Der Ar*** vom Dienst!

Es ist immer das Gleiche. Ich packe mein Geschirr zusammen, bringe es in die Küche, um es abzuspülen, damit mein Zimmer nicht aussieht, wie ein Schlachtfeld im Libanon, und was sehe ich? Benutzte Töpfe, Pfannen, halb volle Gläser… Wenn die Bombe also nicht in meinem Zimmer eingeschlagen ist, dann doch zumindest in der Küche. Und der Name dieser Bombe lautet schlicht und einfach „WG-MitbewohnerINNEN“!

Erstens kapiere ich nicht, wie man so schlampig sein kann, dass man sich in dem ganzen Dreck noch wohl fühlt und es tatsächlich noch wagen kann, sein Essen inmitten dieser Müllberge ohne Angst vor Lebensmittelvergiftungen zuzubereiten, während man von Fliegen umkreist wird, wie King Kong auf dem Empire State Building von Flugzeugen.

Aber, wie heißt es doch? Wer rastet, der rostet. Da ich nicht rosten will, erbarme ich mich und nehme -Mission Küche Impossible- in Angriff. Schon passiert und prompt treffen auch besagte Haushaltsterroristen wieder ein, um ihre neu eingekauften Errungenschaften in den Kühlschrank einzusortieren – wortlos natürlich!

Zweitens nämlich kapiere ich auch nicht, wie es sein kann, dass ich niemals, aber auch niemals auch nur ein klitzekleines „Danke schön“ erhalte. Nichts, gar nichts! Im Gegenteil: Gerade höre ich, wie man sich daran macht, die Küche in ihren Urzustand zurück zu versetzen. Tut mir leid, aber für so viel Unhöflichkeit habe ich kein Verständnis. Hier hat die Erziehung der Eltern völlig versagt, und diese mögen nun bitte auch vor Scham im Boden versinken.

Aber ein Gutes hat die ganze Sache: Ich schaue mir die Leute mittlerweile ziemlich genau an, achte auf ihre Gewohnheiten, auf ihren Sinn für Anstand und Ordnung. Und eines weiß ich mit Sicherheit: Niemals wieder in diesem Leben werde ich den Fehler machen, mit so einem Affenzirkus zusammen in eine Wohnung zu ziehen. Amen!

Die Habgier schlummert in dir…

…so ungefähr dieses Problem haben die Personen im nebenstehenden Buch „Needful Things“. In einer kleinen beschaulichen Stadt bleibt alles so lange eben einfach nur beschaulich, bis der Händler Leland Gaunt seinen Laden Needful Things eröffnet. Dieser kleine Kramladen scheint alles zu besitzen, was sich die Bewohner schon immer gewünscht haben. Und das zu kleinen Preisen: Ein unbedeutend geringer Geldbetrag und ein kleiner Streich. Doch die Streiche führen von Mord und Totschlag bis zur Apokalypse…

…einer dieser dicken Wälzer mit 900 Seiten, bei denen sich zehn Seiten weglesen wie eine. Beängstigend realistische Charaktere, eine ausschweifende Handlung, die dennoch gestrafft ist und ein widerlich schleimiger Bösewicht machen diesen Schinken schon jetzt zu einem meiner Favoriten – obwohl ich ihn noch nicht mal ausgelesen habe. Unbedingt empfehlenswert – das gibt fünf Daumen hoch, dabei hab ich nur zwei. Und das will was heißen!

VerwaltungskostenWAS???

Argh!!! Wie ich sowas hasse! Nicht nur, dass armen Studenten in Zukunft pro Semester 500 Euro Studiengebühren auferlegt werden – nein, man muss auch noch einen so genannten Verwaltungskostenbeitrag verlangen. Dieser beläuft sich hier im (un)schönen Baden-Württemberg auf satte 80 Euro. Ach ja, und hinzu kommt auch noch immer wieder mal der Studentenwerksbeitrag.

Das Wort „Beitrag“ klingt doch irgendwie eher freiwillig. Klar, ich habe mich freiwillig entschlossen, zu studieren, aber ich wollte bestimmt nicht freiwillig das Studentenwerk stützen, zumal ich bis heute nicht weiß, was die jemals für mich getan haben.

Und äußerst fragwürdig finde ich auch diesen ominösen Verwaltungskostenbeitrag. Was ist denn da so teuer an der Verwaltung? Wenn ich das auf einen Kurs von 20 Leuten rechne (Berufsakademie übrigens, nicht Uni), dann komme ich laut Adam Riese auf 1600 Euro. Nun gibt es aber weit mehr, als nur einen Kurs. Wofür zur Hölle wird die ganze Kohle benötigt??? Und wer sackt das alles ein?

ARGH!!!! Aber ach, isch rääsch misch net uff.

Alle Tage wieder Lidl…

Was man so beim Einkaufen im Lidl um die Ecke alles erlebt, ist immer wieder erstaunlich: Da erweisen sich typische TV-Klischees von magischen Kassenschlangen, die immer dann stocken, wenn man sich selbst anstellt, als wahr, genauso wie das Bild der Omi, die bei jedem Schäferstündchen mit ihrem Mann einen Cent weggelegt hat und nun damit den Großeinkauf bezahlen möchte… immer dann, wenn man als nächster dran ist. Tz!

Heute neu erlebt: Der Schokoladensammler. Jemand hat doch tatsächlich in der Süßigkeitenabteilung die Kartons mit der Ritter Sport Schokolade aufs Schändlichste entweiht und von jeder Sorte ein Exemplar fein säuberlich nebeneiander in seinen Einkaufswagen gelegt. Als er gerade davon gehen wollte, hab ich den oberen durchwühlten Karton angehoben, weil ich wusste, dass darunter noch einige Tafeln der Sorte „Knusperflakes“ verborgen waren. Tja, die hatte der werte Herr wohl noch nicht entdeckt. Als ich gerade um die Ecke bog, konnte ich noch im Augenwinkel sehen, wie er begann, auch den unteren Karton auszuräubern.

Fragt sich, was er mit dieser Aktion bezwecken wollte. Hat er das Geheimnis der ewigen Jugend entdeckt, das sich nur durch Besitz jeder Sorte Ritter Sport offenbart? Oder war er einfach suizidgefährdet und hat herausgefunden, dass alle Tafeln zusammengemixt einen tötlichen Zuckercocktail ergeben? Man weiß es nicht. Fakt ist nur, das war ausnahmsweise mal ein Erlebnis im Lidl, über das ich mich nicht aufregen musste.

Willkommen auf dem Planeten Murks…

Hallo,

gerade angekommen hier im Blog, möchte ich mich erst mal vorstellen. Ich bin Thomas, habe gerade nichts Besseres zu tun, als Musik zu hören und mir ein Blog zuzulegen, und wer mehr wissen möchte, der schaue doch bitte in mein nettes Profil. 😉

Wie ich kürzlich im Zwiebelfisch auf Spiegel.de rausfand, heißt es ja tatsächlich „das“ Blog, statt „der“ Blog. Daran muss ich mich wohl erst mal gewöhnen. Aber so ein Blog ist schon was Feines, muss ich schon sagen. Außerdem ist es ja gerade schwer in, selbst eines(!) zu besitzen. Und da ich das Kind in mir hüte wie meinen Augapfel, musste ich sowas natürlich auch haben. Ich hoffe doch, es finden sich einige blö… ähh… liebe und nette Leute, die mal reinschauen. Würde mich freuen.

Bis die Tage also…