist lediglich eine Form der Kreativität. Solange weiter Bewegung zwischen beiden Ohren stattfindet, steht der Hopfen.
    In den Fandom-Jahren hatte ich einen soliden Ausstoß an allerlei Texten. Ich stellte ein paar Zines her, zeichnete hier & da. Was schlußendlich davon übrig geblieben ist, sind Kommentare in den Blogs meiner Liste.
    Und die Sinnsprüche… ?
    Anderwortig: Kreativität ist einer Wanderin, hier, dort & anderswo. Das Blut mag ruhiger werden – solange der Geist rege Ironie an Sarkasmus zu reihen versteht, sind Trojas Mauern nicht gefallen.
    Der akurat gemähte Grillkäse ist also lange nicht der Untergang.

    Der Blick auf Deinen twitter acount sagt mir eigentlich, dass Dich gesellschaftlich Themen nach wie vor kümmern – von daher…

    Du siehst mich eher ein wenig optimistisch, was noch mögliche Posts, hier vor Ort, angeht.

    bonté

    post scriptum:
    Erste Stimmen von Presse-Screenings zeigen sich beeindruckt von ‚Dunkirk‘

  2. Ja, hab bei Welt der Bilder ja bereits angekündigt, den Gesprächsstoff zu beleben, wo darf ich beginnen, bei den liebestollen Mardern, die ihr Revier immer bösartig verteidigen und im allerschlimmsten Fall dir im Auto die Schläuche komplett zerreisen, den Geruch des Gegners nach der teuren Rechnung, immer noch erkennen und von vorne beginnen, oder, da sie jetzt ja grinsend zu sich sprechen, ich hab ja gar kein Auto, dann doch lieber zuerst einmal über das aktive Nachtleben und der wilden Hochzeitstänze auf dem Dachboden von der kompletten Familie der Siebenschläfer,die vom Kopf her wie eine Maus aussehen, runde Ohren ,schwarze Augen, weisser Bauch und einen ziemlich langen buscheligen Schwanz besitzen, ooch, wie süß, höre ich Manche rufen, sind doch niedlich, so wie Eichhörnchen, ja und da gibt es auch die Bauernregel, die da heißt, wenn es am 27.Juni, am sogenannten Siebenschläfertag regnet, was es dieses Jahr auch getan hat, dann regnet es für weitere 7 Wochen, hat aber normalerweise nichts mit diesem Tier zu tun, hat eine christliche Bewandnis, jedenfalls stehen diese „Niedlichen Tierchen“, unter Naturschutz, spenden soll man für sie, schützen und niemals töten, so haben wir schon bereits seit Jahren lebende Fallen aufgestellt, waren also sehr gut ausgestattet, da mittlerweile die Tierchen nicht nur auf dem Dachboden, nein in Rolladenkasten rumtollten, schlug man dagegen, waren sie nicht mehr zu hören, ich freute mich, bis ich diese Kameraden im Wohnzimmer aus einem Kasten rauskletternsah, das Allerschlimmste, was ich jetzt erzähle, fühlen sich die Siebenschläfer bedroht, kann er seinen Schwanz abwerfen, es bleibt dann eine hautlose Schwanzwirbel zurück, nach tagelangem Versuch, sogar mit Schokolade, hatte man uns empfohlen, passierte nichts, diese lästigen Nachtschwärmer kamen Punkt 21.30 Uhr aus allen Himmelsrichtungen, auf den Carports, auf Terrassendach ueberall hörte man sie taenzeln, dann immer dieser haessliche Piepston, Für mich Horror Pur, die halten sich auch bei Menschen gerne auf, irgendwann hatte mein Sohn den ersten in der Lebensfalle gefangen, mit Birnenstuecke, Apfelstueckchen, wir hatten jeden Morgen neue Erfolge zu melden, es wurden weitere Lebensfallen gekauft, und die Tiere wurden vorschriftsmaessig am Waldstück freigelassen, nahe an einem Bach, meistens an derselben Stelle, damit die Familie auch schön zusammenbleibt, wir waren beschäftigt, doch zu Hause ging das rege Nachtleben weiter, man fuhr in Urlaub, kam zurück, die kompletten Trauben leergefressen, ja diese süßen unter Naturschutz stehende Nagertiere kommen zurück, manglaubt rs kaum, aber man spricht von 5 km, hab aber schon mal von 20 km gelesen, die finden den Weg wieder zurück, da wir ja im letzten Jahr jeden Tag Siebenschläfer in den 3 km entfernten Wald fuhren, sind wir auf die Idee gekommen und fahren über die Brücke auf die gegenueberliegende Rheinseite, die werden ja wohl keine 5 km schwimmend zurücklegen, mal abwarten, wieviel Besucher es dieses Jahr geben wird, ich denke für das Erste reicht es, hoffe nicht, dass es das letztemal sein wird, die einmal im Jahr fliegende Borkenkäfer, oder die einmal fliegende Ameisen, die möchte ich euch doch gerne noch näherbringen, danach ganz zum Schluß erst, da kommen die Monster, die Phytons, ach Gespraechstoff, der geht nicht aus, nur die Zeit fehlt, wünsche schöne Woche und gute Erholung, die Geschichte beruht auf wahre Begebenheit Bis denne

  3. Ja, hallo, nochmal, , ich kann leider unter ihrem Beitrag ‚Zerbrechlich‘, keine Spalte finden, wo ich einen Beitrag dazu schreiben könnte, soll vielleicht zum Nachdenken einfach so stehen bleiben, oder die erste Alterung ist bereits bei mir eingetreten, hab gelesen, auch wieder ein Thema, das jeder zu Jederzeit im Leben bekommen kann, all die Bücher, die Romane, die Studien womit Autoren, Psychiater, Ärzte, Wissenschaftler ihre Patienten, ihre Leser, ihre Studien belegen, Menschen beurteilen, und versuchen damit ihre Patienten, oder Kandidaten in ihren Kategorien einzuordnen, denen kann ich, vielleicht durch das Alter bedingt keine große Bedeutung beimessen, da der Mensch durch sein Offenlegen, seine Ängste, bedingt durch Kindheit, durch das Erlebte während seines Lebens geprägt, jeder Einzelne von uns, das es verschiedene Kategorien von Menschen gibt, das die eine Art der Menschen Erlebnisse besser wegstecken, als etwa sensiblere Menschen, das ist ja allgemein bekannt, aber auch die Menschen, die glauben, über die zerbrechlichen Menschen stehen zu können, ja auch diese Menschen sind nicht gefeilt von einem aufkommenden Ereignis, wonach sie sich nicht mehr ohne Hilfe erholen können, das wie im Text, die geschriebene Gedanken, die der Mensch sich macht, tatsächlich immer später, wenn du älter wirst, als Kind sind deine Eltern, dein Umfeld ja immer dein Vorbild, aber wie beschrieben, der Mensch macht Fehler, die erkennt man im Rückblick, aber dieses Wort zerbrechlich, wenn du es eingibst, sind seine Bedeutungen so breit gefächert, dieses Wort steht mehr negativ als positiv, ja für mich ist das Wort zerbrechlich für einen Menschen in seinem Leben eher als positiv anzusehen, es steht für mich für empfindsam , also das Empfinden ist vorhanden, dann muß doch auch Gefühl dasein, hab ich Gefühle, denke ich nach,, es kommen Gedanken auf,was das alles mit sich zieht, das zerbrechliche Leben ja es kann den Menschen verändern, genau beschrieben, du erkennst ihn nicht mehr, du verlierst ihn als Menschen für dich, weil er nicht mehr so funktioniert, wie du ihn gekannt oder wie du ihn gerne wieder sehen würdest, du bist enttäuscht, daran kannst du zerbrechen, doch welche Möglichkeiten hat man, den Menschen komplett zu verlieren, damit du zur Ruhe kommst, , dich schützen, wen du selbst erkennst, du gehst daran zu Grunde, dir Hilfe suchen, wenn du es alleine nicht schaffst, oder so annehmen, wie er ist, und durch die Verbindung ein Gespräch suchen, ich persönlich mußte, um selbst nicht zu zerbrechen, die von Kind auf geliebte Beziehung zu einem Menschen bis zu seinem Tode abbrechen, es war für mich die Hölle, einen Menschen zu verlieren, obwohl er nicht gestorben war, das Leben ist zerbrechlich in jeder Sekunde, aber es gibt Menschen ,die helfen und hören zu, und dann ist da noch die Hoffnung, ganz zum Schluß, es stimmt, das der Mensch mit seinem Handeln nicht immer bewußt ist, was er seinen Mitmenschen damit antut, viele Grüße und ihre besinnlichen Texte lohnen sich, und wenn nur wenige, einer oder eine Leserin ihre Gedanken für sich selbst zum Nachdenken bringt, dann haben sie doch was Großes bewirkt!
    Ob das Ende mit dem Krankenhaus auf wahre Begebenheit beruht oder eine gedankliche Erzählung ist, das kann ich wieder nicht auseinanderhalten, sorry viele gute Grüße und nicht immer nur an sich zweifeln, die besten Menschen machen sich die größten Gedanken 🙂

    1. Hallo,

      ja, das war tatsächlich Absicht, dass es keinen Kommentar drunter geben sollte. Ich wollte da nur ein paar Worte loswerden, weil sie mir durch den Kopf gingen und ich wollte dazu keine Kommentarspalte.
      Das Ende des Beitrags ist schon auch so gemeint. Ein Familienmitglied ist Opfer eines brutalen Raubüberfalls geworden und liegt nun im (herbeigeführten) Koma, während der Rest der Familie nicht weiß, was nach dem Aufwachen passieren wird – alles etwas, was vermeidbar gewesen wäre, wenn man eben nur mal vorher den gesunden Menschenverstand eingesetzt hätte. Aber vielleicht bin ich da auch zu ungnädig oder schicke meine Wut vor, um damit besser klar zu kommen, ich weiß nicht. „Zerbrechlich“ war hier also schon wörtlich gemeint. Alles plätschert so normal dahin, und dann plötzlich, von einem Moment auf den nächsten, ist alles dahin. Macht man sich so ja nicht bewusst, bis es dann einmal doch passiert – aus welchen Gründen auch immer.

      Viele Grüße
      Thomas

  4. Ja, sorry, wenn ich mich dann hier geäußert habe, es war mir ein Bedürfnis, da ich den letzten Überfall vor Ostern damit in Verbindung brachte und glaubte, das sie dieses Ereignis noch beschäftigt, dass sie sich Platz machten, auf ihrem eigenen Blog einmal ihre Gedanken, Emotionen, Gefühle auch in Form von Frust, Verzweiflung, Wut, zum Ausdruck bringen, ja haben sie alles Recht der Welt, und diese dann unangebrachten Ratschläge, wie z.B. von mir, haben da wirklich keine Daseinsberechtigung, bitte löschen sie alles, was sie stört, doch bevor sie das tun, ihr Verwandter oder Bekannter ist ja auf den Boden der harten Realität nun aufgeschlagen, zum Bedauern aller Angehörigen, die hautnah jetzt damit tagtäglich konfrontiert werden und müssen werden, das kann kein Aussenstehender nachvollziehen, was dieses Schicksal jetzt mit sich bringt. Nur nach meinen persönlichen Erfahrungen, die ja jeder selbst durchleben muß, wo dir auch niemand dafür den richtigen oder falschen Weg geben kann, denn es gibt für die zukünftige Vorgehensweise aller Betroffenen nicht dieselbe Lösung, und noch nicht einmal im Nachhinein kannst du zu dir selbst überzeugt behaupten, ich hab da alles richtig gemacht, da gibt es wie z.B. bei mir meine eigene Schwester, die damals die Meinung von vorne herein vertreten hat, das ist nicht mein Leben, du, das hat sich dieser Mann selbst zuzuschreiben, ich bitte dich, was soll ich mich damit belasten und das Thema war somit erledigt, ich habe 41/2 Jahre gekänpft um meinen Angehörigen, jeden Abend versucht mit ihm im Gespräch zu bleiben, mehr geweint als gelacht, wurde depressiv dadurch, hab die Notbremse auf Anraten und auch massiverer Ansagen meiner Familie, das ja nur zu meinem eigentlichen Schutz diente, gezogen und mußte erkennen, dass ich keinerlei Zugang zu meinem Verwandten bis zu seinem Tod erhalten habe, stellt sich mir immer noch die Frage, wer von beiden hat nun richtiger und für sich selbst vernünftiger gehandelt, im Nachhinein, zumal der Vorwurf ja immer noch sehr viel wiegt, wenn es dann heißt, ja das hatte ich dir doch vorher schon gesagt, dass du dich daraushalten solltest, obwohl es ja um eine Straftat ging, wo du als Bürger ja verpflichtet , falls dir sowas bekannt ist, der Polizei zu melden, aber Dank wird es niemals für nichts im Leben geben, das Gewissen muß sie leiten, wie sie vorgehen werden und wieweit sie sich selbst dabei schützen, denn ich wurde krank und auch nach dem Kontakt mit meinem Verwandten, konnte ich ja immer noch nicht abschalten, da ich hautnah noch 6 Jahre das Fiasko miterleben durfte, ich kann so gut nachvollziehen, wie ohnmächtig man ist, wenn ein solcher Schlag dich trifft, die beschriebenen Emotionen zeigen, dass sie im Moment ohnmächtig vor dem was passiert und wie und wem es passiert ist, habe immer ein offenes Ohr, es kommt niemand von selbst, der ihnen hilft, wenn sie dadurch erkranken, lesen sie oder auch nicht, löschen sie bitte danach meinen Beitrag, diese Überschrift Zerbrechlich soll alleine stehen, ohne meine Kommentare, Alles Gute für Sie und ihre Familie Ihre Dauerschreiberin

    1. Vielen Dank. So war das ja nicht gemeint, dass nichts dazu gesagt werden soll. Ich wollt halt in dem Fall nur, dass der Text für sich steht, ohne Kommentarteil drunter. Hätte ich als unpassend empfunden, ich weiß auch nicht, weshalb. Manche Dinge lässt man eben gern mal so stehen, wie sie sind.

      In diesem Fall geht es mir auch gar nicht darum, eine Notbremse zu ziehen und mich zu distanzieren. Kann ich übrigens gut nachempfinden, es muss ja nicht mal die eigene Verwandtschaft betreffen, wenn es drum geht, dass manche Leute einfach nicht ihr eigenes Leben führen können. Es geht auch nicht um Familienstreits, von denen es bei uns übrigens auch genug gab (wo gibt’s die bitte auch nicht?). Es ist mehr eine Sorge darüber, dass jemand einen Lebenswandel durchgemacht hat, der ihn genau in diese Situation geführt hat – zumindest indirekt. Das macht mich dann eben auch wütend, weil ich mir denke, er müsste es doch besser wissen. Na ja, tat er offenbar nicht. Immerhin: Inzwischen scheint’s etwas bergauf zu gehen und nachdem wir uns an die Presse gewandt haben (mit recht großer Aufmerksamkeit überraschenderweise), fing zufällig am selben Tag der Veröffentlichung auch die Polizei an, was zu tun. Hätten wir das nicht gemacht, würde wohl gar nichts passieren. Mein ohnehin kaum vorhandenes Vertrauen in diesen Staat hat das nicht gerade gesteigert.

  5. Ja, man kann in keinen Menschen rein schauen, und ich war mir so sicher, dass die Verbindung zu meinem Verwandten uns niemals trennen könnte, das hat mir gezeigt, dass man niemals nie sagen soll, es war der neue, falsche Umgang, der alles zerstörte, er stand als Freund vor der Tür, ein Betrüger, der durch seine Art Vertrauen erweckte, bis er sich seiner Freundschaft sicher war, mit klarem Menschenverstand von außerhalb betrachtet, nicht zu verstehen, wie ein Mensch sich so manipulieren lassen kann, er hat sich auf den Handel mit dem Teufel eingelassen, aber, kann uns das wirklich selbst nicht auch passieren, dass ich glaube, ich habe Freunde und sie spielen nur den Freund, ich hab schon Abstand genommen von meinem Erlebten, aber, wenn ich das hier wieder lese, werde ich sehr mißtrauisch den Menschen gegenüber und habe Angst, das mir oder meiner Familie auch sowas in vielleicht einer ganz anderen Form passieren könnte, Mai 2016, unter Fort, da war dieses Thema mal aktuell, als ich damals von dem Betrüger schrieb, der meinen Onkel um sein ganzes Geld betrog, als angeblicher 5 facher Millionär, ja, das jetzt auch bei ihrer Familie die Polizei zum Einsatz kommen wird, da sieht man, wie das Leben so spielt, und gut, dass man nicht weiß, was das Leben noch alles für uns bereithält, da sind die Menschen doch wieder zu bewundern, die sich keinen Kopf machen und einfach alles auf sich zukommen lassen, aber es ist nicht jeder gleich, hoffe auf gute Besserung für ihren Verwandten, dass es nur noch bergauf geht, und sich die Lebensweise dadurch ändert, was den Angehörigen zu wünschen wäre, gute Besserung und gute Wünsche für die Zukunft

    1. Hm, ich versuche mich seit einiger Zeit erst mal an der Fotografie. Sollte ich noch zu Aquarellen kommen, geb ich Bescheid. 😉

      Wie kommt’s, dass du quasi »wieder da« bist?

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